200 Folgen Prävention – Warum ich diesen Podcast mache

Stell dir vor, ich würde dir heute eine Pille anbieten. Kostenlos. Nebenwirkungsfrei. Und sie würde dein Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall um 10 % senken. Du würdest sofort fragen, wo du unterschreiben kannst.

Pille

Diese Pille existiert. Sie heißt Eigenverantwortung.

Heute ist die 200. Folge von RuntermitdemBlutdruck.de. Zweihundertmal Mikrofon an. Zweihundertmal die gleiche Frage im Hinterkopf: Warum mache ich das eigentlich?

Ich bin Nephrologe. Ich habe unzählige Menschen an der Dialyse betreut. Dialyse rettet Leben – das steht außer Frage. Aber jedes Mal habe ich gedacht: Wie viele dieser Verläufe hätten wir verhindern können? Wie viele Gefäße hätten wir schützen können, bevor sie zerstört wurden?


Warum ich lieber 1000 Notfälle verhindere als einen Patienten dialysiere

Ich möchte lieber 1000 Menschen vor einem kardiovaskulären Notfall bewahren, als einen einzigen Menschen an die Dialyse anschließen.


Medizinischer Fortschritt – und trotzdem mehr Bluthochdruck

Medizinisch sind wir hervorragend aufgestellt. Herzkatheter, Stroke Units, Intensivmedizin – Weltklasse. Und doch explodiert die Zahl der Menschen mit Bluthochdruck. In 20 Jahren verdoppelt. Auch bei Kindern. Bewegungsmangel, Übergewicht, gesüßte Getränke – das ist kein Fortschritt. Das ist ein Warnsignal.

5 mmHg: Die unterschätzte Größe in der Prävention

Und jetzt kommt mein Lieblingsfakt:

5 mmHg weniger systolischer Blutdruck bedeuten 10 % weniger kardiovaskuläres Risiko.

Fünf. Nicht fünfzig.

Diese fünf mmHg können kommen durch:

Das ist keine Magie. Das ist Biologie.

Leitlinien verändern Grenzwerte. Das ist notwendig und richtig. Aber mein Ansatz ist ein anderer: Du bist nicht machtlos. Du kannst handeln – bevor die zweite oder dritte Tablette kommt. Bevor Resignation einzieht.

Prävention hat kein Blaulicht – aber enorme Wirkung

Prävention hat kein Blaulicht. Sie kommt nicht mit Tatütata. Niemand feiert, dass er heute Morgen nicht kollabiert ist. Und doch passiert genau das – jeden Tag, still und wirksam.

Ich möchte nicht mit Angst überzeugen. Ich möchte mit Verständnis überzeugen. Wenn nach einer Folge jemand sagt: „Jetzt verstehe ich meinen Körper besser“, dann hat sich meine Arbeit gelohnt.

Kleine Veränderungen retten große Gefäße.

Und wenn du diese Botschaft weiterträgst, dann beginnt Prävention zu wirken – nicht nur bei dir, sondern bei vielen anderen.

Wir fangen gerade erst an.

Die häufigsten Fragen oder FAQs:

FAQ 1: Worum geht es in der 200. Folge von RuntermitdemBlutdruck.de?

In der 200. Folge geht es um Prävention: warum kleine Veränderungen im Alltag (Bewegung, Gewicht, Salz, Verständnis für den eigenen Körper) das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall messbar senken können – und warum Dr. Harald Messner diesen Podcast macht.

FAQ 2: Warum ist Prävention bei Bluthochdruck so wichtig?

Prävention verhindert Folgeschäden, bevor sie entstehen. Bluthochdruck bleibt oft lange unbemerkt, kann aber Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und Vorhofflimmern begünstigen. Frühzeitiges Handeln schützt Gefäße und Organe.

FAQ 3: Was bedeutet „5 mmHg weniger Blutdruck“ konkret?

Schon 5 mmHg weniger systolischer Blutdruck können das kardiovaskuläre Risiko um etwa 10 % senken. Es geht also nicht um „alles oder nichts“, sondern um realistische Schritte mit großer Wirkung.

