Bewegungspausen statt Fitnessstudio

Key Takeaways

  • Regelmäßige Bewegung ist entscheidend für die Gesundheit der Blutgefäße, nicht nur wöchentliche Fitnessstudio-Besuche.
  • Hoher Blutdruck entsteht hauptsächlich in den kleinen Widerstandsgefäßen, die flexibel bleiben müssen.
  • Stickstoffmonoxid in unserem Körper entspannt die Gefäße, wird aber schnell abgebaut, daher braucht es regelmäßige Aktivierung.
  • Sitzen stellt ein Gesundheitsrisiko dar, da es die Produktion von Stickstoffmonoxid und die Flexibilität der Gefäße verringert.
  • Kleine Bewegungspausen wie Aufstehen oder kurze Spaziergänge alle 50 Minuten können Bluthochdruck durch Bewegungspausen natürlich senken.

Viele Menschen glauben, Gesundheit sei eine Frage von Disziplin. Ein- oder zweimal pro Woche ins Fitnessstudio gehen, ordentlich schwitzen und dann einen Haken hinter das Thema Bewegung machen. Doch unsere Blutgefäße denken anders.

Stell dir zwei Menschen vor.

Fitnessstudio Cross Trainer

Der erste besitzt ein teures Fitnessstudio-Abo. Einmal pro Woche trainiert er 45 Minuten intensiv. Danach verbringt er jedoch die meiste Zeit sitzend: im Auto, im Büro, in Besprechungen oder auf dem Sofa.

Bürogymnastik

Der zweite besitzt kein Fitnessstudio-Abo. Dafür bewegt er sich regelmäßig. Er steht jede Stunde kurz auf, nutzt Treppen, geht kurze Wege zu Fuß und macht kleine Bewegungspausen während des Arbeitstags.

Welcher von beiden tut langfristig mehr für seine Gefäße?

Die Antwort überrascht viele Menschen.

Warum Blutdruck vor allem in den Gefäßen entsteht

Die meisten Menschen glauben, ihr Herz sei für den hohen Blutdruck verantwortlich. Tatsächlich entsteht der größte Teil des Blutdrucks jedoch in den kleinen Widerstandsgefäßen.

Sind diese Gefäße eng gestellt, steigt der Druck.

Sind sie entspannt und weit gestellt, sinkt der Druck.

Die Fähigkeit dieser Gefäße, sich flexibel zusammenzuziehen und wieder zu entspannen, ist daher ein entscheidender Faktor für deine Gesundheit.

Das Wundermolekül Stickstoffmonoxid

Unser Körper produziert selbst eine Substanz, die Blutgefäße entspannen kann: Stickstoffmonoxid.

Dieses Molekül wirkt direkt auf die Gefäßmuskulatur. Die Gefäße erweitern sich, der Widerstand sinkt und der Blutdruck kann sich verbessern.

Das Besondere daran:

Stickstoffmonoxid wirkt nur sehr kurz. Es wird schnell gebildet und genauso schnell wieder abgebaut.

Genau deshalb reicht eine einzelne Trainingseinheit pro Woche nicht aus, um dauerhaft von diesem Effekt zu profitieren.

Das Endothel – dein größtes Organ

Die Innenwand aller Blutgefäße wird von einer dünnen Zellschicht ausgekleidet: dem Endothel.

Diese Endothelzellen gehören zu den wichtigsten Gesundheitsmanagern deines Körpers.

Sie entscheiden mit darüber:

Leider wird das Endothel täglich belastet.

Hohe Blutzuckerwerte, Rauchen, chronische Entzündungen, oxidativer Stress und hoher Blutdruck können diese empfindlichen Zellen schädigen.

Warum Sitzen ein Gesundheitsrisiko ist

Der gefährlichste Sport der Welt ist möglicherweise gar kein Sport.

Es ist das Dauersitzen.

Wenn du stundenlang nahezu bewegungslos sitzt, erhält dein Gefäßsystem kaum Aktivierungssignale.

Die Folge:

Die Produktion von Stickstoffmonoxid nimmt ab.

Die Gefäße verlieren langfristig einen Teil ihrer Flexibilität.

Der Stoffwechsel verlangsamt sich.

Viele Menschen verbringen heute zehn oder mehr Stunden täglich sitzend. Für unsere evolutionär auf Bewegung ausgelegte Biologie ist das eine Herausforderung.

Warum Bewegungspausen so wirksam sind

Entscheidend ist nicht nur die Menge der Bewegung.

Entscheidend ist die Häufigkeit.

Bereits kurze Bewegungsunterbrechungen können die Gefäße stimulieren.

Dazu gehören:

  • Aufstehen und Strecken
  • Schulterkreisen
  • Treppensteigen
  • kurze Spaziergänge
  • Wadenbewegungen im Sitzen
  • bewusstes tiefes Atmen

Jede dieser Aktivitäten aktiviert Muskulatur, verbessert die Durchblutung und setzt neue Reize für die Bildung von Stickstoffmonoxid.

Die 50-Minuten-Regel

Eine einfache Strategie lautet:

Stehe spätestens alle 50 bis 60 Minuten auf.

Bewege dich 10 bis 60 Sekunden.

Das genügt häufig bereits, um neue Aktivierungssignale für die Gefäße zu setzen.

Du musst dabei weder schwitzen noch Sportkleidung tragen.

Wichtig ist lediglich die Regelmäßigkeit.

Der Spaziergang nach dem Essen

Besonders wertvoll ist Bewegung nach Mahlzeiten.

Ein kurzer Spaziergang von etwa 10 Minuten unterstützt:

Diese Maßnahme gehört zu den einfachsten und gleichzeitig wirkungsvollsten Gesundheitsgewohnheiten überhaupt.

Praktische Ideen für den Alltag

  • Telefonate im Gehen führen
  • Drucker weiter entfernt aufstellen
  • Wasserflasche nicht auf den Schreibtisch stellen
  • Treppen statt Aufzug nutzen
  • Nach jeder längeren E-Mail kurz aufstehen
  • Während Besprechungen Füße bewegen
  • Hände 10 Sekunden gegeneinander drücken

Jede einzelne Bewegung zählt.

Fazit

Vielleicht brauchst du keinen perfekten Trainingsplan.

Vielleicht brauchen deine Gefäße vor allem Regelmäßigkeit.

Dein Körper produziert seinen eigenen Blutdrucksenker – Stickstoffmonoxid.

Dafür benötigt er keine teuren Geräte, keine Nahrungsergänzungsmittel und kein Fitnessstudio.

Er benötigt immer wieder Bewegung.

Nicht nur einmal pro Woche.

FAQ

Können Bewegungspausen den Blutdruck senken?

Ja. Regelmäßige Bewegungspausen fördern die Gefäßfunktion und können dazu beitragen, den Blutdruck zu verbessern.

Wie oft sollte ich Bewegungspausen machen?

Ideal sind kurze Bewegungspausen alle 50 bis 60 Minuten.

Ist ein Fitnessstudio für gesunde Gefäße notwendig?

Nein. Regelmäßige Alltagsbewegung kann für die Gefäßgesundheit sehr wertvoll sein.

Warum ist Sitzen problematisch?

Langes Sitzen reduziert die Aktivität der Muskulatur und kann die Gefäßfunktion beeinträchtigen.

Was ist Stickstoffmonoxid?

Stickstoffmonoxid ist ein körpereigener Botenstoff, der Blutgefäße erweitert und die Durchblutung verbessert.

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Transkript

Zwei vollkommen unterschiedliche Menschen oder Verhaltensweisen sind heute das Thema dieser Podcast-Folge.

