Die Glühbirne und dein Blutdruck

Erfahre, wie das elektrische Licht von Thomas Edison Deinen Blutdruck beeinflusst.

Estimated reading time: 12 Minuten

Diese Folge zeigt Dir, wie eng unsere moderne Lebensweise mit Deiner Gesundheit verbunden ist – und wie Du durch gezielte Entspannung Deinen Blutdruck Schritt für Schritt senken kannst.


In dieser Episode erfährst Du:

Glühbirne

Zeitmarken der Folge

00:00 – Edisons Erfindung und Dein Blutdruck

04:11 – Entschleunigung und Innenschau

07:29 – Vorbereitung auf die Meditation

08:38 – Körperwahrnehmung

12:20 – Herz und Gedanken

15:18 – Rückkehr und Abschluss


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Wenn Dir die Meditation gefallen hat, habe ich hier noch eine geführte Reise durch Deinen Körper für Dich.

#BlutdruckSenken #HaraldMessner #Gesundheit #Entspannung #Meditation

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Transkript:

1879 hat Thomas Alva. Edison sozusagen die Lampe angemacht. Ja, er hat das elektrische Glühlicht erfunden. Und was das mit uns macht, was das an unserem Leben geändert hat, möchte ich gerne jetzt in dieser Podcast Folge mit dir besprechen.

Viel Spaß dabei.

Natürlich fragst du, was diese Lampe mit deinem Blutdruck zu tun haben kann. Ja, da komme ich später noch mal drauf. Die hat sogar ganz viel damit zu tun. Denn was hat das an unserem Leben geändert? Wenn man mal schaut, haben wir ja schon seit urlangen Zeiten diese unterschiedlichen Jahreszeiten, also den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Und da haben wir ganz unterschiedliche Zeiten, an denen wir sozusagen wach sind. Im Sommer, wenn es sehr hell ist, dann sind wir viel, unternehmen wir viel.

Und der Winter hat früher oder die dunkle Jahreszeit hat früher die Menschen in die Ruhe gebracht. Ja, auf den Feldern konnten sie nichts mehr tun, da war alles gemacht. Dann ist man nach innen gegangen und hat die Innenschau genossen. Und wenn es dann ganz dunkel war, dann konnte man allenfalls eine Kerze anmachen und man konnte sich unterhalten oder Gesellschaftsspiel oder ähnliches machen oder hat sich auch mal mit sich selbst beschäftigt, Genauso wie die Natur das tut. Die Natur geht ja auch hin. Im Winter schläft die ja nicht die Natur, sondern im Winter bereitet sie sich auf das vor, was im kommenden Jahr neues alles entwickelt werden soll. Zum Beispiel kümmern sich die Pflanzen, die in der Erde sind, um ihre Wurzeln, um ihre Gründung quasi, um die Voraussetzungen zu schaffen, im nächsten Jahr wieder Blätter hervorbringen zu können oder Blüten wachsen lassen zu können und im Herbst vielleicht sogar Früchte liefern zu können.

Das heißt also, es gibt naturgemäß eine Zeit, die dunkle Jahreszeit, in der wir zur Erholung aufgerufen werden. Und da sind wir jetzt schon wieder bei deinem Blutdruck. Denn mal ganz ehrlich, wir machen jetzt so über das ganze Jahr die Nacht zum Tag. Das Licht ist überall da und es wird gar nicht mehr richtig dunkel. Selbst in den Städten, da wo man eigentlich in der Nacht auch eine Dunkelheit haben möchte, leuchten überall Lichter. Und wenn du mit dem Flugzeug über Städte fliegst, dann sind die knallhell und dann auch so hell, dass du schon die Sterne am Himmel bei klarem Himmel nicht mehr sehen kannst. Also wir gehen her und machen die Nacht zum Tag und damit reduzieren wir das was wir eigentlich dringend für uns brauchen, nämlich die Phasen der Erholung, die Phasen des Rückzuges und auch mal die Phasen des Nichtstuns, wo wir nämlich hergehen können, auch im Schlaf die Dinge zu verarbeiten, die uns das tägliche Leben uns als Ereignisse serviert.

