Bluthochdruck durch Medikamente?

Ja darauf solltest du unbedingt verzichten!

Eine neuere Untersuchung hat ergeben, dass ca 20% der Patienten, die wegen ihres hohen Blutdruck Medikament einnehmen, zusätzlich Medikamente regelmäßig zuführen, die selbst den Blutdruck erhöhen.

Von 27.599 Personen, die zwischen 2009 und 2018 an einer großen Ernährungs- und Gesundheitsstudie teilgenommen hatten, hatte etwa die Hälfte Bluthochdruck. Von ihnen gaben 19 Prozent an, ein blutdruckerhöhendes Medikament zu verwenden, und vier Prozent nannten gleich mehrere. Die neuen Forschungsergebnisse wurden auf der 70. Jahrestagung des American College of Cardiology vorgestellt.

Am häufigsten handelte es sich um Medikamente gegen Depressionen, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), zu denen Ibuprofen und ASS zählen, und Kortison-verwandte Arzneimittel. Aber auch andere Medikamente können den Blutdruck erhöhen, beispielsweise Antipsychotika, bestimmte orale Verhütungsmittel und abschwellende Wirkstoffe in Nasensprays, die bei Erkältungen oder Allergien verwendet werden. „Es sind Medikamente, die wir häufig einnehmen – sowohl rezeptfreie als auch verschriebene Medikamente“,  sagte Studienautor Dr. John Vitarello vom Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston. Er machte darauf aufmerksam, dass selbst geringe Blutdruckerhöhungen bedeutende Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben können.

Sicher lassen sich einen Blutdruck senkende Pharmaka absetzen, wenn man diese Blutdruck erhöhenden Präparate weglässt.

Häufig sind das auch Medikamente, die du frei kaufen kannst:

Erkältungsmedikamente, fiebersenkende Medikamente, Schmerzmedikamente!

Dein Hausarzt muss diese Medikamente kennen, bevor er dir andere Medikamente zur Blutdrucksenkung verordnet, weil die Blutdruckwerte noch zu hoch sind.

Hier ein paar Beispiele:

Abschwellende Nasentropfen und Gele,
Cortisonhaltige Nasensalben,
Rhinopront etc
Ibuprofen, Acetylsalicylsäure, Diclofenac auch als externes Gel oder Salbe

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Blutdruck – bist du sympathisch

Blutdruck – bist du sympathisch?

Sympathie und was ist das Gegenteil?
Na klar im allgemeinen Sprachgebrauch unsympathisch!
Nein aber dieser Podcast erklärt dir den Unterschied zwischen dem sympathischen und dem parasympathischen Nervensystem und vor allen Dingen, was die beiden mit dem Blutdruck zu tun haben.
Du wirst die Wirkung der sogenannten ß Blocker verstehen!
Natürlich auch die Nebenwirkungen!

Zusätzlich erfährst du:

dass Magnesium als Kalzium Antagonist für die sichere Bluttherapie nicht ausreichend ist 

dass Ibuprofen die Nierendurchblutung verschlchtert vor allen Dingen bei Patienten, die älter als 70 Jahre sind und die Zusatzerkrankungen wie Bluthochdruck, Herzminderleistung, Nierenfunktionseinschränkung oder ein Nierentransplantat haben.

dass Ibuprofen bei gesunden nur gering den Blutdruck erhöht, aber dass bei Hochdruckpatienten   der Blutdruckanstieg erheblich sein kann.

dass die chronische Einnahme von Prostaglandinsynthesehemmern (NSAR, Ibuprofen, Diclofenac oder Coxibe) nicht zu empfehlen ist, wenn man älter als 60 Jahre ist.

Und wie schon bei den vorigen Folgen: wenn du Fragen hast, kannst du sie mir über die E-Mail-Adresse info(at)runtermitdemblutdruck.de stellen! Ich freu mich drauf und viel Spaß beim Hören!

Ach übrigens, du kannst alle meine Podcasts auch bei youtube hören:

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