Nummer 1, Nummer 1 hat ein teures High-End-Fitnesscenter-Abo. Er geht einmal, und zwar dienstags abends, 45 Minuten lang in die Fitnessbude, arbeitet sich auf dem Crosstrainer ab, bis der Schweiß überall hinrennt, geht dann unter die Dusche und fällt zu Hause quasi ins Bett. An den anderen 6 Tagen in der Woche ist er aber eher hinter dem Schreibtisch, er sitzt häufig im Auto, er sitzt häufig in Sitzungen, und wenn er abends nach Hause kommt, dann schläft er auf der Couch vor dem Fernseher ein. Aber er hat das teure Fitnessabo, und der andere, der hat kein Fitnessabo, der gibt kein Geld für die Fitness aus, aber was er macht: Der geht her und macht alle 50 Minuten einfach eine einfache Bewegung, der rotiert bei der Schulter, streckt mal die Arme für 10 Sekunden und arbeitet dann weiter.

Und auch sonst im Laufe des Tages nutzt er die Treppe, oder er geht zu Fuß zur Arbeit, oder einen großen Teil des Weges zu Fuß zur Arbeit, mindestens die letzten 100 oder 200 Meter, und auch im Laufe der Woche so bewegt er sich zu Hause, hat immer was zu tun, und macht immer leichte Belastungen. Und jetzt darfst du mal raten, wem es gefäßmäßig langfristig besser geht, und das ist eine spannende Folge, und ich freue mich drauf, dir das erklären zu können.

Ja, ich bin Dr. Harald Messner, ja, ich bin Tannist, Nephrologe, und ich nenne mich mal Präventionsmediziner, nämlich das ist der Grund, warum ich diese Podcast-Folgen für dich mache. Ich will verhindern, dass bei dir einmal der Notarzt vor der Tür stehen muss und dich wegen einer schweren Erkrankung ins Krankenhaus bringen muss. Und heute erzähle ich dir was über das Stickstoffmonoxid. Du wunderst dich, was hat das zu tun mit diesen beiden Menschen, die ich dir zu Anfang vorgestellt habe, aber ich erkläre dir das jetzt.

Das Stickstoffmonoxid ist ein sehr, sehr wichtiges Molekül in deinem Körper. Dieses Stickstoffmonoxid ist in der Lage, die Muskulatur deiner Gefäße zur Erschlaffung zu bringen. Das heißt, wenn die Gefäße erst eng sind, werden sie durch das Stickstoffmonoxid weit gestellt. Das heißt, das Stickstoffmonoxid ist in der Lage, wenn wir noch mal das mit dem Blutdruck betrachten, deinen Blutdruck zu reduzieren, weil die Gefäße weiter werden und dann der Druck in den Gefäßen eben halt sinkt, so wie ich es in vielen Podcast-Folgen dir schon gesagt habe. Also, der Druck in deinem Körper entsteht nicht durch das Herz, sondern der Druck entsteht durch die Widerstandsgefäße, die sich eben halt zusammenziehen. Und wenn du Stickstoffmonoxid regelmäßig bildest, dann ist dein Blutdruck einfach niedriger.

Ja, was machen wir denn jetzt mit Stickstoffmonoxid? Ja, gibt’s eine Pille dafür? Können wir die irgendwie einnehmen? Nee, es gibt keine Pille für Stickstoffmonoxid. Wir brauchen auch keine Nahrungsergänzungsmittel, um unser Stickstoffmonoxid zu erhöhen. Wir brauchen auch keinen Guru auf Bali, der dann mit irgendeiner Maßnahme das Stickstoffmonoxid erhöht. Nein, wir brauchen einfach nur Bewegung. Und wir brauchen auch nicht mal ein Hochleistungskonzept, wir müssen nicht in die Muckimude gehen, sondern wir müssen einfach nur regelmäßig uns bewegen.

Die vielen Menschen meinen ja, genauso wie unser erster Proband, den ich eben erzählt habe: „Wow, wenn ich einmal in der Woche für 45 Minuten mich sozusagen der körperlichen Fitness, bis der Arzt kommt, widme, dann habe ich auch alles für meinen Körper getan und habe ich alles Gesundheitliche gemacht. Dann darf ich mir ja in der restlichen Woche auch sozusagen, ja, hinter dem Schreibtisch meine Probleme lösen, ich kann mich abends auf die Couch setzen an den anderen 6 Tagen, und ich brauche mich auch sonst nicht mehr zu bewegen.“

Jetzt kommen wir aber zum Stickstoffmonoxid. Dieses Stickstoffmonoxid ist keine Substanz, die man einmal ausscheidet, und dann wirkt die 10 Stunden. Nee, das Stickstoffmonoxid wirkt nur ganz kurz und wird sofort wieder abgebaut und verschwindet sofort wieder. Das ist ja auch logisch, weil der Körper ja hergehen muss, die Gefäßweite immer wieder den aktuellen Anlassen entsprechend anpassen muss. Das heißt, das Stickstoffmonoxid wird kurzfristig sezentiert, und dann ist es hinterher schnell wieder weg.

Und das ist genau das Thema bei dem Hochleistungssport. Du machst dann in diesen 45 Minuten, knallst du Stickstoffmonoxid auf deine Gefäße, weil alle Muskelgefäße weit sind, und dann ist auch dein Blutdruck im Anschluss an deine 45-minütige Sparringsmaßnahme auch super gut. Aber wenn dann das Stickstoffmonoxid wieder weg ist, dann ist diese Wirkung auch wieder weg. Was bedeutet das für dich? Die 45 Minuten dienstags abends, die sind zwar für deine Fitness möglicherweise ganz gut, aber die sind nichts, womit du deinen Gefäßen einen Gefallen tun kannst. Und das liegt daran, weil diese Gefäße eben halt auf das kurzfristige Stickstoffmonoxid-Vorhandensein reagieren, denn es ist wieder weg. Deswegen müssen wir hergehen, müssen das Stickstoffmonoxid immer wieder neu bilden lassen. Und wie wir das machen, das erzähle ich gleich, aber erst will ich dir noch mal die Wirkung dieses Endothels erklären.

Das Endothel ist das größte Organ in unserem Körper. Du musst dir vorstellen, alle deine Gefäße von den kleinsten Kapillaren bis über die größten Arterien der Aorta und auch im Herzen innen drin und auch in den Venen, alles das ist, da die Auskehrung ist alles Endothel, also das größte Organ in deinem Körper. Und dieses Endothel gerät auch immer mehr in den Blickpunkt der Forschung, weil nämlich in diesem Endothel entscheidend Prozesse ablaufen, die unsere Gefäßgesundheit maximal beeinflussen. All die Dinge, die wir so als Risikofaktoren kennen, die baggern an dem Endothel. Da kommt jetzt der Begriff, alle haben ihn schon mal gehört, der chronischen Entzündung. Da ist dieses chronische Entzündung, dieses Endothel, das kannst du nicht messen, die ist so wenig Entzündung, aber sie ärgert deine Endothelzelle zum Beispiel. Oder wenn du sehr viel oxidative Substanzen zuführst oder wenn dein Zucker hoch ist oder wenn du rauchst oder wenn der Blutdruck hoch ist, all das führt zu Oxidationen, Veränderungen an diesen Endothelzellen. Und diese Endothelzellen, die vermitteln dann zwischen dem, was sich im Blut befindet, und dem Gewebe drumrum, und das ist genau das Thema. Und wenn die Endothelzelle durch eben halt die Schädigungen, die wir ihr zufügen, nicht mehr in der Lage ist, endogenes Nitro zu produzieren, dann kann die Endothelzelle auch nicht mehr hergehen und die Gefäße entspannen. Das bedeutet, die Endothelzelle ist eine entscheidende Zelle, die was die entscheidet, wie gefäßgesund du bist.

So, jetzt kommen wir mal wieder zu der Frage: Warum und wann wird denn die Endothelzelle endogenes Nitro produzieren? Und sie produziert das einfach auf Bewegung, Belastung und auf Anforderung durch Bewegungen. Das heißt, der Reiz, sich zu bewegen und den Muskel und die Gelenke und das alles zu bewegen, führt dazu, dass diese Endothelzelle dieses endogene Nitro bildet, dieses Stickstoffmonoxid bildet, um dann deine Gefäße quasi zu erschlaffen.

