Welche Bedeutung haben Booster und Impfpflicht im Angesicht von der hohen Verbreitung des Omikron Virus und des milden Verlaufs der Infektion im Frühjahr 2022 aus meiner ärztlichen Sicht?
Warum mache ich diese spontane Podcastfolge?
Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, zu dem leidigen und spaltenden Thema der Impfung gegen aktuelle Corona Virenvarianten keine öffentliche Stellung zu beziehen. Die Aufforderung unseres aktuellen Bundesgesundheitsministers, bei über 60-jährigen eine vierte Impfung oder einen zweiten Booster zu fordern, hat mich jedoch veranlasst, die von ihm herangezogene Studie genau anzusehen.
Bedeutung medizinischer Studien
Medizinische Studien liefern immer Ergebnisse. Die Ergebnisse hängen jedoch sehr stark davon ab, wie die Untersuchung durchgeführt wurde, wie die Daten in Bezug auf ihre Sicherheit interpretiert wurden, und ob die Daten die Fragestellung der Studie beantworten können. So wird die Validität der Studie bestimmt und natürlich auch die Bedeutung für gesundheitliche Empfehlungen, die aus den Ergebnissen abgeleitet werden können.
Meine subjektive Bewertung der Studie
Um es knapp zu sagen, die Studie, die Herr Lauterbach für seine Empfehlungen heranzieht, ist allenfalls eine Diskussionsvorlage. Sie wurde noch nicht durch die wissenschaftliche Gemeinschaft beurteilt. Von so einer Studie, eine Empfehlung für alle 60-jährigen, sich mit einer vierten Impfung versorgen zu lassen, abzuleiten, ist medizinisch nicht zu vertreten und widerspricht jeder ärztlichen Vernunft. Ich fühle mich daher zum Wohle meiner Zuhörer verpflichtet, hier meine subjektive Meinung zu äußern.
Was hörst du in dieser Podcastfolge?
In der Podcast Folge erkläre ich ausführlich, warum die medizinische Studie die Herr Lauterbach heranzieht, nicht in der Lage ist, diese Entscheidung zu fällen. Ich erläutere, welche Voraussetzungen aus ärztlicher medizinischer Sicht an einen Impfstoff zu stellen sind, um ihn gesunden Menschen guten Gewissens empfehlen zu können. Das ist das, was man im deutschen Sprachraum jetzt als Best Medical Practice bezeichnen würde.
Philosophische Aspekte zur Impfpflicht
Anbei erlaube ich mir noch ein Zitat eines Philosophen hinzuzufügen, der die Diskussion um die im Pflicht um eine sehr erhellende Stellungnahme bereichert hat:
Philosophie-Professor Dr. Andreas Brenner in der NZZ:
„Trägt aber das Argument [Impfen sei ein Akt der Solidarität], und ist derjenige, der sich einer Impfung verweigert, unsolidarisch mit den anderen? Wer so argumentiert, der überdehnt den Begriff der Solidarität bis zur Unkenntlichkeit, hat doch Solidarität einen Handlungsbezug, nicht aber einen Leibbezug: Wir erwarten Solidarität angesichts einer Notlage, wünschen uns beispielsweise, dass Menschen bei einer Natur- oder menschengemachten Katastrophe anderen helfend zur Seite stehen.Die Solidarität fordert ein Tun, nicht ein Sein. Deshalb erwarten wir beispielsweise Spendenbereitschaft, aber keine Opferbereitschaft, und deshalb verlangen wir auch nicht, dass sich Menschen den Hochwasserfluten oder dem Granathagel in den Weg stellen.Ebenso kann kein vergleichbarer Anspruch im Verhältnis zu einem Virus begründet werden, dies selbst dann nicht, wenn man empfindet wie der französische Präsident, der schon früh diese Parole ausgegeben hat: «Nous sommes en guerre.» [Wir sind im Krieg.] So wie in realen Kriegen als Erstes die Menschenrechte auf der