Osteocalcin- dein unterschätzter Blutdruckhelfer

Du kannst alles bewegen auch Dich!

In dieser Folge zeige ich dir, warum dein Blutdruck nicht nur etwas mit Herz und Gefäßen zu tun hat, sondern warum dein Knochen ein unterschätztes Stoffwechsel- und Hormonorgan ist. Du erfährst, wie Osteocalcin entsteht, warum Bewegung den Knochen aktiviert und wie bereits einfache Belastungen wie Spaziergänge nach dem Essen deine Gefäße, deinen Zuckerstoffwechsel und deinen Blutdruck positiv beeinflussen können.

Einfache Bewegung regt deine Knochen an, Osteocalcin auszuschütten, was Blutdruck senkt, Insulinempfindlichkeit verbessert und Gefäße elastischer macht.

Gymnastik

Top 3 Highlights:

  1. Osteocalcin-Power: Durch Bewegung und Belastung produziert dein Knochen ein Hormon, das Blutdruck und Insulinwerte positiv beeinflusst.
  2. Bewegung als Medizin: Schon 10 Minuten Gehen nach dem Essen aktiviert die knochenaufbauenden Zellen und fördert die Osteocalcin-Ausschüttung.
  3. Ganzheitliche Gesundheit: Osteocalcin schützt nicht nur vor Bluthochdruck und Diabetes, sondern stärkt auch die Knochen gegen Brüche.

Episoden-Navigation:

00:00 Bluthochdruck: Knochen als unerwarteter Faktor
03:12 Osteocalcin: Hormonelle Wirkung der Knochen
06:22 Einfache Bewegung: Diabetes und Knochengesundheit
09:44 Zusammenfassung und Call to Action

Was Du tun kannst!

Gehe nach jeder Mahlzeit 10 Minuten spazieren, um deine Knochen zu aktivieren und deine Gesundheit zu verbessern!

Hier habe ich ein Beispiel einer täglichen Osteocacin Gymnastik gefunden:

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🩺 Dein Blutdruck zu hoch? Dein Knochen hat die Lösung! Ich erkläre, wie einfache Bewegung Osteocalcin freisetzt und deine Gesundheit revolutioniert. Hör jetzt rein! #Blutdruck #Osteokalzin #Gesundheit #Bewegung

FAQ :

Was bewirkt Osteocalcin im Körper?

Osteocalcin ist ein Hormon aus dem Knochenstoffwechsel. Es beeinflusst die Insulinempfindlichkeit, den Zuckerstoffwechsel und möglicherweise die Gefäßfunktion.

Kann Bewegung die Osteocalcin-Produktion erhöhen?

Ja. Belastung durch Gehen, Treppensteigen oder Kraftübungen aktiviert knochenaufbauende Zellen und fördert die Ausschüttung von Osteocalcin.

Hilft Osteocalcin gegen Bluthochdruck?

Osteocalcin kann indirekt die Gefäßgesundheit und den Stoffwechsel unterstützen. Bewegung bleibt ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Blutdruckregulation.

Muss ich intensiven Sport machen?

Nein. Bereits regelmäßige Spaziergänge oder leichte Belastungen können positive biologische Effekte auslösen.

Warum sind Spaziergänge nach dem Essen sinnvoll?

Bewegung nach dem Essen unterstützt die Zuckeraufnahme in die Zellen und kann Stoffwechselprozesse positiv beeinflussen.

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Transkript:

Du gehst zu deinem Arzt, um eine Gesundheitsuntersuchung machen zu lassen (kleine Bemerkung noch gibt’s hier), und dein Arzt misst deinen Blutdruck. Die Manschette wird aufgepumpt, der Arzt schaut sehr konzentriert auf das Blutdruckmessgerät, und er lässt dann langsam die Luft aus der Manschette, und das Gesicht deines Hausarztes wird immer sorgenvoller, und du spürst: „Wow, wow, wow, mein Blutdruck ist offensichtlich zu hoch.“

Und dann bestätigt er dir das auch: „Ja, Ihr Blutdruck ist zu hoch.“

Und was du da jetzt ausnahmsweise mal was ganz anderes gegen tun kannst oder für deinen guten Blutdruck tun kannst, das erzähle ich dir gleich.