So, was passiert jetzt im Fitnessstudio? 45 Minuten voll Dampf für das endogene Nitro, aber dann ist den restlichen 24 Stunden und 6 Tagen Schluss mit endogenem Nitro, wenn ich nämlich nur auf der Couch oder hinter dem Schreibtisch sitze. Und jetzt sage ich dir mal, was der gefährlichste Sport überhaupt ist. Der gefährlichste Sport ist das Dauersitzen. Und wenn du dauerhaft hinter deinem Schreibtisch sitzt und dich nicht bewegst, der Popo ist auf der Unterfläche, du strengst nichts an, dann bildet sich kein endogenes Nitro. Und wir wissen, dass das dazu führt, dass langfristig die Gefäße nicht mehr so flexibel sind. Und es gibt sehr schöne Untersuchungen, und deswegen erzähle ich dir heute etwas zu diesem Thema, die nämlich beweisen, dass wenn du regelmäßig alle 50 Minuten ein oder zwei Bewegungen 10 Sekunden mit den Füßen strampeln oder 10 Sekunden mit dem Oberkörper treten oder einmal um den Schreibtisch gehen machst, senkst du deinen diastolischen Blutdruck um 5, in manchen Fällen sogar um 10 Millimeter hg. Deswegen sind kurze Bewegungspausen ganz entscheidend.

Eigentlich müsste ich jetzt schon wieder, wo ich jetzt hier den zweiten Versuch mache, diese Podcast-Folge aufzusprechen, einmal hier um das Wohnmobil, in dem ich sitze, hier laufen, tue ich aber nicht, weil ich erst diesen Podcast, diese Podcast-Folge zu Ende mit dir besprechen müsste. Deswegen sage ich ganz klar: Bewege dich regelmäßig.

Ein ganz wichtiger Punkt hatte ich ja auch schon mal besprochen: Nach jeder Mahlzeit oder nach glukosehaltigen Mahlzeiten steh auf und geh 10 Minuten spazieren. Und dann alle anderen Dinge machst du einfach nur 10 Sekunden. Du aktivierst 10 Sekunden die Muskulatur, du verbesserst quasi deine Haltung, weil du dich mal wieder gerade hinsetzt, du veränderst deine Atmung und du hast plötzlich mal kurzfristig, ein ganz entscheidender Effekt, einen komplett anderen Fokus als das, was da auf deinem Bildschirm vor im bei deinem Computer passiert und was deine Aufgaben sind. Also, du gehst auch her und machst was ganz anderes für 10 Sekunden und bist dann vollständig wach.

Und dann gibt es auch noch solche Aktivierungen, die finden unterhalb der Schreibtischoberfläche statt, nämlich du kannst immer mit den Füßen wippen und kannst auf und runter gehen mit den Oberschenkeln, Unterschenkeln und auch mal den Po zusammenkneifen. Das kannst du auch machen, wenn du in Sitzungen sitzt, langen Sitzungen sitzt, bewege deine Füße einfach mal. Das muss nicht dazu führen, dass die Leute denken, du bist unruhig. Nein, das ist einfach dazu, das macht dich sofort wach, weil du nämlich geistig dann eben halt kurzfristig in der Auszeit bist und plötzlich dein endogenes Nitro wieder aktivierst.

Also, das solltest du auf jeden Fall tun, regelmäßig diese Sachen, also alle Stunde oder alle 50 Minuten für 10 oder 20 Sekunden was zu machen. Dann auch ganz wichtig: Isometrische Übungen, die kurzfristig sind, wo du einfach nur deine Hände zum Beispiel zusammennimmst und feste zueinander drückst und hältst das 10 Sekunden und machst die anschließend wieder locker und guck mal, was du dann fühlst, wie aufrecht und gerade du sitzt, und du hast wahnsinnig viel endogenes Nitro gebildet, was deine Gefäße weit macht. Und natürlich das tiefe Ein- und Ausatmen, das ist genau der entscheidende Punkt.

Und dann eins darfst du mitnehmen: Es geht nicht um die Dauer dieser Übung, sondern ob du das jetzt zum Beispiel eine Stunde machst oder 20 Minuten, darum geht es nicht. Es geht um die Frequenz dieser Übung. Das heißt also, wenn du es jede Stunde kurzfristig machst, dann hast du eine höhere Frequenz als der, der einmal für 45 Minuten in der Woche das teure Fitnessstudio aufsucht. Natürlich ist es nicht dein Ziel, herzugehen mit dieser Nummer, Gewicht abzunehmen, aber ganz entscheidend ist, du arbeitest an deiner Gefäßerweiterung, du arbeitest an der Flexibilität deiner Gefäße. Und ich sage dir, das macht Spaß, Mann, du hast nicht das Thema, dass du hergehen musst und dich quälen musst in einem Fitnessstudio, sondern du brauchst einfach nur kurz Übungen machen. Und wenn du das regelmäßig machst, verspreche ich dir, du hast einen verbesserten Schlaf, du hast eine verbesserte Nahrungsaufnahme und du hast eine verbesserte Atmung. Und deswegen schlage ich dir vor, das regelmäßig zu machen.

Geh beim Telefonieren einfach mal aus der Sitzhaltung auf, lauf durchs Zimmer, wenn du das kannst, mach jede Stunde 2 Minuten gehen, geh, mach, stell den Drucker weiter von deinem Sitz weg, nimm die Treppe, wenn du ähm in die zweite oder dritte Etage steigen musst und dann mach nach jeder E-Mail, die du lange beantwortet hast, eine kurze Bewegungspause und dann gehst du her. Und dann stell dir in deinem Büro die Flasche Wasser nicht direkt auf den Schreibtisch, sondern stell sie ein Stückchen weiter weg, damit du aufstehen musst. Und natürlich, ich hatte es bereits erwähnt, der Spaziergang nach den Mahlzeiten ist essentiell.

Vielleicht brauchst du gar keinen perfekten Trainingsplan, um dich und deinen Körper gesund zu halten, sondern du brauchst einfach nur regelmäßige Bewegung, die dir auch Spaß macht und die dir sozusagen Wachheit im Laufe des Tages schenkt. Und da brauchst du kein Power Nap, wenn du das zwischendurch gemacht hast oder dich so zwischendurch bewegt hast, bist du wieder vollständig bei dir und bist vollständig bewusst und kannst dich vollständig auf deine Arbeit kontrollieren.

Also, wenn dir diese Podcast-Folge gefallen hat, dann würde ich dich bitten, dass du sie gerne mit anderen Menschen teilst, damit sie eben halt auch in die Lage kommen, das durchzuführen, was du jetzt hier alles von mir gehört hast und dass deren Gefäße auch gesünder sind. Und wenn du es jetzt anfängst, mal zu machen, dann würde ich mich freuen, wenn du mir berichtest, ob dir jetzt diese Übungen auch an Wachheit und an deinem Blutdruck geholfen haben. Ja, und sonst sehen wir uns bei einer der nächsten Podcast-Folgen. Ich freue mich darauf.

Osteocalcin- dein unterschätzter Blutdruckhelfer

Du kannst alles bewegen auch Dich!

In dieser Folge zeige ich dir, warum dein Blutdruck nicht nur etwas mit Herz und Gefäßen zu tun hat, sondern warum dein Knochen ein unterschätztes Stoffwechsel- und Hormonorgan ist. Du erfährst, wie Osteocalcin entsteht, warum Bewegung den Knochen aktiviert und wie bereits einfache Belastungen wie Spaziergänge nach dem Essen deine Gefäße, deinen Zuckerstoffwechsel und deinen Blutdruck positiv beeinflussen können.

Einfache Bewegung regt deine Knochen an, Osteocalcin auszuschütten, was Blutdruck senkt, Insulinempfindlichkeit verbessert und Gefäße elastischer macht.