Strecke bleiben, so kann das auch geschehen, wenn einer Krankheit der Krieg erklärt wird: Der Staat beginnt dann, Leben zu requirieren. Und in dem Sinne stellt eine Impfpflicht eine Ausdehnung des staatlichen Gewaltmonopols auf die Leiber seiner Bewohner dar. Mit dieser Form von Biosozialismus geht eine radikale Enteignung des Menschen einher … … welche sich mit John Locke und Immanuel Kant abwehren lässt. Definierte der eine die Person als ausschließlichen Eigentümer ihres Körpers, so leitete der andere aus der Würde des Menschen her, dass er nie (und das heißt unter keinen denkbaren Umständen) als Sache gedacht werden dürfe.Genau dies wäre aber der Fall, wenn Menschen zur Impfung gezwungen würden: Sie würden nicht länger als Eigentümer ihrer selbst gesehen und stattdessen zu einer Sache gemacht, in diesem Falle zu einer Sache, welche dem Wohl der allgemeinen Gesundheit zu dienen hat.In dieser Begründung zeigt sich dann auch eine weitere Verwechslung: Allgemeine Gesundheit ist ein politischer Begriff; der medizinische Begriff der Gesundheit betrifft immer die des Einzelnen. Daher ließen sich, wenn einmal der Damm, welcher den Menschen vor seiner «Versachlichung» schützt, eingerissen ist, weitere Sachzwänge für den Umbau seines Körpers denken.“
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Das Thema Sexualität ist in Verbindung mit einer Bluthochdruckerkrankung häufig negativ belegt, aber vollkommen zu Unrecht.
Bluthochdruck beeinflusst sexuelle Aktivität nicht
Große Untersuchungen haben gezeigt, dass die Häufigkeit und das Verlangen nach sexueller Betätigung unabhängig in allen Gruppen altersentsprechend identisch ist: egal, ob ein hoher Blutdruck vorliegt oder nicht und egal, ob eine Behandlung des Bluthochdrucks besteht oder nicht.
Regelmäßige sexuelle Aktivität senkt den Blutdruck
Sowohl bei Männern als auch bei Frauen besteht häufig die Vorstellung, dass der Blutdruckanstieg während des Liebesspiels zu Zwischenfällen führen kann. Ganz im Gegenteil zu dieser Befürchtung ist sehr gut belegt, dass regelmäßige sexuelle Aktivität den Blutdruck sogar senkt.
Orgasmus endet mit Muss
Die sexuelle Aktivität auf den Orgasmus zu reduzieren, wird der komplexen Wirkung der Zärtlichkeit auf das Wohlbefinden durch das Liebesleben nicht gerecht. Der absichtslose, liebevolle und achtsame Körperkontakt zum Partner eröffnet die Sinne und das Gefühl einer wirklichen Intimität. Diese Form des erotischen Zusammenseins bedarf keinerlei Hilfsmittel und schon lange nicht einer blauen Pille. Orgas muss nicht sein, aber kann. Liebe ist nicht abhängig von einer Leistung.
Statt Ver-lassen, Zu-lassen und Ver-trauen
„Wenn ich jetzt Medikamente benötige, um meinen Blutdruck zu kontrollieren, hat meine Gesundheit mich verlassen. Ich kann mich auf meinen Körper nicht mehr verlassen.“ Diese oder ähnlich Gedanken rauben manchen Betroffenen ihre Lebensqualität. Nein dein Körper ist noch da, er hat dich nicht verlassen. Du musst nur die Vorsilbe „Ver“ durch „Zu“ ersetzen. Du darfst wieder zulassen und ins Trauen und damit ins Vertrauen kommen.
Medikamente reduzieren dein Erleben nicht
Gerade ACE Hemmer und AT1 rezeptorblocker sind offensichtlich in der Lage die sexuelle Lust zu steigern. ß Blocker und ggf. Diuretika sollen die Erektionsfähigkeit reduzieren, aber nur wenige Betroffene berichten das. Alle anderen Medikamente haben keinen Einfluss auf die Qualität der Sexualität.