Ja, du denkst: „Wow, wenn der Blutdruck zu hoch ist, muss es wohl mein Herz sein. Mein Herz ist krank, ich muss es untersuchen lassen.“ Aber wir gucken vielleicht mal woanders.

Ja, es könnten deine Gefäße sein, ja, die sind da auch mit dran beteiligt, aber sie sind nicht sozusagen das Basisding, sondern es gibt noch was ganz anderes, was wir überhaupt bisher nicht auf dem Schirm hatten, und das ist dein Knochen.

Du denkst jetzt: „Der Messner spinnt.“ Nein, der Messner spinnt nicht, denn er weiß, dass dein Knochen zwar die Funktion hat, dass du aufrecht stehen kannst, dass du nicht wie so ein Auster über den Tisch laufen musst, sondern du kannst gerade gehen, dein Knochen trägt dich. Aber beim Tragen, da hat der Körper und dein Knochen plötzlich eine noch ganz andere Funktion.

Diese andere Funktion ist eine hormonelle Funktion. Ja, du hast richtig gehört: Dein Knochen scheidet eine hormonell aktive Substanz aus, und diese hormonell aktive Substanz beeinflusst deinen Insulinwert, beeinflusst deine Insulinempfindlichkeit und beeinflusst vor allen Dingen die Elastizität deiner Gefäße. Und damit kann diese Substanz deinen Blutdruck senken.

Und ich will jetzt nicht länger hinter dem Berg halten: Diese Substanz ist das Osteokalzin. Dieses Osteokalzin wird aber nicht ausgeschieden, wenn du den ganzen Tag auf der Couch sitzt und deinen Körper und deinen Knochen nicht belastest, sondern dieses Osteokalzin wird dann ausgeschieden, wenn du deinen Körper belastest. Das heißt, wenn dein Knochen Signale spürt, dass eben halt an ihm gezogen und gedrückt und bewegt wird. Und das ist die Grundlage Entschuldigung der Ausscheidung dieses Osteokalzins.

Und dieses Osteokalzin kommt – und das ist das Verrückte, was super gut passt – kommt aus den Zellen, die den Knochen aufbauen. Das heißt, du siehst: Wenn du dich belastest, aktivierst du die Zellen, die in deinem Knochen Knochen aufbauen, und diese senden gleichzeitig Hormone aus, die deine Insulinwerte verbessern, deine Insulinempfindlichkeit erhöhen und die Elastizität deiner Gefäße positiv beeinflussen.

Das bedeutet aber nicht, dass du jetzt denkst: „Wow, ich muss jetzt in die Muckibude“, so wie man das normalerweise immer so sagt. Nein, es reicht aus, wenn du z.B. nach dem Essen für 10 Minuten spazieren gehst. Dabei kommt Druck und Zug auf die Knochen bei einfachem Gehen.

Wenn du dich bewegst, wenn du hergehst, z.B. Kniebeugen machst oder was hebst oder mit Gewicht hebst oder die Muskeln anstrengst – selbst die Anstrengung der Muskeln führt ja zum Zug oder Druck auf dem Knochen. Und dieser Zug oder Druck auf dem Knochen, die führen dazu, dass diese Zellen, die den Knochen aufbauen, aktiviert werden und die führen dann dazu, dass du vermehrt dieses Osteokalzin ausscheidest.

Und damit sinkt dein Blutdruck, sinkt dein Insulin, weil deine Insulinempfindlichkeit erhöht wird und du kannst besser deinen Zucker verdauen. Und wo wir gerade beim Zucker sind: Wenn wir den Zucker besser verdauen können, die Zellen ihn also schneller aufnehmen können, dann senken wir damit das Risiko für einen Typ-2-Diabetes.