Gymnastik

Top 3 Highlights:

  1. Osteocalcin-Power: Durch Bewegung und Belastung produziert dein Knochen ein Hormon, das Blutdruck und Insulinwerte positiv beeinflusst.
  2. Bewegung als Medizin: Schon 10 Minuten Gehen nach dem Essen aktiviert die knochenaufbauenden Zellen und fördert die Osteocalcin-Ausschüttung.
  3. Ganzheitliche Gesundheit: Osteocalcin schützt nicht nur vor Bluthochdruck und Diabetes, sondern stärkt auch die Knochen gegen Brüche.

Episoden-Navigation:

00:00 Bluthochdruck: Knochen als unerwarteter Faktor
03:12 Osteocalcin: Hormonelle Wirkung der Knochen
06:22 Einfache Bewegung: Diabetes und Knochengesundheit
09:44 Zusammenfassung und Call to Action

Was Du tun kannst!

Gehe nach jeder Mahlzeit 10 Minuten spazieren, um deine Knochen zu aktivieren und deine Gesundheit zu verbessern!

Hier habe ich ein Beispiel einer täglichen Osteocacin Gymnastik gefunden:

Teile diese Episode:

🩺 Dein Blutdruck zu hoch? Dein Knochen hat die Lösung! Ich erkläre, wie einfache Bewegung Osteocalcin freisetzt und deine Gesundheit revolutioniert. Hör jetzt rein! #Blutdruck #Osteokalzin #Gesundheit #Bewegung

FAQ :

Was bewirkt Osteocalcin im Körper?

Osteocalcin ist ein Hormon aus dem Knochenstoffwechsel. Es beeinflusst die Insulinempfindlichkeit, den Zuckerstoffwechsel und möglicherweise die Gefäßfunktion.

Kann Bewegung die Osteocalcin-Produktion erhöhen?

Ja. Belastung durch Gehen, Treppensteigen oder Kraftübungen aktiviert knochenaufbauende Zellen und fördert die Ausschüttung von Osteocalcin.

Hilft Osteocalcin gegen Bluthochdruck?

Osteocalcin kann indirekt die Gefäßgesundheit und den Stoffwechsel unterstützen. Bewegung bleibt ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Blutdruckregulation.

Muss ich intensiven Sport machen?

Nein. Bereits regelmäßige Spaziergänge oder leichte Belastungen können positive biologische Effekte auslösen.

Warum sind Spaziergänge nach dem Essen sinnvoll?

Bewegung nach dem Essen unterstützt die Zuckeraufnahme in die Zellen und kann Stoffwechselprozesse positiv beeinflussen.

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Transkript:

Du gehst zu deinem Arzt, um eine Gesundheitsuntersuchung machen zu lassen (kleine Bemerkung noch gibt’s hier), und dein Arzt misst deinen Blutdruck. Die Manschette wird aufgepumpt, der Arzt schaut sehr konzentriert auf das Blutdruckmessgerät, und er lässt dann langsam die Luft aus der Manschette, und das Gesicht deines Hausarztes wird immer sorgenvoller, und du spürst: „Wow, wow, wow, mein Blutdruck ist offensichtlich zu hoch.“

Und dann bestätigt er dir das auch: „Ja, Ihr Blutdruck ist zu hoch.“

Und was du da jetzt ausnahmsweise mal was ganz anderes gegen tun kannst oder für deinen guten Blutdruck tun kannst, das erzähle ich dir gleich.

Ja, du denkst: „Wow, wenn der Blutdruck zu hoch ist, muss es wohl mein Herz sein. Mein Herz ist krank, ich muss es untersuchen lassen.“ Aber wir gucken vielleicht mal woanders.

Ja, es könnten deine Gefäße sein, ja, die sind da auch mit dran beteiligt, aber sie sind nicht sozusagen das Basisding, sondern es gibt noch was ganz anderes, was wir überhaupt bisher nicht auf dem Schirm hatten, und das ist dein Knochen.

Du denkst jetzt: „Der Messner spinnt.“ Nein, der Messner spinnt nicht, denn er weiß, dass dein Knochen zwar die Funktion hat, dass du aufrecht stehen kannst, dass du nicht wie so ein Auster über den Tisch laufen musst, sondern du kannst gerade gehen, dein Knochen trägt dich. Aber beim Tragen, da hat der Körper und dein Knochen plötzlich eine noch ganz andere Funktion.

Diese andere Funktion ist eine hormonelle Funktion. Ja, du hast richtig gehört: Dein Knochen scheidet eine hormonell aktive Substanz aus, und diese hormonell aktive Substanz beeinflusst deinen Insulinwert, beeinflusst deine Insulinempfindlichkeit und beeinflusst vor allen Dingen die Elastizität deiner Gefäße. Und damit kann diese Substanz deinen Blutdruck senken.

Und ich will jetzt nicht länger hinter dem Berg halten: Diese Substanz ist das Osteokalzin. Dieses Osteokalzin wird aber nicht ausgeschieden, wenn du den ganzen Tag auf der Couch sitzt und deinen Körper und deinen Knochen nicht belastest, sondern dieses Osteokalzin wird dann ausgeschieden, wenn du deinen Körper belastest. Das heißt, wenn dein Knochen Signale spürt, dass eben halt an ihm gezogen und gedrückt und bewegt wird. Und das ist die Grundlage Entschuldigung der Ausscheidung dieses Osteokalzins.

Und dieses Osteokalzin kommt – und das ist das Verrückte, was super gut passt – kommt aus den Zellen, die den Knochen aufbauen. Das heißt, du siehst: Wenn du dich belastest, aktivierst du die Zellen, die in deinem Knochen Knochen aufbauen, und diese senden gleichzeitig Hormone aus, die deine Insulinwerte verbessern, deine Insulinempfindlichkeit erhöhen und die Elastizität deiner Gefäße positiv beeinflussen.

Das bedeutet aber nicht, dass du jetzt denkst: „Wow, ich muss jetzt in die Muckibude“, so wie man das normalerweise immer so sagt. Nein, es reicht aus, wenn du z.B. nach dem Essen für 10 Minuten spazieren gehst. Dabei kommt Druck und Zug auf die Knochen bei einfachem Gehen.

Wenn du dich bewegst, wenn du hergehst, z.B. Kniebeugen machst oder was hebst oder mit Gewicht hebst oder die Muskeln anstrengst – selbst die Anstrengung der Muskeln führt ja zum Zug oder Druck auf dem Knochen. Und dieser Zug oder Druck auf dem Knochen, die führen dazu, dass diese Zellen, die den Knochen aufbauen, aktiviert werden und die führen dann dazu, dass du vermehrt dieses Osteokalzin ausscheidest.

Und damit sinkt dein Blutdruck, sinkt dein Insulin, weil deine Insulinempfindlichkeit erhöht wird und du kannst besser deinen Zucker verdauen. Und wo wir gerade beim Zucker sind: Wenn wir den Zucker besser verdauen können, die Zellen ihn also schneller aufnehmen können, dann senken wir damit das Risiko für einen Typ-2-Diabetes.

Das bedeutet: Wenn du regelmäßige Bewegung machst, dich deinen Knochen, deinen Körper regelmäßig das Signal gibst: „Du darfst mich tragen“, dann sendet dein Körper ein Hormon aus, der deine Blutzuckerwerte in der Lage ist zu senken. Und du musst nicht hergehen und wie ein Bekloppter auf dem Laufband zubringen, sondern du musst nur einfache Übungen machen oder einfach nur spazieren gehen oder mal ein Gewicht heben.

Das bedeutet auch für dich: Du beeinflusst damit dramatisch deine Lebensqualität. Denn wenn du isometrische Übungen machst, also Übungen, bei denen der Körper sich nicht bewegen muss, sondern der muss nur Zug und Druck auf den Knochen aufbauen, dann ist das zusätzlich ein Reiz für deinen Körper, dass die Knochen stabiler sind und damit beugst du Frakturen, also Brüchen im späteren Leben sehr vor und du beugst auch einer Knochenentkalkung vor.