Frage deinen Hausarzt
Zusätzliche Erkrankungen wie eine Herzminderleistung, ein Herzinfarkt, eine Durchblutungsstörung oder ein Schlaganfall sind Ursachen, die deine sexuelle Aktivität beeinflussen können. Wenn du unsicher bist, besprichst du das vertrauensvoll mit deinem Hausarzt. Bei der Verordnung der blauen Pille (Sildenafil etc.) habe ich die Erfahrung gemacht, dass nach einmaligem Gebrauch das Vertrauen in die Erektionsfähigkeit eine weitere Verordnung unnötig machte.
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Transkript:
Hallo, hier ist wieder Harald Messner vom Podcast „Runter mit dem Blutdruck“. Schön, dass du eingeschaltet hast.
Heute wollen wir mal ein ganz heißes Thema anpacken. Das Thema wird eigentlich viel zu heiß gekocht. Ich würde eher sagen, das Thema sollte warm zubereitet werden, nur leider wird es viel zu selten zubereitet, weil da Bereiche angegangen werden, über die man nicht so gerne spricht, und das vor allen Dingen in einer Leistungsgesellschaft nicht so gerne spricht.
Ja, es geht hier um Sexualität und Bluthochdruck und Sexualität bei Erkrankungen im Allgemeinen. Ich wünsche dir viel Spaß dabei.
Sexualität und Bluthochdruck, dieses Thema wird häufig totgeschwiegen. Aber ich möchte nicht, dass dieses Thema auch im Rahmen dieser Podcast-Reihe totgeschwiegen wird, und ich möchte vor allen Dingen nicht, dass das Thema Sexualität und Bluthochdruck hier allein auf die Erektionsstörung und die Applikation von Viagra und die möglicherweise Nebenwirkungen von Bluthochdruckmedikamenten in Bezug auf die Sexualität reduziert wird.
Wir sind zwar immer leider noch in einer Leistungsgesellschaft, aber das Blödeste, was man in Bezug auf die Sexualität machen kann, ist, sie in den Graden oder in die Leistungsgesellschaft oder in das persönliche Leistungsprofil einführen zu wollen. Denn Sexualität besteht nicht nur aus der Erektion und der Abgabe, sondern Sexualität ist ein weitaus komplexeres Thema und wird auch dann nicht gerecht der Situation, wenn man das allein auf die Erektion reduziert, sondern Sexualität gehört auch Hingabe dazu, auf die Berührung des Partners zu empfinden und dies als schön zu empfinden und dies als herausfordernd zu empfinden und das zu genießen. Und dieser Effekt geht leider in der Diskussion häufig über das, was man in der aktuellen Gesellschaft so unter Sexualität versteht, verloren.
Ja, gerade auch diese entsprechenden pornografischen Seiten, die man jetzt überall auf dem Internet sozusagen sich ansehen kann, vermitteln ein vollkommen falsches Bild von dem, was sich in der Gesellschaft oder was sich wünschenswerterweise an Sexualität abspielt und was für jeden Einzelnen Sexualität bedeutet. Das kann ganz, ganz unterschiedliche Auswirkungen haben und muss nicht par excellence und immer wieder in dem Orgasmus oder in dem Erlebnisorgasmus allein bestehen. Und mir sind da in Bezug auf den hohen Blutdruck ein paar Punkte wichtig, die du wissen solltest, die dich oder deine Partner oder deine Partnerin anleiten können, dass ihr gemeinsam eine, sage ich mal, befriedigende Sexualität habt. Dazu bildet sicherlich auch ein Blick auf die wissenschaftlichen Untersuchungen, die in diesem Bezug gemacht worden sind, eine wichtige Rolle. Und die letzte sehr große Untersuchung ist 2013 erschienen und die hat wirklich ein bisschen aufgeräumt mit dem, was man so unter dem generellen Verständnis von Sexualität in Bezug auf den Bluthochdruck alleine, aber auch im Besonderen bisher die Blicke verfälscht hat.
