Dein Blutdruck und deine Hausaufgaben

Medikamente, Medikamente, Medikamente! Das sind die Themen, die in den Bluthochdruckforen immer wieder besprochen werden.

Die viel effektiveren nicht medikamentösen Maßnehmen der Blutdrucksenkung werden überhaupt nicht diskutiert. Es scheint so, als ob alle schon ihr Normgewicht und ihr Bewegungsziel erreicht haben. Und salzarm scheinen, alle ohnehin schon zu essen.

Warum werden diese Themen nicht diskutiert? Hast du diese Ziele auch schon erreicht? Oder sind die Fragen so unangenehm, weil du in deinem Leben etwas ändern musst, statt nur eine oder zwei Pillen zu nehmen?

Lebst du deine Seelenaufgabe? Bist du fasziniert von dem, was dich den ganzen Tag beschäftigt? Wie sind deine familiäre Situation, dein soziales Umfeld, deine Begegnungen und deine Freizeit beschaffen? Ja drückt dich etwas? All diese Faktoren können deinen Blutdruck erhöhen, weil dein Unterbewusstsein den Druck empfindet.

Es zeigt dir durch deinen hohen Blutdruck, dass deinem Unterbewusstsein oder deiner Seele etwas auf dem Herzen liegt.

Schau mal selbst bei dir nach! Nimm dir in einer stillen Stunde ein Blatt Papier! Notiere auf der rechten Seite in großem Abstand die zentralen Bereiche deines Lebens:

Familie, Beruf, Partnerschaft, Freunde, Umfeld, Freude, Freizeit

Schreib ehrlich auf der rechten Seite, wie gut du dich in jedem Bereich aufgestellt fühlst. Schreib auch , was dir fehlt: Zum Beispiel für den Bereich Beruf: mir fehlt die Wertschätzung meines Chefs. Es interessiert ihn nicht, ob ich die Arbeit gut mache!

Nachdem du alle Bereiche beschrieben hast, bewertest du die Bereiche. Du sortierst sie nach deinem Gefühl in Bezug auf ihre Bedeutung für dein Leben.

Jetzt kannst du erkennen, welcher Bereich deines Lebens dir am nächsten liegt und dir vielleicht auch den meisten Druck macht und worum du dich kümmern darfst.

Wie kommst du an deine Seelenaufgabe? In der Podcastfolge mit Randolf Schäfer hast du erfahren, dass auch die Analyse deines Geburtsmusters dir die Ziele deiner Seele oder deines Unterbewusstseins zeigen kann.

Solltest du Fragen zu dem Vorgehen haben, dann kannst du mir gern eine Email senden.

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No carb ist auch keine Lösung

oder alles was im Mund schon süß schmeckt ist ?

Mit Carb sind die carbohydrates oder besser Kohlenhydrate gemeint, die du bei deiner Ernährung täglich zu dir nimmst. Deine Ernährung besteht idealer Weise zu 55-60% aus Kohlenhydraten, zu 30% aus Fett und 15% aus Eiweiß. Die Kohlenhydrate haben auch eine Wirkung auf deinen Blutdruck! Denn die große Menge Insulin, das die carbs von deiner Bauchspeicheldrüse anfordern, um sie aus dem Blut in die Zelle zu transportieren, erhöht indirekt deinen Blutdruck!

Deine Körperwaage zeigt dir auch schnell, dass sich in deiner Nährstoffbilanz ein Fehler eingeschlichen hat. Zu viele Kohlenhydrate, die du nicht sofort zur Energiegewinnung einsetzen kannst, können nur in geringen Mengen gespeichert werden. Die übrigen carbs verwandelst du dann in Fett, um deine Taille zu formen.

Diese Erkenntnis hat zu der sogenannten low carb Ernährung geführt! Sie erfordert die Begrenzung der täglichen Zufuhr an Kohlenhydrate auf 15-30 % je nach Autor.

Jetzt haben viele Studien gezeigt, dass sowohl eine dauerhafte low carb als auch eine dauerhafte high carb Ernährung die Prognose verschlechtern. Aus diesem Grund berichte ich dir in dieser Podcastfolge von einer neuen Studie.

Jenkins und Mitarbeiter konnten zeigen, dass die Art der Kohlenhydrate, die du zuführst, entscheidend für deine Prognose und deinen Blutdruck ist!