Das bedeutet für dich: Du solltest auf jeden Fall immer in deinem Leben ein bisschen in Bewegung bleiben, also nicht mit der Rente den ganzen Tag Netflix gucken, sondern aufstehen, spazieren gehen und den Knochen belasten. Und das ist der entscheidende Punkt, den wir heute mitnehmen: Dein Knochen ist in der Lage, dir dir zu helfen, mit deinen hormonellen Werten deinen Diabetes zu verhindern und deinen Blutdruck gesund zu halten, indem deine Gefäße gesund gehalten werden.

Und die Bewegung, die du deinem Körper damit zumutest, ist das Signal an deinen Knochen: Du sagst dem: „Bitte sende dieses Osteokalzin aus, damit mein Körper gesund bleibt.“ Das heißt: Der Körper hat die eigene Heilkraft in sich selber und kann das sehr gut für sich selber beeinflussen.

Und es ist nicht so, wie man früher immer gesagt hat: „Boah, du musst jetzt irgendwie auf die in die Muckibude gehen und sehr viel arbeiten, ganz starke Muskelanstrengungen machen, möglicherweise auch noch so weit dich belasten, dass deine Herzfrequenz nach oben geht.“ Alles sinnlos in Bezug auf die Osteokalzin-Produktion, sondern lediglich eine ruhige Belastung mit Zug und Druck auf deinen Knochen. Wenn du spazieren gehst, regelmäßig 10 Minuten nach den Mahlzeiten, ist das die halbe Miete.

Also: Osteokalzin senkt deinen Blutdruck, verbessert deine Insulinempfindlichkeit und erhöht die Elastizität der Gefäße. Und das solltest du mitnehmen, wenn du dich um deinen Blutdruck weiter kümmern musst. Also nicht immer sofort Pille, sondern das zusätzlich – auch wenn du schon Pillen nimmst – kannst du das auch schon zusätzlich machen und das wird deine Gesundheit dramatisch beeinflussen.

Ich danke dir, dass du bis hierher zugehört hast. Ich würde mir wünschen, dass du vielleicht bei den Videos ein Like hinterlässt oder vielleicht sogar einen Kommentar. Dann kommen immer mehr Leute in die Lage, auch diese Podcast-Folge zu hören. Und das ist das Geschenk an mich, dass ich hier dir quasi umsonst, ohne irgendwelche Kosten für dich, von die Informationen liefere, die für deine Gesundheit, deinen Blutdruck von ja schon erheblicher Bedeutung sind.

Also: Ich schenke es dir gerne. Ich wünsche dir einen schönen Tag noch und freue mich auf unsere nächste Folge.

Dein Körper wartet nicht! Fang einfach an!

Warum dein Körper Bewegung braucht

Dein Körper passt sich an Belastung an. Ohne Bewegung baut er ab. Mit Bewegung wird er stärker.

Die wichtigste Erkenntnis der Wissenschaft

Der Unterschied liegt nicht im perfekten Training, sondern darin, ob du überhaupt trainierst.

Was Krafttraining in deinem Körper bewirkt

Muskelaufbau, bessere Nervensteuerung, mehr Stabilität und weniger Sturzrisiko.

Muskelverlust im Alter verstehen

Ab 40 beginnt der Abbau von Muskelmasse. Training ist die einzige effektive Gegenmaßnahme.

Wie du konkret anfangen kannst

Zwei Einheiten pro Woche reichen. Beginne mit einfachen Übungen wie Kniebeugen oder Wandliegestütze.

Was mache ich?

Ich mache an allen Werktagen 10 Minuten morgens nach dem Aufstehen Gymnastik! Meine Sallies!

Du bist jetzt aktiv!

  1. Mach jetzt sofort 10 Kniebeugen
  2. Plane zwei feste Trainingstage pro Woche
  3. Teile deine erste Bewegung heute mit jemandem

FAQ Modul

1. Muss ich einen Trainingsplan haben?

Nein. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Perfektion.

2. Reicht Training zu Hause?

Ja. Eigengewichtstraining ist vollkommen ausreichend.

3. Wie oft sollte ich trainieren?

Mindestens zwei Mal pro Woche.

4. Hilft Krafttraining beim Blutdruck?

Ja. Es verbessert die Gefäßfunktion und senkt langfristig den Blutdruck.

5. Wann sehe ich erste Ergebnisse?

Oft schon nach wenigen Wochen.

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Transkript:

Stell dir mal vor, dein Körper könnte sprechen. Er würde nicht sagen: „Gib mir den perfekten Trainingsplan.“ Nee, er würde sagen: „Beweg mich endlich.“ Und je länger du wartest, desto leiser wird diese Stimme.

Wie komme ich darauf? Es ist gerade eine super interessante Studie erschienen in einem der Top-Journals, die sich mit der Medizin und der Bewegung und dem Sport beschäftigen. Sie haben den Unterschied herausgearbeitet, was man tun kann und was eben halt wichtig ist. Und dabei ist herausgekommen, dass der Unterschied nicht zwischen gutem und perfektem Training liegt, sondern der Unterschied liegt zwischen gar keinem Training und ein bisschen körperlichem Training. Und genau darüber sprechen wir heute.

Ja, diese Studie ist kein kleines Experiment, das ist ein riesen Ding. Das ist sozusagen die Mutter aller Studien, die sich mit Sport und der Gesundheit beschäftigen. Es sind insgesamt über 137 Publikationen hinzugezogen worden, die insgesamt 30.000 Menschen umfasste und die eine Nachbeobachtungszeit der sportlichen Tätigkeit über Wochen bis Monate beinhaltete. Also hier haben wir wirklich gute Daten. Und jetzt mal zunächst die wichtigste Erkenntnis. Ich mache es dir ganz einfach: Krafttraining wirkt immer. Egal, ob du Hanteln oder das Theraband benutzt oder dein eigenes Körpergewicht benutzt, indem du Kniebeuge machst und ob du Training zu Hause machst oder wo auch immer. Die Ergebnisse sind absolut eindeutig: Du hast mehr Muskelkraft, mehr Muskelmasse, eine bessere Beweglichkeit, eine bessere Balance und ein besseres Gehen und jetzt kommt entscheidender Faktor: mehr Stabilität im Alltag.

Und jetzt kommt noch ein schlüssiger Punkt: Es ist ganz egal, wie genau du trainierst. Ja, du hast richtig gehört. Viele Details, über die sich die Menschen überhaupt den Kopf zerbrechen, sagen: „Das muss ich machen, das muss ich machen, wie viel Wiederholungen muss ich machen, wie viel Gewicht muss ich an die Hand nehmen, welche Methode“ spielt überhaupt keine Rolle. Und zwar überhaupt keine Rolle, das ist ganz wichtig. Also der entscheidende Satz ist einfach: Das beste Training ist das, das du wirklich machst. Wenn ich diese ganzen Studien in einem einzigen Satz zusammenfassen würde, ich wiederhole es nochmal, muss ich dir wieder sagen: Das beste Training ist das, was du regelmäßig machst. Und nicht das perfekte, nicht das wissenschaftlich optimierte, darum geht es nicht. Es geht darum, nicht das Instagram-Training zu machen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern es geht darum, dass du durchhältst. Deswegen darfst du dir aussuchen, was du tun musst, du machst, du willst und du kannst es einfach regelmäßig tun.