FAQ 4: Wie kann ich meinen Blutdruck um etwa 5 mmHg senken – ohne alles umzukrempeln?

Typische Hebel sind z. B. 10 Minuten Bewegung am Morgen, moderater Gewichtsverlust (z. B. 5 kg) und ein bewusster Umgang mit Salz. Bei Bedarf kann auch ein Medikament einen messbaren Beitrag leisten.

FAQ 5: Warum nimmt Bluthochdruck trotz guter Medizin zu?

Obwohl Akutmedizin (z. B. Herzkatheter, Stroke Units) sehr stark ist, steigen Risikofaktoren im Alltag: Bewegungsmangel, Übergewicht und ungünstige Ernährung – zunehmend auch bei Kindern und Jugendlichen.

FAQ 6: Sind Leitlinien-Grenzwerte beim Blutdruck nicht wichtig?

Leitlinien sind wichtig und hilfreich. Gleichzeitig können Grenzwerte sich ändern, während Lebensstiländerungen Zeit brauchen. Der Ansatz dieser Folge: nicht resignieren, sondern verstehen, was du selbst beeinflussen kannst – bevor die Medikamentenliste länger wird.

FAQ 7: Was ist die zentrale Botschaft der Folge 200?

„Kleine Veränderungen retten große Gefäße.“ Wissen allein reicht nicht – entscheidend ist, dass du ins Handeln kommst und aus kleinen Schritten eine stabile Routine machst.

FAQ 8: Für wen ist diese Jubiläumsfolge besonders geeignet?

Für alle, die Bluthochdruck haben oder befürchten, sich von Zahlen verunsichern lassen, Medikamente reduzieren möchten (ärztlich begleitet) oder verstehen wollen, wie Prävention im Alltag praktisch funktioniert.

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Transkript:

Stell dir vor, du bekommst heute eine Pille. Kostenlos, nebenwirkungsfrei, und sie senkt dein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um glatte 10%. Du würdest fragen: „Wie wo kann ich unterschreiben, wo kriege ich die Pille?“ Gute Nachricht: Die Pille existiert. Die schlechte Nachricht ist: Sie heißt Eigenverantwortung. Und genau darüber reden wir heute. Willkommen zur 200. Folge von RuntermitdemBlutdruck.de, ich freue mich auf dich.

200 Folgen, 200 Mal Mikrofon an. 200 Mal die gleiche Frage im Kopf: Warum mache ich mir diese Mühe eigentlich? Unbezahlt, regelmäßig, und manchmal denke ich sogar da auch nachts drüber nach. Die Antwort nach Überlegung ist einfach simpel: Ich möchte lieber 1000 Menschen vor einem kardiovaskulären Notfall bewahren, als einen einzigen Menschen an die Dialyse anzuschließen. Denn ich bin Nephrologe und das habe ich mein Leben lang gemacht. Ich weiß, Dialyse die rettet Leben, keine Frage. Aber Prävention verhindert Leid. Und Leid, bevor es entsteht. Und genau dafür habe ich diese Podcast-Folgen und diesen Podcast gegründet.

Jetzt wird’s erstmal paradox: Wir sind medizinisch so gut wie nie zuvor, wenn wir unser Gesundheitssystem betrachten. Herzkatheter Weltklasse, Schlaganfallversorgung hochpräzise, wir haben überall Stroke Units. Und trotzdem: Die Anzahl der Menschen, die an Bluthochdruck leidet, explodiert exponentiell. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Betroffenen verdoppelt. Nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei den Kindern und den Jugendlichen. Die sind einfach immer weniger beweglich, sie sind immer mehr darauf fixiert, eben halt in das Handy zu gucken und nicht mehr draußen zu spielen. Und die Angebote an ja gesüßten Getränken sind eben gut und deswegen steigt einfach natürlich die Inzidenz fürs hohen Blutdruckes, weil auch die Kinder schon übergewichtig sind.