Das bedeutet: Wenn du regelmäßige Bewegung machst, dich deinen Knochen, deinen Körper regelmäßig das Signal gibst: „Du darfst mich tragen“, dann sendet dein Körper ein Hormon aus, der deine Blutzuckerwerte in der Lage ist zu senken. Und du musst nicht hergehen und wie ein Bekloppter auf dem Laufband zubringen, sondern du musst nur einfache Übungen machen oder einfach nur spazieren gehen oder mal ein Gewicht heben.

Das bedeutet auch für dich: Du beeinflusst damit dramatisch deine Lebensqualität. Denn wenn du isometrische Übungen machst, also Übungen, bei denen der Körper sich nicht bewegen muss, sondern der muss nur Zug und Druck auf den Knochen aufbauen, dann ist das zusätzlich ein Reiz für deinen Körper, dass die Knochen stabiler sind und damit beugst du Frakturen, also Brüchen im späteren Leben sehr vor und du beugst auch einer Knochenentkalkung vor.

Das bedeutet für dich: Du solltest auf jeden Fall immer in deinem Leben ein bisschen in Bewegung bleiben, also nicht mit der Rente den ganzen Tag Netflix gucken, sondern aufstehen, spazieren gehen und den Knochen belasten. Und das ist der entscheidende Punkt, den wir heute mitnehmen: Dein Knochen ist in der Lage, dir dir zu helfen, mit deinen hormonellen Werten deinen Diabetes zu verhindern und deinen Blutdruck gesund zu halten, indem deine Gefäße gesund gehalten werden.

Und die Bewegung, die du deinem Körper damit zumutest, ist das Signal an deinen Knochen: Du sagst dem: „Bitte sende dieses Osteokalzin aus, damit mein Körper gesund bleibt.“ Das heißt: Der Körper hat die eigene Heilkraft in sich selber und kann das sehr gut für sich selber beeinflussen.

Und es ist nicht so, wie man früher immer gesagt hat: „Boah, du musst jetzt irgendwie auf die in die Muckibude gehen und sehr viel arbeiten, ganz starke Muskelanstrengungen machen, möglicherweise auch noch so weit dich belasten, dass deine Herzfrequenz nach oben geht.“ Alles sinnlos in Bezug auf die Osteokalzin-Produktion, sondern lediglich eine ruhige Belastung mit Zug und Druck auf deinen Knochen. Wenn du spazieren gehst, regelmäßig 10 Minuten nach den Mahlzeiten, ist das die halbe Miete.

Also: Osteokalzin senkt deinen Blutdruck, verbessert deine Insulinempfindlichkeit und erhöht die Elastizität der Gefäße. Und das solltest du mitnehmen, wenn du dich um deinen Blutdruck weiter kümmern musst. Also nicht immer sofort Pille, sondern das zusätzlich – auch wenn du schon Pillen nimmst – kannst du das auch schon zusätzlich machen und das wird deine Gesundheit dramatisch beeinflussen.

Ich danke dir, dass du bis hierher zugehört hast. Ich würde mir wünschen, dass du vielleicht bei den Videos ein Like hinterlässt oder vielleicht sogar einen Kommentar. Dann kommen immer mehr Leute in die Lage, auch diese Podcast-Folge zu hören. Und das ist das Geschenk an mich, dass ich hier dir quasi umsonst, ohne irgendwelche Kosten für dich, von die Informationen liefere, die für deine Gesundheit, deinen Blutdruck von ja schon erheblicher Bedeutung sind.

Also: Ich schenke es dir gerne. Ich wünsche dir einen schönen Tag noch und freue mich auf unsere nächste Folge.

Dein Körper wartet nicht! Fang einfach an!

Warum dein Körper Bewegung braucht

Dein Körper passt sich an Belastung an. Ohne Bewegung baut er ab. Mit Bewegung wird er stärker.

Die wichtigste Erkenntnis der Wissenschaft

Der Unterschied liegt nicht im perfekten Training, sondern darin, ob du überhaupt trainierst.

Was Krafttraining in deinem Körper bewirkt

Muskelaufbau, bessere Nervensteuerung, mehr Stabilität und weniger Sturzrisiko.