Ja, wir müssen sozusagen in die Einkehr kommen, um das richtig zu verarbeiten und da auch mal den Rückzug wählen. Und nur wissen wir alle, wer regelmäßig schläft, wer ausreichend Ruhe sich gönnt, ja, der ist auch in der Lage, seine Faszination und seine Hochleistung oder seine PS, wie man heute so schön sagt, oder Kilowatt auf die Straße zu bringen. Und dazu möchte ich dich jetzt mal einladen, in dieser Podcast Folge einmal auch zur Ruhe zu kommen, um deinen Blutdruck, deinen Blutdruck zu senken und den inneren Druck zu reduzieren. Und dazu möchte ich dich einladen, mal in die Verlangsamung zu kommen. Du hast eben halt kürzere Tage und bei den kürzeren Tagen hast du eben halt auch nur kürzere Zeiten, in denen du wach oder in denen du maximal aktiv sein kannst, wo Geräusche und Reize auf dich zukommen. Du kannst dich eben halt in den dunklen Tagen, in den dunklen Zeiten zurückziehen und dann ein ruhigeres Tun anlegen, langsamere Abläufe einführen oder bewusste Schritte zu gehen, die dich in die Entschleunigung bringen. Und also ein ganz wichtiger Punkt in dieser Jahreszeit ist die Entschleunigung.

Und zusätzlich zu der Entschleunigung kommt noch die Innenschau hinzu. Ja, wenn das Licht draußen nicht mehr da ist, dann darf man sich also mit dem Licht innen beschäftigen. Du darfst dich Was habe ich eigentlich erlebt? Was ist in mir passiert in der letzten Zeit? Du darfst reflektieren und du darfst dich Was trägt mich? Was belastet belastet mich? Und was bleibt, wenn das Äußere abklingt?

Das ganz Wichtige. Und das führt dich insgesamt, diese Betrachtung, zu einer Regeneration. Und diese Regeneration, die machst du genauso wie die Natur, denn die bereitet sich auch dann vor, wie ich es dir vorhin erzählt habe, im nächsten Jahr wieder Vollgas zu geben und dort mit dieser Regeneration die volle Kraft auf die Straße zu bringen. Und zusätzlich weckt in dieser Jahreszeit dein Verhalten, wenn du dich ein bisschen auf die Bremse trittst, zu mehr Bewusstheit und du erlernst oder erlebst dann, was eigentlich deine wirklichen Bedürfnisse sind. Stille macht feine Signale für dich hörbar. Körperimpulse, Erschöpfung und Überforderung, aber auch manche Sehnsüchte kommen in dir auf und in der Dunkelheit kannst du das deutlicher wahrnehmen, wo deine Energie fehlt und wo du vielleicht noch zusätzliche Energie bereithältst. Also geh mal her und genieß die Ruhe in der Zeit und hetze nicht von einer Weihnachtsfeier zu der anderen.

Und aus diesem Grunde möchte ich dich heute einmal einladen, mit mir eine Meditation zu machen, wo du dich mal in Ruhe irgendwo hinsetzt und dann mit mir gemeinsam in die Stille gehst und in die Selbstbetrachtung gehst. Das solltest du jetzt nicht im Auto am Steuer machen, aber du solltest dir die 10 Minuten mal nehmen und dann vielleicht in dich hinein zu spüren. Also such dir mal ein Plätzchen aus, wo du dich gut hinsetzen oder lesen kannst, wo du in den nächsten 10 Minuten ungestört bist. Und dieser ruhige Ort, da darfst du dich bequem hinsetzen oder bequem legen, was für dich am liebsten ist. Und wenn du auch jetzt hier bei dieser Situation vielleicht einschläfst, ist das gar nicht schlimm. Dein Bewusstsein nimmt oder dein Unterbewusstsein nimmt das, was ich hier sage und was während der Meditation auf dich an akustischen Signalen hinzukommt. Nimm das wahr und du wirst da genauso entspannt raus hervorgehen wie der, der die ganze Zeit wach ist.