Ja mal ganz ehrlich: Das ist doch kein Fortschritt in unserer Medizin. Das ist für mich ein Alarmsignal mit einer hohen Herzfrequenz, ich würde sie bei 180 ansiedeln. Also: Kurzer Realitätsscheck, versprochen, ohne Statistik-Narkose, aber ihr solltet es wissen: Todesfälle durch HK, also durch eine koronare Herzkrankheit und Schlaganfalle sind rückläufig. Ich wiederhole das nochmal: Todesfälle durch Schlaganfall oder eine koronare Herzkrankheit, also Infarkt, sind rückläufig, das sind gute Nachrichten. Todesfälle im Zusammenhang aber mit Bluthochdruck sind gestiegen und zwar von 8,3 auf 10,8 pro 100.000. Und dazu kommen immer häufiger noch andere Dinge wie z.B. das Auftreten einer Herzminderleistung oder Vorhofflimmern, die wieder indirekt zu erneuten Erkrankungen führen. Und wir können jetzt mal feststellen: Wir löschen Brände auf der einen Seite, aber wir legen immer mehr Zündschnure auf der anderen Seite.

Und jetzt kommt mein Lieblingsfakt, wirklich es ist wirklich mein Lieblingsfakt: 5 mmHg weniger systolischer Blutdruck bedeutet für dich 10% weniger kardiovaskuläres Risiko. Das heißt 5, nicht 50. Nicht Lebensstil komplett neu erfinden, nein, einfach nur 5 mmHg weniger. Und jetzt halte dich mal fest: Woher diese 5 mmHg kommen können? Ein Medikament alleine senkt deinen Blutdruck um 5 mmHg. 10 Minuten Bewegung am Morgen etwa 5 mmHg. Ich wiederhole das: 10 Minuten Bewegung am Morgen. Kein Dauerlauf, einfach Bewegung 5 mmHg. 5 kg weniger Gewicht etwa 5 mmHg. Und das Salz klug austauschen, indem man einfach 30% Kaliumchlorid in das Salz tut, dann hat man einen messbaren Infekt auf die Schlaganfallrate und die Inzidenz einer koronaren Herzkrankheit. Und genommen, das ist keine Magie, das ist Biologie mit gesundem Menschenverstand. Da muss man keine Zuckersteuer einrichten, da muss man überzeugt von sein.

Und jetzt ein Wort zu den Leitlinien. Ich liebe diese Leitlinien, ehrlich, aber sie haben einen kleinen Tick. Sie senken die Grenzwerte schneller, als Menschen ihren Lebensstil ändern können. Ganz ehrlich: Natürlich nimmt die Inzidenz der arteriellen Hypertonie zu, wenn ich in den Leitlinien die Werte senke, die für die Bestimmung oder für die Diagnose des hohen Blutdruckes verantwortlich sind. Plötzlich bist du krank, weil eine Zahl beschlossen hat, dass sie heute anders sein möchte. Mein Ansatz hier im Podcast ist ein anderer: Nein, du bist nicht krank, sondern du kannst was tun. Und zwar VOR der 2. Tablette oder der 3. Tablette ODER dem resignierten Schulterzucken, es sind meine Gene.

Nein, ich will noch was anderes sagen: Prävention hat ein echtes Marketingproblem. Ein Marketingproblem deswegen, weil Prävention ist kein Drama. Prävention kommt nicht her Tatütata, nein, Prävention hat kein Blaulicht. Und mit Prävention bläst auch nicht die Heldenmusik. Das heißt, wenn ich von Prävention rede, dann werde ich relativ schnell weggewischt, weil da muss ich ja was ändern. Niemand sagt: „Wow, dank 10 Minuten Bewegung bin ich heute Morgen nicht kollabiert.“ Hä? Aber genau das ist passiert jeden Tag. Still, unauffällig und wirksam. Und genau deshalb habe ich diesen Podcast genannt.