Erstmal war klar bei der Untersuchung, dass die sexuelle Aktivität in allen Gruppen identisch ist. Wenn man betrachtet diese Gruppen, die keinen hohen Blutdruck haben, die einen unbehandelten hohen Blutdruck haben oder die einen behandelten hohen Blutdruck hatten: Die Häufigkeit und auch die Zufriedenheit mit der Sexualität war in allen Gruppen gleich. Das bedeutet für dich, der du vielleicht einen hohen Blutdruck hast und der jetzt behandelt wird: Auch da bist du in einer Situation, wo du jederzeit auch eine befriedigende Sexualität haben kannst.
Das zweite Wichtige ist: Ah, man denkt, der die Sexualität erhöht den Blutdruck. Falsch. Regelmäßige Sexualität und regelmäßige sexuelle Aktivität senkt den Blutdruck. Und nicht umsonst hat ein südamerikanischer Staatspräsident, dessen Namen ich mich jetzt nicht mehr erinnere oder an dessen Namen ich mich nicht mehr erinnere, sein Volk aufgefordert, zu erhöhter sexueller Aktivität zu greifen, um seine Volksgesundheit der Menschen in seinem Land zu verbessern. Denn er wusste genau, dass sexuelle Aktivität natürlich auch eine körperliche Aktivität ist und diese körperliche Aktivität und die regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Gesundheit. Also senkt sie auch den Blutdruck und das ist studienmäßig auch nachgewiesen.
Die sexuelle Aktivität wird häufig auch in Verbindung gebracht mit dem plötzlichen Herztod oder einem plötzlichen Herzinfarkt. Auch diese Mär muss einfach mal beendet werden. Die sexuelle Aktivität fördert nicht den plötzlichen Herztod und fördert auch nicht den plötzlichen Herzinfarkt. Ganz einfach.
Die sexuelle Aktivität wird sowohl bei Männern als auch bei Frauen gleichmäßig beeinflusst durch eine Erkrankung, also auch durch den hohen Blutdruck. Deswegen sind die Männer in Bezug auf ihre Erektionsfähigkeit und damit auch deren Antrieb, sexuellen Verkehr zu haben, nicht schlechter oder besser darangestellt, als es eben halt die Frauen gleichen Alters mit gleichen Grunderkrankungen sind.
Und nicht zuletzt: Fünftens, die sexuelle Aktivität auf die Erektionsfähigkeit des Mannes allein zu reduzieren, ist zu einseitig und wird meines Erachtens dem komplexen Empfinden der komplexen Bedeutung der intimen Beziehung, der Berührung und des Beisammenseins nicht gerecht.
Und da sind wir wieder bei dem Ausgangspunkt, den ich anfangs gesagt habe, dass wir in einer Leistungsgesellschaft sind und das passt zu dieser Leistungsgesellschaft, sage ich, wie Deckel auf Topf. Ich hätte fast was anderes gesagt, also wie Deckel auf Topf, dass man da ein Medikament erfindet oder ein Medikament bekommen muss, wo eben halt die Erektionsfähigkeit des Mannes zu jedem Zeitpunkt gesichert ist, damit eben halt immer ein Geschlechtsverkehr auf normalem Wege stattfinden kann und damit auch das Selbstbild des Mannes, eines potenten Mannes im Sinne unserer Leistungsgesellschaft wieder aufrechterhalten wird.
Das sind Dinge, die verlassen wir jetzt gerade. Wir sind nicht mehr in dem Zeitalter des Steinbocks, wo es nur um das Ich und die Leistungsfähigkeit geht, sondern wir gehen her und gehen in das Vernetzen und gehen in die gegenseitige Akzeptanz der Situation des anderen. Und die Akzeptanz ist ein ganz wichtiger Gesichtspunkt.
Die Akzeptanz, dass jetzt zumindest zu dem Zeitpunkt, wo du deinen Hausarzt verlassen hast und der dir jetzt zum ersten Mal ein Blutdruckmedikament aufgeschrieben hat, das du dein Leben lang nehmen sollst, weil dein Körper nicht mehr so funktioniert ohne dieses Medikament und weil ohne dieses Medikament offensichtlich dein Blutdruck nicht mehr zu kontrollieren ist. Das macht was in deinem Kopf. Das reduziert die Verlässlichkeit deines Körpers. Er kommt ohne dieses Medikament offensichtlich nicht mehr aus. Und deswegen ist auch immer das Ziel: Hey, ich muss weg von diesen Medikamenten, weil das Medikament ist ja eine Krücke und ich will nicht ohne Krücken durch diese Welt gehen. Ich bin da nicht mehr so leistungsfähig und ich kann mich auf meinen Körper nicht mehr verlassen.