Bei der Meditation ist gar nichts stimmen, du musst nichts leisten, darfst einfach nur zur Ruhe kommen. Also du setzt und legst dich hin und gehst her und entspannst deine Schultern, lässt sie sinken, deine Stirn wird weich, deine Hände ruhen. Und wenn du jetzt bereit bist, beginnen wir mit der Meditation. Schließe sanft deine Augen und spüre den Punkt, an dem dein Körper den Boden berührt. Oder wenn du liegst, wie du deine Auflagefläche wahrnimmst, spüre ich, wie die Schwerkraft dich hält. Nichts muss getragen werden. Du darfst einfach auf die Fläche sinken.

Atme ein, ganz natürlich und aus, ganz leicht noch einmal, atme noch mal tief ein, genieße die Weite, wenn dein Oberkörper sich erweitert und atme in Ruhe aus und empfinde das ausatmen als loslassen. Mit jedem Atemzug gleitet ein wenig Anspannung aus dir heraus. Der Brustkorb hebt und senkt sich ganz von allein. Beobachte nicht lenken, nicht bewerten, nur Zeuge sein.

Wandere nun mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Füßen. Spüre Wärme, vielleicht etwas Kühle, vielleicht ein Kribbeln. Nimm wahr einfach wie es ist. Dann weiter zu den Beinen, der Oberschenkel, die Knie, die wadmen. Alles darf weich werden.

Lass das fallen, was du noch an Anspannung spürst. Atme ein und beim Ausatmen sinkt dein Körper tiefer in die Unterlage.

Nun gehe mit deiner Wahrnehmung zum Bauch. Du spürst deinen Atem ganz unmittelbar. Deine Bauchdecke hebt sich mit jedem Atemzug, wenn du einatmest und senkt sich mit der Ausatmung. Erinnerung an Leben, an Rhythmus und an Vertrauen. Vielleicht legst du eine Hand auf deinen Bauch und jetzt spürst du die Wärme unter der Haut. Spür, wie dein Körper dich trägt jeden Tag.

Wandere nun weiter zum Brustraum. Lass ihn sich mit dem Atmen füllen wie ein weiches, stilles Gefäß. Mit jeder Ausatmung fließt Spannung hinaus wie Wasser, das ruhig einen Kiesel umspült. Spüre dein Herz, nicht unbedingt den Schlag, vielleicht nur die Anwesenheit, das Zentrum, das Gefühl, das Gefühl, das Zentrum, das reagiert, das Zentrum, das dich durch dein Leben führt. Sage dir innerlich leise und ohne Ich bin. Da sage Ich fühle, ich bin genug. Lass diese Sätze wie Tropfen in dir nachklingen, sanft, unaufdringlich, aber klar.

Ich fühle, ich bin genug. Ich fühle, ich bin genug. Nun wandern wir zum Nacken und dann zu deinem Kopf. Der Kiefer wird weich, die Augen ruhen, die Gedanken dürfen langsamer werden. Alles darf sich setzen wie Schnee in der Stille eines Winterabends. Verweile einen Moment in diesem inneren Raum, still, heil und geborgen. Wenn Gedanken auftauchen, nimm sie wahr und lass sie weiterziehen wie Wolken am Dezemberhimmel.

Du musst nichts festhalten, du musst nichts wegschieben, Du beobachtest mehr nicht. Atme in Ruhe ein und aus, ruhig, weit ein, lange aus. Nun lade dein Bewusstsein zurück in deinen Körper. Nimm die Hände wahr, die Füße, den Rücken. Spüre, wie du getragen warst, ganz von dir selbst, von deinem Atem und von diesem Moment. Mit einem letzten tiefen Atemzug bringe dich langsam zurück. Einatmen, Licht und Klarheit, ausatmen, Präsenz und innere Ruhe.