Muskelverlust im Alter verstehen

Ab 40 beginnt der Abbau von Muskelmasse. Training ist die einzige effektive Gegenmaßnahme.

Wie du konkret anfangen kannst

Zwei Einheiten pro Woche reichen. Beginne mit einfachen Übungen wie Kniebeugen oder Wandliegestütze.

Was mache ich?

Ich mache an allen Werktagen 10 Minuten morgens nach dem Aufstehen Gymnastik! Meine Sallies!

Du bist jetzt aktiv!

  1. Mach jetzt sofort 10 Kniebeugen
  2. Plane zwei feste Trainingstage pro Woche
  3. Teile deine erste Bewegung heute mit jemandem

FAQ Modul

1. Muss ich einen Trainingsplan haben?

Nein. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Perfektion.

2. Reicht Training zu Hause?

Ja. Eigengewichtstraining ist vollkommen ausreichend.

3. Wie oft sollte ich trainieren?

Mindestens zwei Mal pro Woche.

4. Hilft Krafttraining beim Blutdruck?

Ja. Es verbessert die Gefäßfunktion und senkt langfristig den Blutdruck.

5. Wann sehe ich erste Ergebnisse?

Oft schon nach wenigen Wochen.

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Transkript:

Stell dir mal vor, dein Körper könnte sprechen. Er würde nicht sagen: „Gib mir den perfekten Trainingsplan.“ Nee, er würde sagen: „Beweg mich endlich.“ Und je länger du wartest, desto leiser wird diese Stimme.

Wie komme ich darauf? Es ist gerade eine super interessante Studie erschienen in einem der Top-Journals, die sich mit der Medizin und der Bewegung und dem Sport beschäftigen. Sie haben den Unterschied herausgearbeitet, was man tun kann und was eben halt wichtig ist. Und dabei ist herausgekommen, dass der Unterschied nicht zwischen gutem und perfektem Training liegt, sondern der Unterschied liegt zwischen gar keinem Training und ein bisschen körperlichem Training. Und genau darüber sprechen wir heute.

Ja, diese Studie ist kein kleines Experiment, das ist ein riesen Ding. Das ist sozusagen die Mutter aller Studien, die sich mit Sport und der Gesundheit beschäftigen. Es sind insgesamt über 137 Publikationen hinzugezogen worden, die insgesamt 30.000 Menschen umfasste und die eine Nachbeobachtungszeit der sportlichen Tätigkeit über Wochen bis Monate beinhaltete. Also hier haben wir wirklich gute Daten. Und jetzt mal zunächst die wichtigste Erkenntnis. Ich mache es dir ganz einfach: Krafttraining wirkt immer. Egal, ob du Hanteln oder das Theraband benutzt oder dein eigenes Körpergewicht benutzt, indem du Kniebeuge machst und ob du Training zu Hause machst oder wo auch immer. Die Ergebnisse sind absolut eindeutig: Du hast mehr Muskelkraft, mehr Muskelmasse, eine bessere Beweglichkeit, eine bessere Balance und ein besseres Gehen und jetzt kommt entscheidender Faktor: mehr Stabilität im Alltag.

Und jetzt kommt noch ein schlüssiger Punkt: Es ist ganz egal, wie genau du trainierst. Ja, du hast richtig gehört. Viele Details, über die sich die Menschen überhaupt den Kopf zerbrechen, sagen: „Das muss ich machen, das muss ich machen, wie viel Wiederholungen muss ich machen, wie viel Gewicht muss ich an die Hand nehmen, welche Methode“ spielt überhaupt keine Rolle. Und zwar überhaupt keine Rolle, das ist ganz wichtig. Also der entscheidende Satz ist einfach: Das beste Training ist das, das du wirklich machst. Wenn ich diese ganzen Studien in einem einzigen Satz zusammenfassen würde, ich wiederhole es nochmal, muss ich dir wieder sagen: Das beste Training ist das, was du regelmäßig machst. Und nicht das perfekte, nicht das wissenschaftlich optimierte, darum geht es nicht. Es geht darum, nicht das Instagram-Training zu machen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern es geht darum, dass du durchhältst. Deswegen darfst du dir aussuchen, was du tun musst, du machst, du willst und du kannst es einfach regelmäßig tun.