Diese Veränderung in deinem Kopf führt auch dazu, dass du alle deine Bereiche, in denen du lebst, in denen du aktiv bist, untersuchst und guckst: Hey, wie leistungsfähig bin ich denn auf diesen anderen Bereichen auch noch? Und das führt dazu, dass du Angst hast, dass du dich auf deinen Körper nicht mehr verlassen kannst. Deine Gesundheit hat dich verlassen. Was kannst du da tun? Wie kommst du aus der Falle raus?
Ganz einfach: Du streichst das „ver“ von dem „lassen“ einfach mal weg und ersetzt das durch das „zu“ davor. Und zwar: Du gehst nicht mehr „verlassen“, sondern du lässt wieder zu. Und das bedeutet, dass du mit deinem Partner über ganz andere Gesichtspunkte auf die Sexualität zugehen kannst. Du lässt nämlich dann erstmal wieder eine intime Berührung zu und erlebst diese intime Berührung deines Partners plötzlich ganz anders und kannst sie auch wieder zulassen und kommst in die Hingabe. Und wenn du in die Hingabe, in das Empfinden der intimen Berührung bekommst, dann bist du wieder in dem Bereich der Sexualität, der sicherlich auch und vor allen Dingen zu der Zweisamkeit, dem Wohlbefinden, der Erkenntnis: Hey, mein Partner liebt mich so, wie ich bin, und die Eigenakzeptanz hineinführt.
Das bedeutet: Wenn du weg vom Gefühl des Verlassens in das Gefühl des Zulassen kommst, kommst du in die Hingabe und du kommst zu einer befriedigenden Sexualität. Die muss nicht darin bestehen, allein sozusagen den dritten oder vierten Orgasmus am Abend erlebt zu haben oder sogar den zweiten. Nein, darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass du in einer Situation bist, in dem du die intime Berührung dessen, was man sich – Zuwendung, Liebe, Streicheln – all das wieder empfinden kannst. Und das ist die hohe Schule der Sexualität in dieser Situation und nicht die einfache Schule des Orgasmuserzeugens um „Teufel komm raus“.
Also heißt für dich: Sexualität ist auf keinen Fall irgendetwas, was du mit dem Auftreten des Bluthochdruckes in deinem Leben verlassen musst. Nein. Du wirst dir eine Sexualität erleben, die das Zulassen wieder akzeptiert und dann bekommst du auch ein Selbstvertrauen.
Ja, aus langer Erfahrung als ähm Arzt, der sich um den hohen Blutdruck bei den Menschen gekümmert hat, kann ich sagen, dass viele Männer, die sich die Verschreibung von Viagra erbeten haben, um ihre sexuelle Leistungsfähigkeit sicherzustellen nach einem kardialen oder auch nach der Diagnose eines Hypertonus, nicht das zweite Rezept haben ausstellen lassen hinterher. Nicht, weil sie sich das auf dem Schwarzmarkt besorgt haben. Nein, nein, nein. Ganz im Gegenteil: Sie brauchten einfach das Medikament, nicht mehr das Viagra, um die Erektion oder auch eine befriedigende Sexualität sicherzustellen.
Das bedeutet für dich: Wenn du jetzt einen Hypertonus hast und du eigentlich ein Medikament zur Kontrolle des Blutdruckes nehmen musst, muss sich an deiner Sexualität nichts ändern. Denn vielleicht muss sich auch nur was in deinem Kopf verändern, nämlich dass du dich nicht verlassen fühlst von deinem Körper, sondern in deinem Körper zeigst, dass er wieder zulassen kann, nämlich die intime Berührung mit dem positiven sexuellen Erlebnis.