Und wenn du soweit bist, öffne sanft deine Augen langsam, ohne Eile und so, wie es gut für dich ist und fühle, wie du dich langsam ausdehnst und deine Arme streckst und wieder im Hier und Jetzt bist. Ich hoffe, du fühlst dich nach dieser kurzen Ruhephase, die dir die Selbstbetrachtung geschenkt hat, etwas entspannter. Und wenn du diesen Ausflug in dich selbst genossen hast, dann möchte ich dich einladen, das häufiger zu tun, vielleicht ein oder zweimal in der Woche mit einer bewussten Abwesenheit von allem, was außen auf dich einprallt. Und dann kommst du zur Ruhe und du wirst lernen, diese Zeit als wichtigen Stützpunkt für dich zu empfinden, zur Ruhe zu kommen und dir erneute Kraft zu geben. Viele Menschen, also ich gehöre auch dazu, die empfinden eine totale Kräftigung durch diese regelmäßige Anwendung solcher Selbstbegegnungen. Ich würde mich freuen, wenn du mir eine kurze Nachricht hinterlassen würdest, wie dir diese Meditation und die Betrachtung gefallen hat. Ich wünsche dir eine schöne, dunkle Jahreszeit mit vielen Erkenntnissen von dir selber, eine Beruhigung und eine Zeit, in der deine Wurzeln quasi die Energie auf aufnehmen können, damit du im Frühjahr nächsten Jahres wieder voll in deine Kraft kommst.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann würde ich mich sehr freuen, Wenn du bei YouTube, Apple Podcast oder Spotify oder überall da, wo du diese Podcast Folgen hören kannst, eine positive Bewertung hinterlässt. Dann können immer mehr Menschen von diesen Podcast Folgen erfahren und davon profitieren. Und das ist mein größter Lohn. Ich danke dir und wünsche dir eine schöne, dunkle Jahreszeit mit vielen Erkenntnissen und komm zur Ruhe und genieße mal die Ruhe.

Das Nichttun.

Bis bald.

Der rosarate Elefant bei Deinem Bluthochdruck

Die „rosa Elefanten“ im Leben

Estimated reading time: 6 Minuten

Kennst du diese Momente, in denen etwas so offensichtlich ist, dass man es gar nicht übersehen könnte – und trotzdem möchte man nicht hinschauen?

Ich nenne solche Situationen „rosa Elefanten“. Sie stehen mitten im Raum, groß, auffällig und trotzdem tun wir so, als wären sie nicht da. Warum? Weil es unbequem wäre, sich ihnen zu stellen. Weil Veränderung Mut braucht.

Der rosarate Elefant
Der rosarate Elefant

Ich erinnere mich gut an meinen eigenen rosa Elefanten: den Plan, nach meiner Pensionierung nach Berlin zu ziehen. Ich hatte alles vorbereitet, eine Wohnung gefunden, war voller Vorfreude – bis die ganzen Auflagen, Behördengänge und der Stress drum herum mich völlig aus der Bahn warfen. Mein Blutdruck stieg, mein Körper war im Dauer-Alarmzustand. Erst als ich die Entscheidung zurücknahm, spürte ich, wie mein System zur Ruhe kam.

Dieser rosa Elefant – der Gedanke, ich müsse etwas Bestimmtes tun, obwohl mein Körper längst „Nein“ sagte – hat mir gezeigt, wie eng seelische und körperliche Gesundheit miteinander verwoben sind.


Eigeninitiative bei Bluthochdruck übernehmen

Einer der größten rosa Elefanten, denen ich täglich begegne, ist die Vorstellung: „Der Arzt wird das schon richten.“

Viele Menschen glauben, ihr Blutdruck sei etwas, das nur von außen gesteuert werden könne – durch Medikamente, durch den Arzt, durch die Gene. Aber das stimmt nicht. Der wichtigste Einflussfaktor sitzt nicht in der Praxis – sondern schaut jeden Morgen in den Spiegel.

Ich habe in meiner Laufbahn gelernt:

Du hast viel mehr Macht über deinen Blutdruck, als du glaubst.