Du musst dir vorstellen, dass dein Körper einfach ganz einfach funktioniert. Wenn du ihn belastest, wird er stärker. Wenn du ihn nicht belastest, baut er ab. Und das nennt man Anpassung. Und genau deshalb wirkt Krafttraining so zuverlässig: Die Muskeln wachsen, die Nerven werden effizienter und Bewegungen werden sicherer. Und das betrifft nicht nur Sportler, sondern das betrifft dich im Alltag. Einfacher Treppe steigen, einfacher Einkaufen tragen, einfacher Sturz vermeiden und Schmerzen reduzieren. Und das ist ganz besonders wichtig ab dem 40. Lebensjahr, 50. und 60. Lebensjahr. Es ist deswegen wichtig, weil ab diesem Zeitpunkt fängst du an, deine Muskelmasse zu verlieren. Ich unterstreiche das nochmal: Mit zunehmendem Alter verlierst du Muskelmasse und das kannst du nur verhindern, wenn du hergehst und deinen Muskel regelmäßig trainierst. Noch schlimmer ist, wenn du Abnehmkuren machst, wo du nicht auf das muskuläre Training achtest, dann geht der Körper nämlich her und nimmt sich aus dem Muskeleiweiß seine Energie, um Glukose zu gewinnen und deswegen baust du Muskeln ab. Das bedeutet also für dich, dass regelmäßige körperliche Belastung im Sinne eines Krafttrainings das Gesundheitsthema Nr. 1 für dich ist, wenn du ohne Probleme älter werden willst. Es gibt dir eine bessere Selbstständigkeit, es gibt dir weniger Stürze und noch viel besser: Es gibt dir mehr Lebensqualität. Ich sage deswegen ganz klar: Krafttraining ist eine der stärksten Medikamente, die wir haben und es ist ganz ohne Rezept.

Wie solltest du eigentlich konkret trainieren? Jetzt wird’s praktisch: Die Wissenschaft sagt, du brauchst keine Perfektion, sondern nur Struktur. Der wichtigste Punkt sind mindestens 2 Mal pro Woche: Alle großen Muskelgruppen sollten bewegt werden und angestrengt werden. Hohe Anstrengung ist wichtiger als Gewicht, das heißt, du darfst dich auch fordern. Ja, und dann darfst du das langsam steigern, entweder mehr Wiederholungen oder mehr Gewicht oder du startest einfach zu Hause und fängst eigentlich morgens an, z.B. mit 20 Kniebeugen und wiederholst das nochmal und dann erhöhst du die Anzahl langsam und du wirst immer kräftiger. Es gibt nicht den einen perfekten Plan für dich, es gibt nur einen und das ist dein Plan, den du dir machst. Der muss nicht sozusagen dich zum Marathon bringen, sondern der muss einfach nur hergehen, deine Schwäche zu verhindern. Und das ist der entscheidende Punkt. Ich mache das regelmäßig, ich habe es mal in so einem kurzen Video zusammengefasst: Ich mache jeden Morgen meine Kniebeugen und meine Rotationen und noch ein paar schlappe Liegestütze an der Wand, damit ich sozusagen fit in den Tag hineingehe. Und es morgens zu machen, ist besonders klug, weil da nämlich das Cortisol hoch ist und dass da in dieser Zeit die überschüssige Glukose, die dort dann in deinem Blut rumschwirrt, auch sofort in den Muskel eingesetzt werden kann.