Vielleicht muss ich auch noch einiges hinzufügen: Es gibt natürlich zahlreiche Studien, in denen Medikamente ausprobiert wurden und deren Einfluss auf die mögliche Erektionsstörung, aber auch auf den Antrieb zur Sexualität untersucht wurden. Und man konnte eigentlich keine konsistenten Ergebnisse finden. Das heißt also: Es gab eigentlich keine richtig, wirklich über alle Menschen hingreifenden Befunde, die zeigten, dass irgendein Medikament eine besonders starke hemmende Wirkung auf die Erektionsfähigkeit des Mannes, aber auch die Bereitschaft der Frau, sich sexuellem Verlangen hinzugeben, haben.
Was sicher ist, ist: Betablocker, dem wird es nachgesagt, dass er eine Erektionsstörung machen kann. Da muss man dann wirklich überlegen, ob das das einzige Medikament ist, was man dann absetzen kann oder in der Dosis reduzieren kann oder durch ein anderes Medikament ersetzen kann. Das muss man mit deinem Hausarzt besprechen und da muss dein Hausarzt dir behilflich sein. Alle anderen Medikamente haben keinen negativen Einfluss. Es gibt sogar einige, die sollen angeblich einen positiven Einfluss haben. Das sind eigentlich auch gleich die besten Blutdruckmedikamente, nämlich das sind die ACE-Hemmer und die AT1-Rezeptorblocker, die offensichtlich in Bezug auf die Erektionsfähigkeit und den Antrieb, Sexualverkehr zu haben, eher eine positive Wirkung haben.
Ja, ich hoffe, dir mit dem Podcast gedient zu haben. Ich bin sicherlich kein Sexualtherapeut, der da im Detail dir noch mehr zu sagen kann, aber ich kann dich nur aufrufen: Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil deines Lebens und deines Erlebens und sie wieder zuzulassen und dich auf deinen Körper zu verlassen, ist sicherlich ein wichtiger Aufruf und sie trägt auch sicherlich zu deinem Wellbeing und deiner Gesundheit, deinem Wohlfühlen bei. Und deswegen wäre es fatal, sich nicht auch diesem Thema im Rahmen des Podcasts, aber auch im Rahmen deines Lebens zuzuwenden. Ich danke für deine Aufmerksamkeit und wünsche dir noch einen schönen Tag.
Bewegte Zeiten, in denen wir uns aktuell befinden, führen uns häufig in Unsicherheit und damit aus der Ruhe.
Ich habe Blanka Giulia Duhme als Personal Coach eingeladen, gemeinsam mit mir die Podcastfolge zu bestreiten. Ich habe sie während der Ausbildung Archetypen Coach nach Randolf Schäfer kennen und schätzen gelernt. Sie sendet dir auf Instagram regelmäßige Analysen der aktuellen Wochenhoroskope, die voller Ermutigung und positiver Lebenseinstellung sind.
Sie bringt trotz ihres jugendlichen Alters viel Lebenserfahrung mit. Sie zeigt dir, wie man mit kritischen Zeiten in seinem Leben erfolgreich umgeht und den erforderlichen Transformationshinweis erkennt.
Denn Krisen im Leben sind immer Hinweise deiner Seele, dass du etwas nicht richtig betrachtest. Diese Einsicht ist leider in der Schulmedizin nicht vorhanden. Sie wird sich aber in der Zukunft durchsetzen.
3 Sätze hat sie spontan im Interview formuliert, die dir helfen können, deinen Weg zu meistern und deine Ruhe in bewegten Zeiten zu finden:
Ich lasse los.
Ich tue gelassen das, was das Leben aktuell von mir fordert.
Ich stehe ehrlich und authentische für mich ein.
Ich wünsche dir viele Erkenntnisse bei dem Podcast mit Blanka.
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Seitdem sie regelmäßig fast täglich ein kurzes Bad in einem eiskalten See nimmt, ist ihr Blutdruck wieder auf normale Werte gesunken.
Warum kann Kälte deinen Blutdruck senken?