Kleine Schritte machen den Unterschied:

Verwende z. B. kaliumhaltiges Salz.

Bewege dich im Alltag ein bisschen mehr – parke dein Auto ein Stück weiter weg oder nimm die Treppe.

Und atme regelmäßig tief durch. Schon ein paar bewusste Atemzüge mit längerem Ausatmen senken den Druck – im Kopf und in den Gefäßen.

Diese kleinen Gesten sind nichts anderes, als den rosa Elefanten der Passivität zu verkleinern. Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, perfekt zu sein – sondern, anzufangen.


Der rosarate Elefant
Der rosarate Elefant

Die richtige Blutdruckmessung

Ein weiterer rosa Elefant steht oft direkt in der Arztpraxis. Er heißt: „falsch gemessener Blutdruck“.

Ich sehe das so oft: Menschen kommen gestresst zur Untersuchung, hetzen vom Parkplatz ins Wartezimmer, setzen sich hin – und kaum sind sie da, wird schon gemessen. Das Ergebnis? Ein Wert, der gar nichts mit dem eigentlichen Ruhedruck zu tun hat.

Und auf dieser Basis werden dann Medikamente erhöht.

Ich plädiere immer wieder: Messe deinen Blutdruck zu Hause. In Ruhe. Morgens, nach dem Toilettengang, bevor du etwas isst oder trinkst.

Setze dich fünf Minuten still hin, lege die Manschette korrekt an, miss dreimal hintereinander und notiere den niedrigsten Wert.

Wenn du das fünf Tage lang machst und daraus den Mittelwert bildest – das ist dein echter Blutdruck.

Nur dieser Wert sagt wirklich etwas über deine Prognose und deine Therapie aus.

Der rosa Elefant in diesem Fall ist die Bequemlichkeit – das Vertrauen in eine Momentaufnahme, statt in eine bewusste Routine.


Der rosarate Elefant
Der rosarate Elefant

Stress und innere Anspannung

Und dann ist da noch der vielleicht größte rosa Elefant von allen: chronischer Stress.

Viele unterschätzen, wie tief Stress in den Körper eingreift.

Wenn ich ständig in Alarmbereitschaft bin – durch Sorgen, durch Ärger, durch das Gefühl, funktionieren zu müssen – dann produziert mein Körper ununterbrochen Stresshormone: Cortisol, Noradrenalin.

Das ist kurzfristig sinnvoll, aber auf Dauer zerstörerisch.

Es schädigt die Gefäße, treibt den Blutdruck hoch, fördert Entzündungen, und legt den Boden für Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs.

Doch das Entscheidende ist: Stress ist subjektiv.

Ich entscheide, ob ich eine Situation als Bedrohung oder als Herausforderung sehe.

Ich entscheide, ob ich innerlich anspanne oder loslasse.

Deshalb baue ich heute regelmäßig kleine Pausen ein – Momente, in denen ich einfach ausatme.

Das längere Ausatmen aktiviert den Vagusnerv, den Ruhemodus meines Körpers.

Ein paar Atemzüge reichen, um mich wieder im Hier und Jetzt zu verankern.

Diese Fähigkeit, Stress zu regulieren, ist kein Luxus. Sie ist Überlebenskunst.

Wer seine Emotionen im Griff hat, lebt nicht nur länger – er lebt bewusster, leichter, tiefer.


 Schlussgedanke

Unsere rosa Elefanten stehen nicht zufällig in unserem Leben.

Sie zeigen uns, wo Veränderung wartet.

Wenn wir den Mut haben, sie anzuschauen – statt ihnen auszuweichen – beginnt Heilung.

Nicht nur im Herzen, sondern auch im Blutdruck.


Und zum Schluss: schreib mir mal, wo Du Deinen rosaroten Elefanten identifiziert hast! Ich freue mich auf Deine Antwort!