Du musst dir vorstellen, dass dein Körper einfach ganz einfach funktioniert. Wenn du ihn belastest, wird er stärker. Wenn du ihn nicht belastest, baut er ab. Und das nennt man Anpassung. Und genau deshalb wirkt Krafttraining so zuverlässig: Die Muskeln wachsen, die Nerven werden effizienter und Bewegungen werden sicherer. Und das betrifft nicht nur Sportler, sondern das betrifft dich im Alltag. Einfacher Treppe steigen, einfacher Einkaufen tragen, einfacher Sturz vermeiden und Schmerzen reduzieren. Und das ist ganz besonders wichtig ab dem 40. Lebensjahr, 50. und 60. Lebensjahr. Es ist deswegen wichtig, weil ab diesem Zeitpunkt fängst du an, deine Muskelmasse zu verlieren. Ich unterstreiche das nochmal: Mit zunehmendem Alter verlierst du Muskelmasse und das kannst du nur verhindern, wenn du hergehst und deinen Muskel regelmäßig trainierst. Noch schlimmer ist, wenn du Abnehmkuren machst, wo du nicht auf das muskuläre Training achtest, dann geht der Körper nämlich her und nimmt sich aus dem Muskeleiweiß seine Energie, um Glukose zu gewinnen und deswegen baust du Muskeln ab. Das bedeutet also für dich, dass regelmäßige körperliche Belastung im Sinne eines Krafttrainings das Gesundheitsthema Nr. 1 für dich ist, wenn du ohne Probleme älter werden willst. Es gibt dir eine bessere Selbstständigkeit, es gibt dir weniger Stürze und noch viel besser: Es gibt dir mehr Lebensqualität. Ich sage deswegen ganz klar: Krafttraining ist eine der stärksten Medikamente, die wir haben und es ist ganz ohne Rezept.

Wie solltest du eigentlich konkret trainieren? Jetzt wird’s praktisch: Die Wissenschaft sagt, du brauchst keine Perfektion, sondern nur Struktur. Der wichtigste Punkt sind mindestens 2 Mal pro Woche: Alle großen Muskelgruppen sollten bewegt werden und angestrengt werden. Hohe Anstrengung ist wichtiger als Gewicht, das heißt, du darfst dich auch fordern. Ja, und dann darfst du das langsam steigern, entweder mehr Wiederholungen oder mehr Gewicht oder du startest einfach zu Hause und fängst eigentlich morgens an, z.B. mit 20 Kniebeugen und wiederholst das nochmal und dann erhöhst du die Anzahl langsam und du wirst immer kräftiger. Es gibt nicht den einen perfekten Plan für dich, es gibt nur einen und das ist dein Plan, den du dir machst. Der muss nicht sozusagen dich zum Marathon bringen, sondern der muss einfach nur hergehen, deine Schwäche zu verhindern. Und das ist der entscheidende Punkt. Ich mache das regelmäßig, ich habe es mal in so einem kurzen Video zusammengefasst: Ich mache jeden Morgen meine Kniebeugen und meine Rotationen und noch ein paar schlappe Liegestütze an der Wand, damit ich sozusagen fit in den Tag hineingehe. Und es morgens zu machen, ist besonders klug, weil da nämlich das Cortisol hoch ist und dass da in dieser Zeit die überschüssige Glukose, die dort dann in deinem Blut rumschwirrt, auch sofort in den Muskel eingesetzt werden kann.

Ich erlebe das immer wieder, dass Menschen sagen: „Ich habe noch nicht den perfekten Trainingsplan gefunden.“ Meine Antwort: Dein Körper wartet nicht auf deinen perfekten Trainingsplan, dein Körper wartet auf deine Bewegung. Wenn du heute nur eine Sache mitnimmst, dann bitte diese: Fang an! Nicht morgen, nicht nächste Woche, sondern heute. Und du kannst das 2 Mal in der Woche machen, du kannst auch mit weniger täglich machen. Fang heute an, mach 10 Kniebeugen, mach 5 Liegestütze an der Wand und nimm eine Wasserflasche als Gewicht. Es geht nicht um Leistung, es geht um die Entscheidung und wenn du willst, begleite ich dich dabei, denn mein Ziel ist nicht, dass du perfekt trainierst, mein Ziel ist, dass du gesund bleibst. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, aber bitte fang an, dein Blutdruck wird sinken, weil deine Gefäße werden weit. Viel Spaß bei den ersten 10 Kniebeugen.

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Eigensinn- Dein leiser Weg aus dem Stress

Fühlst du dich manchmal wie der Elefant an der Kette?

Du bist stark, aber glaubst, du kannst dich nicht bewegen? Dein Eigensinn ist der Schlüssel zur Freiheit.

Diese Folge von “Runter mit dem Blutdruck DE” berührt das Herz. Ich zeige, wie alte Glaubenssätze und die Angst vor Konflikten uns fesseln. Erfahre, wie Selbstaufgabe und ständiges Anpassen deinen Körper in Alarmbereitschaft versetzen und deinen Blutdruck in die Höhe treiben. Finde den Mut, dich selbst nicht mehr zu übergehen.

Paar mit Eigensinn

00:00 Eigensinn und seine Bedeutung
02:27 Eigensinn: Kontakt zu sich selbst
04:59 Fremd- vs. Selbstbestimmung
07:28 Selbstaufgabe als Stressor
09:24 Der Elefant an der Kette
12:44 Multitasking und Eigensinn
15:52 Eigensinn als innere Haltung & Meditation
19:42 Eigensinn für ein gesünderes Leben

Entdecke, was Du wirklich willst!

Lass diese Meditation deinen Eigensinn wecken. Spüre, was du wirklich willst, und befreie dich von inneren Ketten. Dein Leben wartet darauf, von dir gelebt zu werden. Finde zur inneren Gelassenheit.

#EigensinnLeben #EmotionaleFreiheit #Bluthochdruck #PersönlicheEntwicklung #MutZurVeränderung

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Transkript:

Mal ganz Hast du heute schon mal etwas getan, das du eigentlich nicht wolltest? Hast du vielleicht Ja gesagt, obwohl innerlich alles Nein gerufen hat? Vielleicht hast du etwas geschluckt, nicht beim Essen, sondern eher bei einer Bemerkung. Und vielleicht steht da irgendwo in deinem Leben ein kleiner Elefant, still und angebunden und völlig überzeugt davon, dass er sich nicht bewegen darf. Genau um diesen Elefanten geht es heute.

Ja. Ich begrüße dich mal wieder bei einer erneuten Folge des Podcasts Runter mit dem Blutdruck DE. Hier geht es nicht um noch mehr Disziplin, sondern es geht um was viel viel Wirksameres, nämlich deine innere Klarheit. Und mal ganz ehrlich, der Begriff Eigensinn ist bei uns in der deutschen Sprache zumindest erheblich negativ belegt. Das Kind ist eigensinnig, aber eigensinnig, da geht es nicht um Ego, da geht es nicht um Sturheit, sondern da geht es um die Fähigkeit, diese leise Fähigkeit, dich selbst ernst zu nehmen. In dieser Folge erfährst du, warum fehlender Eigensinn Stress erzeugt, weshalb Selbstaufgabe deinen Blutdruck beeinflussen kann und warum Multitasking oft das Gegenteil von innerer Ruhe ist. Und du wirst verstehen, was Eigensinn mit Cortisol, Zytokin und deinem Blutdruck zu tun hat.

Und am Ende dieser Folge weißt du, warum der Elefant an der Kette viel stärker ist, als er glaubt und was das Ganze konkret mit deinem Leben zu tun haben kann.

Diesmal geht es nicht um den rosaroten Elefanten, den keiner sehen will, aber um deinen Eigensinn und was Eigensinn eigentlich im positiven Sinn für dich bedeutet. Ich hatte dir schon gesagt, dass im Deutschen ja der Begriff Eigensinn eher mit schwierig verbunden wird. Also das Kind ist eigensinnig, das tut nicht, wat ich will. Das ist die Verbindung, ja, die Verbindung zu Sturheit, Querulanz oder eben halt schwierig. Doch eigentlich psychologisch betrachtet ist Eigensinn, was vollkommen anderes Eigensinn ist, nämlich die Fähigkeit, mit sich selbst in Kontakt zu sein, sich selber einen Sinn zu geben, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und das eigene Leben innerlich zu führen, statt es führen zu lassen. Und ich lade dich jetzt damit ein, mit dieser Folge deinen Eigensinn mal neu zu betrachten, nicht als Abgrenzung gegen andere Wow, ich bin eigensinnig, weil der so und so ist und ich muss mich nach außen abgrenzen. Ne, darum geht es nicht, sondern es geht um die Verbindung mit dir selbst, Nicht als Ego, sondern als innere Orientierung.