Kohlenhydrate bestehen aus Glukosemolekülen (Traubenzucker), die untereinander verbunden sind. Wenn zwei Glukosemoleküle verbunden sind nennt man sie Disacharide und wenn ganz viele Glukosemoleküle verbunden sind, nennt man sie Polysaccharide. Stärke ist zum Beispiel so ein Polysacharid oder Mehrfachzucker.

Wenn du Traubenzucker in den Mund nimmst, schmeckst du die Süße sofort und den Traubenzucker nimmst du schon über die Mundschleimhaut auf und er gelangt sofort in dein Blut. Die Mehrfachzucker – wie zum Beispiel Stärke -schmecken nicht süß. Behälst du sie aber länger im Mund, schmecken sie langsam süß. In deinem Mundspeichel befindet sich nämlich die Amylase. Sie ist eine kleine Chemiefabrik, die die Traubenzuckermoleküle aus der Stärke abtrennt. Je länger du kaust, desto süßer wird es in deinem Mund.

Die Kohlenhydrate haben also je nach ihrer Beschaffenheit eine unterschiedlich schnelle Wirkung auf deinen Blutzucker und damit natürlich auf deinen Insulinbedarf: Mehrfachzucker haben einen geringeren Insulinbedarf als die Einfachzucker.

Natürlich ist auch die Art und Weise, wie die Kohlenhydrate im Nahrungsmittel verpackt sind, entscheidend für die Resorptionsgeschwindigkeit oder Bioverfügbarkeit. Man misst diese Eigenschaft der Kohlenhydrate mit dem glykämischen Index.

Der Glykämische Index (kurz GI) gibt Informationen über die Auswirkungen von Nahrungsmitteln auf den Blutzuckerspiegel. Ermittelt wird der Glykämische Index eines Nahrungsmittels, indem die Blutzuckerreaktion auf die Einnahme von 50 g Kohlenhydraten aus diesem Nahrungsmittel bestimmt wird. Dieser Wert wird in Relation gestellt zur Blutzuckerreaktion auf 50 g Glucose (Traubenzucker).

Das Ergebnis der Studie: je niedriger der Glykämische Index der Kohlenhydrate in deiner Ernährung, desto besser ist deine Prognose bezüglich Herzkreislauferkrankungen.

Oder umgekehrt: dein Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben ist, um 25 % erhöht, wenn deine carbs im Mund immer schon süß schmecken. Noch deutlicher wird das Risiko, wenn du bereits einen Herzinfarkt hattest: da steigt das Risiko auf 50 % an.

Schlussfolgerung: 

Die low carb Diät ist vorübergehend zur Gewichtsreduktion durchaus geeignet. Aber sie kann keine dauerhafte Ernährung sein. 

Die Qualität der Kohlenhydrate entscheidet über ihre postive oder negative Wirkung.

Eiweiss und Fette werden vornehmlich über tierische Nahrungsmittel aufgenommen. Sie sind aber mit einer katastrophalen ökologischen Bilanz verknüpft. Siehe Podcastfolge: Günter rettet die Welt!

Eine gute Ernährung für dich ist die DASH Diät, die vornehmlich aus Gemüse und Obst und wenig Salz besteht. 

Alles, was in deinem Mund schon süß schmeckt, ist nicht gesundheitsdienlich und nicht „blutdruckdienlich“!

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Alkohol und Bluthochdruck?

„Die Bierchen weiten die Gefäße und senken den Blutdruck! Und die Zigarette dazu macht die Gefäße wieder eng!“

Ob diese Kneipenweisheit zutrifft, erfährst du in dieser Podcastfolge!

Und kennst du den Unterschied zwischen Genuss und Gewohnheit?

Ein paar Fakten, die du wissen solltest:

Alkohol hat pro Gramm fast soviel Energie wie Fett!

Alkohol steigert den Appetit!

Alkohol verteilt sich im Körperwasser! Da bei Frauen nur 55% des Körpergewichts Wasser sind statt 68% bei Männern, steigt der weibliche Alkoholspiegel bei gleichem Alkoholkonsum deutlich höher!

Zusätzlich wird er auch nicht so schnell in der Leber abgebaut!

Bei jedem chronischen Alkoholkonsum > 20 g/Tag (2 Gläser Bier oder 1 Glas Wein) steigt der Blutdruck dauerhaft an!

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