Key Takeaways

  • Rosa Elefanten repräsentieren die offensichtlichen, unbequemen Wahrheiten in unserem Leben, die wir ignorieren.
  • Eigeninitiative ist entscheidend bei Bluthochdruck: Kleine Schritte können große Veränderungen bewirken.
  • Die richtige Blutdruckmessung sollte zu Hause in Ruhe erfolgen, um verlässliche Werte zu erhalten.
  • Chronischer Stress ist ein großer rosa Elefant, der ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen hat.
  • Mut zur Konfrontation mit rosa Elefanten kann zu Heilung und einem besseren Lebensstil führen.

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Sabine Felix: VOGELWILD dein Weg zur Gelassenheit

Kernpunkte – direkt umsetzbar

  • Höre auf Deine innere Stimme und folge Deinen Impulsen, um Deinen Lebensweg bewusst neu auszurichten und Stress zu verringern.
  • Etabliere tägliche Ruhemomente: Schließe die Augen, atme ruhig und gleichmäßig, richte Deine Aufmerksamkeit nach innen – für Klarheit im Alltag.
  • Verlasse regelmäßig Deine Komfortzone durch kleine, mutige Schritte, um persönliches Wachstum zu fördern.
  • Erkenne unbewusste Muster und Glaubenssätze als mögliche Stressquellen und hinterfrage sie systematisch.
  • Nutze einfache Soforttechniken wie die Bettkanten-Atmung oder EFT-Klopftechniken, um unmittelbar zu entspannen und Achtsamkeit zu üben.
  • Stelle Dir die Leitfrage: „Wer bin ich, wenn ich niemand mehr sein muss?“ – und orientiere Entscheidungen an Deiner authentischen Essenz.

Sabine Felix
Neuroplastizität nutzen: Ändere deine Denkmuster
Sabine Felix

Zusammenfassung

Die Bedeutung von „VOGELWILD“ und persönliche Entwicklung

„Vogelwild“ steht für Lebendigkeit, Authentizität, Leichtigkeit und Freiheit. Dieser Begriff beschreibt einen ganzheitlichen Coaching-Ansatz, der verschiedene Lebensbereiche miteinander verbindet und Dich ermutigt, die Komfortzone zu verlassen, neue Erfahrungen zu sammeln und Dich weiterzuentwickeln. In Retreats und Veranstaltungen wird dieser Ansatz konkret: Es geht stets um erlebbares Wachstum. Sabine Felix schildert ihren Weg von einer Führungsposition im Management hin zur heutigen Coaching-Tätigkeit. Ein Burnout Ende der 20er Jahre wurde zum Wendepunkt und öffnete den Blick auf das innere System, unbewusste Antreiber und die eigene Verantwortung im Umgang mit Stress.

Umgang mit Stress und Sinnfrage

Harald betont, dass Phasen des Scheiterns oder körperliche Warnsignale – etwa erhöhter Blutdruck – als Weckrufe dienen können, das eigene Leben neu zu gestalten. Sabine Felix bestätigt diese Sicht und beschreibt, wie sie Mitte 30 die Sinnfrage stellte, obwohl äußerlich alles stimmig wirkte. Ein innerer Schmerz und der Wunsch nach tieferer Erfüllung führten zur Meditation und zur Auseinandersetzung mit spirituellen Wegen. Für den Einstieg empfiehlt sie Dir, intuitiv zu meditieren: Augen schließen, atmen, in die Stille gehen. So kommst Du im Hier und Jetzt an, nimmst innere Impulse wahr und lässt Dich weniger von äußeren Reizen oder zukünftigen Sorgen bestimmen.

Praktische Übungen für Achtsamkeit und Stressreduktion

Starte den Morgen mit der „Bettkanten-Atmung“: Nach dem Aufwachen bleibst Du für etwa eine Minute mit geschlossenen Augen sitzen, atmest bewusst und fühlst in Dich hinein – ein achtsamer Auftakt, der hilft, Stressoren früh zu erkennen und gezielt zu handeln. Ergänzend bietet sich die EFT-Klopftechnik an: Durch sanftes Klopfen bestimmter Punkte baust Du Anspannung ab und findest schneller zur Ruhe. Harald unterstreicht die Relevanz dieser Praxis, etwa vor Blutdruckmessungen am Morgen, da innere Ruhe die Messergebnisse positiv beeinflussen kann. Wichtig ist, die Übungen nicht zu bewerten, sondern geschehen zu lassen – so schärfst Du Dein Bewusstsein für innere Signale.