Ego will sich durchsetzen. Eigensinn will sich spüren. Du darfst dich spüren. Das Ego Wie wirke ich? Wow, was denken die anderen von mir? Habe ich denn recht? Aber der Eigensinn fragt Was brauche ich?

Was ist für mich stimmig? Und was will ich vor allen Dingen wirklich? Eigensinn bedeutet nicht, andere zu übergehen. Er bedeutet, sich selbst nicht zu übergehen. Es geht um dich und nicht um die Abgrenzung nach anderen. Und in der psychologischen Forschung wird Eigensinn als Grundlage für psychische Stabilität, Stressfähigkeit und Selbstregulation beschrieben. Ja, hier Du darfst dich selber regulieren und wirst nicht von anderen reguliert und bist in dir selbst die eigene Stabilität.

Ja, da stimmt auch was. Da ist nämlich der Unterschied zwischen dem, dass du dich selber bestimmst oder dass du dich fremd bestimmen lässt. Das habe ich einen schönen Satz zusammengefasst. Wer nicht weiß, was er will, der tut, was andere wollen. Ich wiederhole das noch. Wer nicht weiß, was er will, der tut immer, was andere wollen. Fremdbestimmung, das spüren wir manchmal gar nicht.

Die entsteht oft schleichend durch Erwartungen. Ja, du darfst so sein. Wir haben das erwartet, dass du das jetzt tust, dass du so ehrlich bist, dass du so lieb bist und dass du dem allen entsprichst. Ja, da sind wir schon bei dem allen entspricht. Ja, du hast ein Rollenbild, was du bitte übernehmen musst. Oder du hast eine Pflichterfüllung, der du quasi nachkommen musst. Wow, das muss so sein.

Du bist dazu verpflichtet, das so zu tun. Das will die Welt so von dir. Das hast du doch gelernt. Und vor allen Dingen geht es dabei auch im Rahmen der Fremdbestimmung um deine Anpassung aus Angst vor Konflikten. Das heißt, du passt dich selber an, weil du Angst vor dem Konflikt hast. Das ist Fremdbestimmung. Prüf mal in dir selber, was in dir fremdbestimmt ist.

Die Selbstbestimmung dagegen beginnt nicht mit großen Entscheidungen, sondern eher mit kleinen inneren Fragen. Was will ich wirklich? Will ich das wirklich? Ist das mein Weg oder tut mir das überhaupt gut? Eigensinn ist also die Fähigkeit, sich diese Fragen überhaupt stellen zu können und zu dürfen. Und mal ganz Wie häufig stellen wir uns denn die Fragen? Wenn wir uns die Fragen nicht stellen, dann sind wir in der Selbstaufgabe.

Und die Selbstaufgabe ist eine der größten unterschätzten Stressoren. Wer dauerhaft seine eigenen Bedürfnisse zurückstellt und wer dauerhaft Gefühle unterdrückt und wer dauerhaft Grenzen nicht ausspricht, lebt im permanenten inneren Alarmzustand. Denn das Unterbewusstsein hat eine andere Idee von dir und und du lässt aber das nicht raus und das bleibt als Kampf in dir. Und das bedeutet physiologisch. Dein Körper ist ständig in dem Fight oder Flight, also Flucht oder Kampfmodus. Und was bedeutet das? Habe ich schon tausendmal erzählt.

Es ist erhöhtes Cortisol. Es ist Aktivierung von Entzündungssubstanzen in deinem Körper, die berühmten proinflammatorischen Zytokine. Vergiss es wieder. Und eine dauerhafte Übung, Überaktivierung deines gesamten Körpers. Und wozu führt das? Zu Bluthochdruck, Schlafstörungen, Erschöpfung, innerer Unruhe. Und im Extremfall wendet sich diese ganze Kraft gegen dich und du wanderst ab in die Depression.

Eigensinn wirkt hier regulierend. Wenn du dich also Was will ich wirklich? Dann kann er dieser Eigensinn, die eigene Hinterfragung und die Antwort darauf dazu führen, dass der Eigensinn das reguliert, weil er den inneren Stresskreislauf unterbricht. Also wenn du dich selber Will ich das wirklich? Und dann so das auch tust, was du wirklich willst und dich hinterfragst und inneren Überzeugung entwickelst, dann kannst du quasi deinen Stress reduzieren. Viele Menschen haben früh Sei brav, mach keinen Ärger, pass dich an, reiß dich zusammen. Das sind so die Dinge, die man so häufig in der Erziehung, aber auch vor allen Dingen in der Schule hört.

Das musst du lernen, das musst du tun. Du darfst darauf nicht so und so antworten. Und ja, die Freiheit, sich selbstdenkend zu verhalten, wird schon mit der Erziehung eingeschränkt. Aber Eigensinn war in vielen Familien nicht erwünscht und ist leider auch unserer Gesellschaft heute nicht mehr erwünscht.

Anpassung wird belohnt. Du kriegst eine Bockwurst oder eine Bratwurst, wenn du dich impfen lässt. Und Eigenwilligkeit wird sanktioniert. Wenn du selber denkst und sagst will ich nicht, Dann ist das ein Eigensinn, der wird sanktioniert. Die Folge davon Erwachsene Menschen funktionieren einfach. Ja, Man sagt denen Geh dahin, dann gehen die dahin wie die Lemminge, aber sie können sich kaum noch selbst wahrnehmen, weil sie einfach wie die Lemminge hinterherlaufen und genau das tun, was von ihnen erwartet wird. Eigensinnig ist also noch zu entwickeln und das nachzuentwickeln von Eigensinn.

Wenn du früher anders leider erzogen wurdest, dann geh erstmal her und bewerte deine Kindheit nicht, sondern schau auf die Muster, die in dir aktiv sind, wenn du auf Anforderungen reagierst, die du eigentlich nicht machen möchtest und versuche diese Muster zu erkennen und zu lösen. Ein schönes Beispiel ist der Elefant an der Kette. Das habe ich vorher schon in der Einleitung gesagt.

Diese Geschichte ist ganz kurz. Die Geschichte ist so kurz, aber so wirksam. Der junge Elefant, der sozusagen geboren wird, wird an die Kette gelegt und er lernt frü Die Kette hält ihn fest. Wenn er aber erwachsen ist, dann weiß er im oh, die Kette hält mich fest. Und er versucht nicht, sich von der Kette zu lösen. Und das sind genau diese alten Glaubenssätze, die möglicherweise auch in dir da sind. Das da sind das darf man nicht, das gehört sich nicht.

So bin ich eben. Das sind diese Dinge, die in dir dann schlummern aus der Erziehung raus. Und der Elefant, obwohl er körperlich in der Lage wäre, sich von dieser Kette zu lösen, einfach zu machen, weil er eben halt so kräftig ist, lässt es nicht zu, weil er es nicht glaubt, dass er das jedes Mal irgendwann irgendwie schaffen könnte. Das heißt, Eigensinn bedeutet, dich immer innerlich zu prüfen, Gilt das, was ich jetzt mache heute noch oder das, was von mir gefordert wird heute noch? Oder war dies nur früher wahr oder war das nur früher sinnvoll Oder vielleicht war es gar nicht sinnvoll. Und wenn du häufig in einem täglichen Tagesablauf so viele Prozesse nebeneinander laufen lässt, wir nennen das heutzutage ja nicht mehr Prozesse nebeneinander, sondern das heißt so schön neudeutsch Multitasking, dann ist dein Nervensystem ebenfalls im Dauerstress. Der Körper bleibt also im Laufe des Tages durch das Multitasking, E Mail hier, Telefonat da und so weiter, bleibt er im dauerhaften Alarmzustand.