Ich erlebe das immer wieder, dass Menschen sagen: „Ich habe noch nicht den perfekten Trainingsplan gefunden.“ Meine Antwort: Dein Körper wartet nicht auf deinen perfekten Trainingsplan, dein Körper wartet auf deine Bewegung. Wenn du heute nur eine Sache mitnimmst, dann bitte diese: Fang an! Nicht morgen, nicht nächste Woche, sondern heute. Und du kannst das 2 Mal in der Woche machen, du kannst auch mit weniger täglich machen. Fang heute an, mach 10 Kniebeugen, mach 5 Liegestütze an der Wand und nimm eine Wasserflasche als Gewicht. Es geht nicht um Leistung, es geht um die Entscheidung und wenn du willst, begleite ich dich dabei, denn mein Ziel ist nicht, dass du perfekt trainierst, mein Ziel ist, dass du gesund bleibst. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, aber bitte fang an, dein Blutdruck wird sinken, weil deine Gefäße werden weit. Viel Spaß bei den ersten 10 Kniebeugen.

Wenn dir die Podcast-Folge gefallen hat, würde ich mich sehr freuen, wenn du bei Apple Podcasts oder Spotify, aber auch bei YouTube eine positive Nachricht hinterlässt oder den Daumen hoch markierst und vielleicht sogar meinen Kanal abonnierst. Wäre ich sehr begeistert, denn das ist das Geschenk für mich, dass ich das weitermachen darf. Und hm, du kannst auch gerne über meine Homepage meinen Newsletter abonnieren, da werden immer wieder neue Tipps für dich, deinen Kreislauf, deine Gesundheit und deinen Blutdruck bekannt gegeben werden. Okay, bis denne, bis zur nächsten Folge.

Dauerfeuer in deinem Körper

Lodert in Dir vielleicht unbewusst ein stilles Feuer in Deinem Körper?

Entzündungswolke
.

In dieser Folge erzähle ich Dir, wie chronische Entzündungen – oft unbemerkt – Deine Gesundheit untergraben können. Ich zeige Dir, welche alltäglichen Gewohnheiten dieses innere Feuer anfachen und wie Du mit einfachen, bewussten Schritten beginnst, die Flammen zu löschen. So stärkst Du Deine Gesundheit und gewinnst neue Energie für Dein Leben.


Kapitelübersicht

00:00 Meine Einführung in das Thema stille Entzündung

02:00 LDL-Cholesterin als Entzündungstreiber

05:52 Weitere Faktoren, die Entzündungen begünstigen

08:04 Was Darm und Immunsystem damit zu tun haben

11:13 Wie sich stille Entzündungen messen – und manchmal spüren – lassen

13:32 Bewegung und Ernährung als natürliche Gegenspieler

15:47 Stressmanagement und die Kraft der Dankbarkeit

19:58 Schlaf, soziale Kontakte und Lachen als Heilfaktoren

23:52 Kleine Mikrogewohnheiten – mein Aufruf an Dich


Wichtige Zitate

„Das Entscheidende ist, dass Du gewisse Dinge immer wieder tust – bis sie ganz selbstverständlich zu Deiner neuen Gewohnheit werden.“

„Beschließe Deinen Tag mit einer kurzen Dankbarkeitsübung: Halte inne für das, was Dir heute Positives begegnet ist – und sei dankbar dafür.“

„Schon fünf Minuten Lachen können Dein Immunsystem für einen ganzen Tag in Schwung bringen.“


Hinter der Geschichte

In dieser Folge erkläre ich Dir, warum stille, chronische Entzündungen so gefährlich sind – und doch oft unbemerkt bleiben. Ich zeige Dir, wie Ernährung, Stress, Schlaf und kleine Alltagsentscheidungen eine entscheidende Rolle spielen. Schritt für Schritt verbinde ich die wissenschaftlichen Hintergründe mit praktischen Tipps, die Du sofort umsetzen kannst.


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Deine Eigeninitiative und dein Blutdruck

Hallo! Dein Blutdruck macht dir Sorgen?

Viele suchen schnelle Lösungen. Medikamente? Ärzte?

Aber was tust DU wirklich selbst?

Eigeninitiative zählt!

Selbstreflexion

Selbstreflexion!

Woher kommt dein Druck? Nimm dir Zeit für dich!