Komfortzone verlassen und Neuroplastizität

Kleine „vogelwilde Momente“ – bewusste Mini-Schritte außerhalb Deiner Komfortzone – sind wesentlich für Entwicklung. Angst ist dabei kein Hindernis, sondern ein Hinweis auf alte Muster. Triff mutige Entscheidungen im Alltag, auch wenn sie klein erscheinen: So sammelst Du positive Erfahrungen und aktivierst Neuroplastizität – Dein Gehirn passt sich durch neue Erlebnisse an und bildet förderliche Verknüpfungen. Indem Du Dich traust, anders zu handeln oder Deine Meinung klar zu äußern, eröffnest Du Dir neue Handlungsräume und beeinflusst sowohl Deine Selbstwahrnehmung als auch die Interaktion mit Deinem Umfeld.

Systemisches Coaching und Kontaktmöglichkeiten

Sabine Felix bietet Einzelcoachings online und in ihrer Münchner Praxis an sowie Retreats in Kleingruppen, die auf innere Entwicklung und ein tieferes Verständnis des Unterbewusstseins ausgerichtet sind – häufig in Verbindung mit Natur und an wohltuenden Orten. Unternehmen unterstützt sie in Teamentwicklung und Führungskräfteentwicklung, mit Fokus auf psychologische Sicherheit und Verbundenheit. Als systemischer Coach betrachtet sie Dich in Deinen Bezugsfeldern (inneres System, Arbeitssystem) und arbeitet ressourcenorientiert, um Dynamiken zu verstehen und neu zu ordnen. Systemische Aufstellungen machen unbewusste Teamdynamiken sichtbar und fördern tragfähige Lösungen. Für Interessierte stehen unverbindliche Erstgespräche zur Verfügung, um Anliegen zu klären und passende Schritte zu definieren.

Schlussimpuls

Nimm die Leitfrage mit in Deinen Alltag: „Wer bin ich, wenn ich niemand mehr sein muss?“ Indem Du Dich an dieser Frage orientierst, findest Du zuverlässiger zu Klarheit, stimmigen Entscheidungen und einem authentischen, stressärmeren Lebensweg.

Dein Weg zu Sabine Felix:

Kontakt Sabine Felix
: Vogelwild & der Weg zur inneren Führung

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Dauerfeuer in deinem Körper

Lodert in Dir vielleicht unbewusst ein stilles Feuer in Deinem Körper?

Entzündungswolke
.

In dieser Folge erzähle ich Dir, wie chronische Entzündungen – oft unbemerkt – Deine Gesundheit untergraben können. Ich zeige Dir, welche alltäglichen Gewohnheiten dieses innere Feuer anfachen und wie Du mit einfachen, bewussten Schritten beginnst, die Flammen zu löschen. So stärkst Du Deine Gesundheit und gewinnst neue Energie für Dein Leben.


Kapitelübersicht

00:00 Meine Einführung in das Thema stille Entzündung

02:00 LDL-Cholesterin als Entzündungstreiber

05:52 Weitere Faktoren, die Entzündungen begünstigen

08:04 Was Darm und Immunsystem damit zu tun haben

11:13 Wie sich stille Entzündungen messen – und manchmal spüren – lassen

13:32 Bewegung und Ernährung als natürliche Gegenspieler

15:47 Stressmanagement und die Kraft der Dankbarkeit

19:58 Schlaf, soziale Kontakte und Lachen als Heilfaktoren

23:52 Kleine Mikrogewohnheiten – mein Aufruf an Dich


Wichtige Zitate

„Das Entscheidende ist, dass Du gewisse Dinge immer wieder tust – bis sie ganz selbstverständlich zu Deiner neuen Gewohnheit werden.“