Ich möchte mein Geld nicht mit Angst verdienen und auch nicht mit diesem Podcast. Nicht mit Panik möchte ich überzeugen, ich möchte vor allen Dingen aber auch nicht mit Abhängigkeit überzeugen. Ich verdiene es lieber damit, dass Menschen verstehen, warum ihr Blutdruck tut, was er tut und was sie selbst daran beeinflussen können. Und das war auch meine Maxime während meiner Zeit, als ich noch als Arzt in meiner Praxis tätig war. Und deswegen sage ich: Wenn nach einer Folge jemand sagt: „Jetzt verstehe ich meinen Körper besser“, dann hat sich diese Folge für mich dicke gelohnt. Das muss nur einer sagen. Und wenn jemand keinen Notarzt braucht, weil er früher gehandelt hat, dann wäre ich unbezahlbar, dann wäre diese Folge fantastisch.

Also, wenn du heute nur eine Sache mitnimmst, dann diese: Kleine Veränderungen retten große Gefäße. Ich wiederhole das gerne nochmal: Kleine Veränderungen retten große Gefäße. Wissen senkt Blutdruck, manchmal effektiver als Tabletten, wenn du in die Handlung kommst. Und ich bitte dich: Teile diese Folge, empfiehl sie weiter, nicht mir zuliebe, sondern den Menschen, die noch glauben, Bluthochdruck sei Schicksal zuliebe. Ich danke dir für deine Zuhörerschaft, das war die Folge 200 von RuntermitdemBlutdruck.de. Ich wiederhole das nochmal: RuntermitdemBlutdruck.de. Und wir fangen gerade erst an.

Dein Blutdruck: was wirklich zählt!

  • Hallo, sag mal ehrlich: Misst du auch alle fünf Minuten deinen Cholesterinwert? Nee? Warum dann deinen Blutdruck? Genau darum geht’s in dieser Folge! Ich erkläre dir, warum die ständige „Gelegenheitsmessung“ kompletter Blödsinn ist und wie du stattdessen mit echten Ruhewerten was über deine Gesundheit erfährst. Morgens auf der Bettkante, dreimal im Abstand von drei Minuten – das ist dein Goldstandard.
  • Du lernst: Blutdrucktherapie ist Prävention.Also keine Panik. Und Medikamente? Nur wenn nötig. Und was du selbst tun kannst, habe ich dir in diesen Podcastfolgen erläutert! Es ist deine Verantwortung, dein Körper, dein Blutdruck. Keine Ausreden mehr, nur noch Individualtherapie mit Sinn und Verstand. Und dein Hausarzt ist dabei dein Dirigent im Risikofaktor-Orchester.

Finde deine Balance und deinen Fokus!

Balance

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Chronische Niereninsuffizienz: was ist wichtig?

Immer mehr Menschen leiden an eingeschränkter Nierenfunktion.

Die Häufigkeit der Neuerkrankungen an chronischer Niereninsuffizienz (CNI) nimmt weltweit zu, was zu einer bedeutenden Belastung für das Gesundheitssystem und die Lebensqualität der Betroffenen führt. Dieser Anstieg ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die alternde Bevölkerung, die Zunahme von Diabetes und Bluthochdruck sowie Veränderungen im Lebensstil wie ungesunde Ernährungsgewohnheiten und mangelnde körperliche Aktivität.

gesunde Nieren
gesunde Nieren

Eine symptomlos fortschreitende Erkrankung

Chronische Niereninsuffizienz ist eine progressive Erkrankung, bei der die Nierenfunktion allmählich abnimmt, oft über Jahre hinweg, bevor Symptome auftreten. Dadurch wird die Fähigkeit der Nieren beeinträchtigt, Abfallprodukte aus dem Blut zu filtern und Flüssigkeiten im Körper zu regulieren, was zu einem Anstieg von Toxinen im Blut und einer Störung des Elektrolythaushalts führen kann.

Weißt du, was deine Nieren für dich tun?