Deine Hausaufgaben:

  1. Ändere EINE Sache, die du bisher ignoriert hast. Vier Wochen lang! Salz ist ein guter Anfang.
  2. Nimm dir einmal pro Woche 30 Minuten Zeit für dich. Stille. Betrachte dein Leben. Wie fühlst du dich? Partnerschaft? Familie? Beruf? Freunde? Freizeit?

Finde deine Defizite. Senke deinen Blutdruck!

Brauchst du Hilfe?

Melde dich bei info@runtermitdemblutdruck.de.

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Chronische Niereninsuffizienz: was ist wichtig?

Immer mehr Menschen leiden an eingeschränkter Nierenfunktion.

Die Häufigkeit der Neuerkrankungen an chronischer Niereninsuffizienz (CNI) nimmt weltweit zu, was zu einer bedeutenden Belastung für das Gesundheitssystem und die Lebensqualität der Betroffenen führt. Dieser Anstieg ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die alternde Bevölkerung, die Zunahme von Diabetes und Bluthochdruck sowie Veränderungen im Lebensstil wie ungesunde Ernährungsgewohnheiten und mangelnde körperliche Aktivität.

gesunde Nieren
gesunde Nieren

Eine symptomlos fortschreitende Erkrankung

Chronische Niereninsuffizienz ist eine progressive Erkrankung, bei der die Nierenfunktion allmählich abnimmt, oft über Jahre hinweg, bevor Symptome auftreten. Dadurch wird die Fähigkeit der Nieren beeinträchtigt, Abfallprodukte aus dem Blut zu filtern und Flüssigkeiten im Körper zu regulieren, was zu einem Anstieg von Toxinen im Blut und einer Störung des Elektrolythaushalts führen kann.

Weißt du, was deine Nieren für dich tun?

Um zu verstehen, welche Folgen die chronische Nierenminderleistung für deinen Körper haben kann, erfährst du in dieser Podcastfolge, welche Funktionen die Nieren für dich täglich 24/7 ungefragt übernehmen. Die Nieren sind lebenswichtige Organe, die eine Vielzahl von Aufgaben im Körper erfüllen. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

1. Filtration des Blutes: Die Nieren filtern kontinuierlich das Blut, um Abfallprodukte, überschüssige Substanzen und überschüssiges Wasser zu entfernen. Dieser Prozess findet in den Nierenkörperchen statt, wo das Blut durch spezielle Filterstrukturen (Glomeruli) geleitet wird.
2. Regulation des Wasserhaushalts: Die Nieren kontrollieren den Wasserhaushalt des Körpers, indem sie die Menge an Wasser, die im Urin ausgeschieden wird, anpassen. Dies geschieht durch die Rückresorption von Wasser aus dem primären Harn in den Nierentubuli, abhängig vom Bedarf des Körpers.
3. Regulation des Elektrolythaushalts: Neben Wasser regulieren die Nieren auch den Gehalt an Elektrolyten im Körper, einschließlich Natrium, Kalium, Calcium und anderen. Sie helfen dabei, einen ausgewogenen Elektrolythaushalt aufrechtzuerhalten, der für viele physiologische Prozesse entscheidend ist.
4. Ausscheidung von Abfallstoffen: Die Nieren eliminieren Abfallprodukte und toxische Substanzen aus dem Körper, die im Stoffwechselprozess entstehen. Dazu gehören Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure und andere Stoffwechselabbauprodukte.
5. Regulation des Blutdrucks: Die Nieren spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks, indem sie den Blutfluss und die Nierenhormone wie Renin produzieren. Durch die Kontrolle des Blutvolumens und des Gefäßwiderstands können die Nieren den Blutdruck auf einem optimalen Niveau halten.
6. Produktion von Hormonen: Die Nieren produzieren Hormone wie Erythropoetin, das die Produktion roter Blutkörperchen im Knochenmark stimuliert, sowie Renin, das eine Rolle bei der Blutdruckregulation spielt, undaktives Vitamin D, das die Calciumabsorption im Darm fördert.

Prävention

Schließlich erkläre ich dir auch, was du tun kannst, um die Funktion deiner Nieren aktiv zu schützen.

Hier findest du noch zusätzliche Informationen!

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