Du kannst dich sicher erinnern, dass nicht dein Herz den Blutdruck erhöht sondern deine Gefäße. Wenn sie sich zusammenziehen, steigt der Blutdruck und wenn die Gefäßmuskulatur erschlafft, dann sinkt der Blutdruck. Die Kälte führt dazu, dass die Hautgefäße sich zusammenziehen, damit der Körper akut keine Wärme verliert. Im Gegenzug erweitern sich die Gefäße aller großen Muskeln, um Wärme zu produzieren. Dadurch sinken Blutdruck und Herzfrequenz sofort bei der Kälteeinwirkung. Nachdem du das Wasser wieder verlassen hast, siehst und spürst du sofort die Hautrötung, weil sich auch die Hautgefäße erweitern. Das führt zu einem Gefäßtraining, das die Durchblutungsregulation verbessert und damit den Blutdruck senkt.
Kann Kälte den Blutzucker senken?
Die Kälterezeptoren, die vor allen Dingen auf dem Rücken zu finden sind, regen das dort vorhandene braune Fettgewebe an, seine Stoffwechselaktivität zu erhöhen. Der Energieverbrauch in diesem Fettgewebe wird erhöht und dort Wärme wird dort gebildet. Durch den Energieverbrauch wird indirekt auch dein Blutzuckerspiegel normalisiert. Der Fettversteher Prof. Dr. Bartelt hat dir die Funktionelle Bedeutung der unterschiedlichen Fettgewebe in einer Podcastfolge erklärt.
Eisbaden stärkt dein Immunsystem
Zusätzlich stärkt das Eisbaden auch dein Immunsystem. Darauf basieren auch die Erkenntnisse, die Sebastian Kneipp mit seiner Hydrotherapie ins Leben rief. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass mein Großvater täglich ein 5 minütiges Armbad im Eiswasser nahm. Ohne kalt geduscht zu haben, durften wir Kinder auf keinen Fall ins Schwimmbecken des Friedrichsbades.
Wenn du weitere Informationen habe möchtest, kannst du dich gern an Susanne Krug wenden.
Susanne Krug Sexological Bodywork Hypnose- und Sexualtherapie
ASS (Aspirin) hat in einer Untersuchung an herzgesunden Teilnehmern zu einer um 27 % erhöhten Wahrscheinlichkeit geführt, eine bedeutsame Herzminderleistung zu entwickeln. Daher sollte eine dauerhafte Verschreibung wohl überlegt sein und nur bei klarer Indikation erfolgen.
Wir wissen es schon lange, dass innere Unruhe und Stress, den akuten Blutdruck erhöhen. Aus diesem Grunde ist die Ruheblutdruckmessung zur Therapiekontrolle und zur Diagnostik so wichtig. Jetzt wissen wir aber auch,
dass ein häufige oder dauerhafte Erhöhung deiner Stresshormone deinen Ruheblutdruck erhöhen können. Ein gutes Stressmanagement senkt also deinen Ruheblutdruck und verbessert deine Prognose. Wie war das nochmal? Deine Gedanken führen zu Gefühlen (Stress oder Ruhe). Du kannst also mit deinen Gedanken entscheiden, ob Adrenalin oder Dopamin (Glückshormon) deine innere Spannung beeinflussen.
Die Pandemie und Bluthochdruck
Die oben beschriebene Untersuchung legt es nahe. Nun wissen wir es: Die Pandemie hat zu einer Erhöhung des Ruheblutdrucks geführt. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Virusaktivität sind leider nicht spurlos an der Gesundheit der Bevölkerung vorbeigegangen. Der Stress durch Lockdown und die Angst erzeugende Propaganda haben ihre Wirkung hinterlassen.
Aus der Angst in die Zuversicht
Sieh zu, dass du aus der Angst in die Zuversicht kommst. Ernähre dich gut und vielleicht kann Vitamin D eine prophylaktische Wirkung auch bei dir entfalten. Wir bekommen die alte Zeit nicht zurück. Das neue Haben ist das Sein. Aktuell bringt Beschränkung das größte Wachstum für dich. Sie im Jetzt und Hier und genieße deine Zeit!
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