Um zu verstehen, welche Folgen die chronische Nierenminderleistung für deinen Körper haben kann, erfährst du in dieser Podcastfolge, welche Funktionen die Nieren für dich täglich 24/7 ungefragt übernehmen. Die Nieren sind lebenswichtige Organe, die eine Vielzahl von Aufgaben im Körper erfüllen. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

1. Filtration des Blutes: Die Nieren filtern kontinuierlich das Blut, um Abfallprodukte, überschüssige Substanzen und überschüssiges Wasser zu entfernen. Dieser Prozess findet in den Nierenkörperchen statt, wo das Blut durch spezielle Filterstrukturen (Glomeruli) geleitet wird.
2. Regulation des Wasserhaushalts: Die Nieren kontrollieren den Wasserhaushalt des Körpers, indem sie die Menge an Wasser, die im Urin ausgeschieden wird, anpassen. Dies geschieht durch die Rückresorption von Wasser aus dem primären Harn in den Nierentubuli, abhängig vom Bedarf des Körpers.
3. Regulation des Elektrolythaushalts: Neben Wasser regulieren die Nieren auch den Gehalt an Elektrolyten im Körper, einschließlich Natrium, Kalium, Calcium und anderen. Sie helfen dabei, einen ausgewogenen Elektrolythaushalt aufrechtzuerhalten, der für viele physiologische Prozesse entscheidend ist.
4. Ausscheidung von Abfallstoffen: Die Nieren eliminieren Abfallprodukte und toxische Substanzen aus dem Körper, die im Stoffwechselprozess entstehen. Dazu gehören Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure und andere Stoffwechselabbauprodukte.
5. Regulation des Blutdrucks: Die Nieren spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks, indem sie den Blutfluss und die Nierenhormone wie Renin produzieren. Durch die Kontrolle des Blutvolumens und des Gefäßwiderstands können die Nieren den Blutdruck auf einem optimalen Niveau halten.
6. Produktion von Hormonen: Die Nieren produzieren Hormone wie Erythropoetin, das die Produktion roter Blutkörperchen im Knochenmark stimuliert, sowie Renin, das eine Rolle bei der Blutdruckregulation spielt, undaktives Vitamin D, das die Calciumabsorption im Darm fördert.

Prävention

Schließlich erkläre ich dir auch, was du tun kannst, um die Funktion deiner Nieren aktiv zu schützen.

Hier findest du noch zusätzliche Informationen!

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Dein Blutdruck, was gibt es Neues

Erkenntnisse auch aus der Wissenschaft 2020 für dich!

Du bist interessiert an den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu deinem Blutdruck im Jahr 2020?

Hier sind sie:

Du bist nicht allein mit deinem Bluthochdruck:

Von 1975 bis 2015 ist die Zahl der betroffenen von 594 Millionen auf 1,13 Milliarden Menschen angestiegen! Wobei die höchste Zunahme in den Ländern mit geringeren finanziellen Ressourcen zu verzeichnen war. Nur 20 % hatten eine gute Blutdruckeinstellung!

In Deutschland haben wir aktuell 140.000 Todesfälle in Folge des hohen Blutdrucks im Jahr! Aktuell haben wir 30.000 Todesfälle mit Corona positivem Testergebnis und 2017/2018 hatten wir in der Grippewelle trotz Impfung der Bevölkerung 25.100 Grippetodesfälle zu beklagen.

Was kannst du tun oder was gibt es neues zur Prävention?

Die Ergebnisse deiner sorgfältig durchgeführten Blutdruckmessungen daheim sind für deinen Arzt und für dich die besten Parameter, an denen dein Bluthochdruck erfolgreich behandelt werden kann!

Der Effekt der Blutdrucksenkung (egal wie) auf die Prognose ist wesentlich größer als erwartet:

Effekt auf – 5 mmHg systolisch
Herzkreislaufrisiko– 10 %
Schlaganfall-14%
Koronare Herzkrankheit-7 &

Rahimi Blood pressure lowering for prevention of cardiovascular events across different levels of blood pressure bei HOTLINE III session 31.08.20 ESC 2020

Die Bluthochdruckbehandlung ist eine hoch effektive Therapie zur Verhinderung kardiovaskulärer Erkrankungen und dadurch bedingter Behinderungen und Todesfälle!

Was gibt es neues in der Therapie?

Neue Medikamente: Fehlanzeige!