Und das bedeutet auch Cortisol hoch, Zytokine hoch, Blutdruck hoch. Aber wenn du dich entscheidest für deinen Eigensinn, dann bist du in der Lage zu separieren und zu Das ist jetzt für mich wichtig. Und du kommst zu dem eine Sache, zu der Ich setze mir bewusste Prioritäten und ich treffe klare innere Entscheidungen. Und wie reagiert dein Nervensystem darauf? Sinkendes Cortisol, verbesserte Immunregulation, innere Beruhigung und sinkender Blutdruck. Ich möchte dir jetzt hier eine paar zentrale Gedanken oder einen zentralen Gedanken mit auf den Weg geben. Der Wer eigensinnig denkt, stärkt seine Stresskompetenz.

Das heißt, du entscheidest mit eigensinnigem Denken, dass dein Stress mit dir nicht negativ umgeht, sondern dass du deinen Stress managen kannst. Das heißt, Eigensinn bedeutet für dich, Probleme wahrzunehmen, Herausforderungen wahrzunehmen. Du suchst nach Lösungen und du kannst die Verantwortung für das eigene Erleben übernehmen, wenn du nicht im Multitasking bist und wenn du nicht fremdbestimmt bist, sondern wenn du deinen Eigensinn kennst. Das wirkt natürlich messbar, natürlich wieder auf dein Immunsystem, deine Entzündungsprozesse und deine Blutdruckregulation. Und das eigene Leben zu verändern bedeutet nicht Unsicherheit, sondern anders zu sein als die anderen. Und das erfordert Mut. Ja, Mut ist aber der Weg, den du gehen darfst zur Veränderung.

Und diese Veränderung, die ist für dich dann ein Gewinn. Du erwerfst innere Klarheit. Ganz wichtig. Das will ich nicht, das will ich, das will ich nicht, das will ich. Du hast eine psychische Stabilität und du kannst ein Leben nach eigenen Maßstäben leben. Wenn man das mal zusammenfasst, ist das nicht eigen Fühlt der Eigensinn zu einer Haltung im Leben. Und diese Haltung, die gibst du nach außen weiter. Und diese Haltung nach außen weiterzugeben, ist das, was du der Umwelt in anderen Menschen an Stabilität und Verlässlichkeit vermittelst.

Also siehst du, dass Eigensinn kein lauter Protest ist, sondern er ist eine leise, klare, innere Ausrichtung, die dich zu einer klaren Haltung führt und deinen Blutdruck senkt. Ich möchte dich jetzt bitte einladen, in einer einminütigen gemeinsamen Meditation mal zu spüren, wo in dir vielleicht der Eigensinn ist. Du nimmst dir jetzt die Minute Zeit und wenn du magst und nicht gerade über die Autobahn fährst, schließt du einmal kurz die Augen oder senkst einfach den Blick. Du spürst deinen Atem, ganz ohne ihn zu verändern. Du spürst diesen Atem, indem du einatmest

und mit jedem Einatmen kommst du ein kleines Stück bei dir an. Mit jedem Ausatmen lässt du ein wenig äußeren Druck los. Lenke jetzt deine Aufmerksamkeit nach mehreren Atemzügen nach innen und stell dir leise eine einzige Was will ich in diesem Moment?

Was will ich in diesem Moment?

Was will ich in diesem Moment? Du musst jetzt keine Antwort finden, sondern nimm einfach nur wahr, was sich in dir zeigt.

Vielleicht ein Gefühl, vielleicht ein Körperimpuls irgendwo in dir oder vielleicht nur eine innere Ruhe. Erlaube dir, diesem inneren Signal Raum zu geben. Das innere Signal, dem du jetzt Raum gibst, dass du spürst, das ist dein Eigensinn. Still, klar und freundlich dir selbst gegenüber.

Atme noch einmal tief ein und dann langsam aus und dann komm in deinem Tempo, so wie es so gut für dich ist, zurück Mit ein wenig mehr innerer Klarheit und und einem ruhigen Gefühl im Körper. Erinnerst du dich vielleicht an den Elefanten vom Anfang groß, stark und fest davon überzeugt, als eine dünne Kette ihn festhält. Der entscheidende Punkt ist nicht die Kette, es ist die innere Überzeugung. Genauso wirken viele alte Muster in deinem Leben aus der Kindheit, aus der Erziehung, aus Erwartungen von außen. Dein Eigensinn bedeutet nicht, diese Ketten wütend zu sprengen. Eigensinn bedeutet ruhig hinzuschauen und zu erkennen, du könntest dich bewegen. Wenn du eigensinnig lebst, übergehst du dich selbst nicht mehr ständig.

Und genau das reduziert den Stress, das senkt dauerhaft dein Cortisol, das beruhigt dein Nervensystem. Und ja, das bewirkt sich auch messbar auf deinen Blutdruck aus. Dein Blutdruck wird sinken. Vielleicht kannst du aus dieser Folge nur eine einzige Frage Was willst du wirklich? Nicht morgen nicht perfekt, sondern heute ein kleines Stück ehrlicher als bisher. Und wenn dir diese Folge gut getan hat, dann abonniere vielleicht runter mit dem Blutdruck DE und teile sie gern mit anderen Menschen, die sich selbst vielleicht ein wenig zu oft übergehen. Und danke an den Elefanten.

Die Kette war nie das Problem. Und ich wünsche dir bis zur nächsten Folge alles Gute. Bis bald. Und Wenn dir die Podcast Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du bei YouTube oder bei Apple Podcast oder bei Spotify eine positive Bemerkung hinterlässt. Dann sind immer mehr Menschen in der Lage, auch diese Podcast Folge zu hören. Bis bald.

Mediterrane Ernährung einfach . erklärt

Was ist die mediterrane Ernährung?

Kein Trip nach Italien nötig! Auch hierzulande umsetzbar..


Vorteile:

  • Gewichtskontrolle
  • Herzgesundheit

Grundprinzipien:

  • Pflanzliche Lebensmittel (Obst, Gemüse, Vollkorn, Nüsse, Samen)
  • Gesunde Fette (Olivenöl, fetter Fisch)
  • Weniger Milchprodukte und Alkohol (als Genussmittel)
  • Wenig rotes Fleisch, mehr Geflügel
  • Vermeide hochverarbeitete Lebensmittel (auch vegane!)

Warum ist das so gesund?

  • Reich an Kalium (blutdrucksenkend)
  • Fetter Fisch: Gut für die Zellen
  • Frische, unverarbeitete Produkte vermeiden Oxidation

Oxidation:

  • Entsteht bei Verarbeitung/Erhitzung
  • Oxidierte Fette = Entzündungen im Körper
  • Leber und Niere werden belastet
  • Gefäßentzündungen entstehen

Vorteile der mediterranen Ernährung (laut Forschung):

  • Herz-Kreislauf-Gesundheit
  • Blutdrucksenkung
  • Cholesterinsenkung
  • Weniger Risiko für Herzinfarkt/Schlaganfall
  • Bessere Blutzuckerkontrolle
  • Geringeres Diabetes-Risiko
  • Weniger Entzündungen
  • Möglicherweise längeres Leben

Wichtig: Gesamtheitliche Ernährung, nicht nur “Superfoods”.

Regionale Produkte nutzen!

Tipps zur Umsetzung:

  • Mehr Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchte
  • Olivenöl (nicht zu stark erhitzen)
  • 2-3 Mal pro Woche Fisch (fettreich)
  • Selten rotes Fleisch (gute Qualität!)
  • Mahlzeiten bewusst einnehmen

Nicht alles verbieten!

Pommes Schranke & Currywurst sind erlaubt, aber nicht täglich!

Motivation:

Kleine Schritte für die Gesundheit.
Gemeinsames Kochen in Familie/Partnerschaft.

Kontakt & Newsletter:

info(at)runtermitdemblutdruck.de
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