„Beschließe Deinen Tag mit einer kurzen Dankbarkeitsübung: Halte inne für das, was Dir heute Positives begegnet ist – und sei dankbar dafür.“

„Schon fünf Minuten Lachen können Dein Immunsystem für einen ganzen Tag in Schwung bringen.“


Hinter der Geschichte

In dieser Folge erkläre ich Dir, warum stille, chronische Entzündungen so gefährlich sind – und doch oft unbemerkt bleiben. Ich zeige Dir, wie Ernährung, Stress, Schlaf und kleine Alltagsentscheidungen eine entscheidende Rolle spielen. Schritt für Schritt verbinde ich die wissenschaftlichen Hintergründe mit praktischen Tipps, die Du sofort umsetzen kannst.


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Blutdruck im Griff durch Community Power

Glückwunsch und Einladung
Es gibt einen Grund zur Freude: Unsere Facebook-Gruppe „Blutdruck im Griff ohne Stress“ hat die Marke von 5000 Mitgliedern überschritten! Das ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein starkes Zeichen dafür, wie viele Menschen sich mit dem Thema Bluthochdruck aktiv auseinandersetzen. Auch wenn nicht jeder Facebook nutzt – die Zahl zeigt: Du bist mit deinem Anliegen nicht allein.

Die Bedeutung der Selbsthilfegruppen
Warum ist eine solche Gruppe so wertvoll? Weil du dort auf Menschen triffst, die ähnliche Erfahrungen machen wie du. Das Gefühl, verstanden zu werden, stärkt. Du bist Teil einer Gemeinschaft, in der gegenseitige Unterstützung, Motivation und Austausch im Mittelpunkt stehen. Solche Gruppen helfen dir dabei, neue Perspektiven zu gewinnen und praktische Lösungen zu entdecken – ganz ohne Stress und Druck.

community power

Erfahrungsaustausch, der dich weiterbringt
In der Gruppe berichten viele Mitglieder, wie sie ihren Blutdruck erfolgreich gesenkt haben – durch Sport, durch Stressreduktion oder durch berufliche Veränderungen. Auch das Thema Medikamente spielt eine Rolle, ebenso wie alternative Wege und persönliche Tricks aus dem Alltag. Dabei geht es nicht um medizinische Belehrungen, sondern um echten, ehrlichen Austausch auf Augenhöhe.

Individuelle Wege zur Besserung
Jeder Mensch ist anders – und so auch der Weg zu einem gesunden Blutdruck. Ob Bewegung, Ernährung, Entspannung oder das bewusste Erkennen von Stressoren: Du kannst aus vielen Ansätzen genau den wählen, der zu dir passt. Auch wenn einmal etwas nicht funktioniert – gerade solche Erfahrungen sind für andere ebenfalls wertvoll.

Vernetzung über verschiedene Plattformen
Neben der Facebook-Gruppe gibt es die Telegram-Gruppe „RuntermitdemBlutdruck“, sowie einen eigenen Instagram-Kanal (@runtermitdemblutdruck.de). Außerdem hast du die Möglichkeit, dich über die Webseite https://runtermitdemblutdruck.de  für den Newsletter einzutragen. Dort bekommst du regelmäßig neue Informationen zu den Podcast-Folgen und aktuelle Beiträge.

Deine Stimme zählt
Wenn dir ein bestimmtes Thema besonders am Herzen liegt, kannst du dich jederzeit per E-Mail melden oder direkt Kontakt aufnehmen. Deine Fragen, Wünsche und Erfahrungen helfen nicht nur dir selbst, sondern auch vielen anderen in der Gruppe.

Fazit: Gemeinsam stark gegen Bluthochdruck
Bluthochdruck betrifft Millionen Menschen – gerade im höheren Alter. Doch du musst dich damit nicht allein fühlen. In der Gemeinschaft kannst du lernen, wachsen, dich austauschen und deinen eigenen Weg zu mehr Gesundheit finden. Wertschätzung, Respekt und ein achtsames Miteinander stehen dabei immer im Vordergrund.

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