Noch Mal: seit gut 20 Jahren sind keine neue Medikamente zur Behandlung des Bluthochdruckes mehr auf den Markt gekommen! Die Pharmaindustrie scheint hier kein Interesse mehr an der Forschung zu haben!

Seltsamer Weise werden fast jährlich neue Medikamente zur Behandlung des Diabetes mellitus entwickelt, obwohl die Morbidität hier wesentlich geringer ist!

Aber stop: deine Blutdrucktherapie durch Gewichtsreduktion, Bewegungstherapie, verbesserte Ernährungskonzepte und vieles andere mehr ist sicher noch verbesserungswürdig!

Der Weg zur Individualtherapie wird sich durch Erkenntnisse der künstlichen Intelligenz (KI) ebenen.
Wir wissen, dass nicht jeder Mensch alle Medikamente verträgt und schon lange nicht alle Bluthochdruckmedikamente bei jedem auch den Blutdruck in gleicher Weise senken. Bei diesem Problem helfen auch die aktuellen Erkenntnisse aus den Studien nicht weiter! In der Zukunft wird dir dein Hausarzt möglicherweise mit Hilfe der KI sofort den Effekt von Medikamenten, Sport und Ernährungsumstellung voraussagen können.

Neue Diagnostik:

Blutdruckmessung:

Die Cuff lose Blutdruckmessung kommt! Damit ist die Messung ohne Aufblasen der Manschette gemeint. Viele Hersteller haben schon die Technik. Sie muss nur noch bewertet werden! Entsprechende Uhren sind schon auf dem Markt!

Also trotz Corona hat sich in 2020 doch einiges bewegt!

Erkenntnisgewinn und Zuversicht werden dich durch ein gesundes und erfolgreiches 2021 leiten!

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Bluthochdruck – doch auch Medikamente?

Ziel der Blutdrucktherapie ist es,  Komplikationen  zu verhindern.
Du  willst die Risikofaktoren, die zum frühzeitigen Tod aber auch zum Herzinfarkt oder Durchblutungsstörung führen können, kontrollieren können. Der Bluthochdruck ist einer der wichtigen Player im Verein mit dem Rauchen, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörung.

Die präventiven Maßnahmen dürfen keine Beschwerden verursachen, weil die Therapie häufig bei beschwerdefreien  Patienten  eingesetzt werden muss.  

In den  Podcastfolgen habe ich vor allen Dingen über die nicht medikamentösen Maßnahmen gesprochen, die einen weitaus größeren Effekt auf die Blutdrucksenkung haben als  Medikamente.
Wenn dein Hausarzt aber jetzt Medikamente zusätzlich einsetzen möchte,  dann erfährst du in diesem Podcast,  warum er das tut,  welche Gedanken dahinter stehen und was auch  deine Verantwortung in der medikamentösen Therapie ist. 

Was ist für dich geeignet? Deine zusätzlichen Beschwerden und Erkrankungen, deine Vorgeschichte, deine  Allergien, deine Laborwerte, Beispiele: Asthma, Schuppenflechte, Herzminderleistung, Diabetes mellitus usw.

Die Entscheidung zu einem Med. ist in jedem Fall individuell und komplex!Das bedeutet für dich

  1. niemals ohne Rücksprache mit einem Arzt der dich kennt, Med. Dosis oder Med. überhaupt ändern oder absetzen
  2. Einnahmezeitpunkte, die dir vorgeschrieben werden, ohne den HA aufzuklären zu verschieben
  3. immer ausreichenden Vorrat zu haben d. h.  1 Woche in Deutschland außerhalb Europas ca 2-3 Wochen Dosis

Und wie schon bei den vorigen Folgen: wenn du Fragen hast, kannst du sie mir über die E-Mail-Adresse info(at)runtermitdemblutdruck.de stellen! Ich freu mich drauf und viel Spaß beim Hören!

 Wenn dir die Folge gefallen hat, dann kannst du mir eine Freude machen, wenn du bei Apple Podacast eine positive Bewertung hinterlässt! Vielen Dank auch der Firma mesdot für die Besrbeitung!