Dein Blutdruck – die Wahrheit über „normal“

Was ist denn jetzt nun der normale Blutdruck?

Die Diskussion um Blutdruck-Normwerte ist seit der Einführung neuer, deutlich niedrigerer Leitlinien besonders intensiv. Ich nehme dich mit auf eine sachliche Reise durch aktuelle Studien und Leitlinien und zeige auf, weshalb ein zu stark gesenkter Blutdruck nicht automatisch mit mehr Sicherheit verbunden ist. Dabei wird deutlich, dass niedrigere Werte auch unerwartete Risiken bergen können und dass der Blick auf den einzelnen Menschen entscheidend bleibt.

Kapitelübersicht

00:00 Blutdruck-Normwerte: Amerikanische Leitlinien

Praxisblutdruck:

KategorieSystolisch (mmHg)Diastolisch (mmHg)
Normal< 120< 80
Erhöht („Elevated“)120–129< 80
Hypertonie Stadium 1130–13980–89
Hypertonie Stadium 2≥ 140≥ 90

Therapieziel für nahezu alle Risikogruppen: < 130/80 mmHg

Ich erläutere die aktuellen amerikanischen Leitlinien und ordne ein, welche Veränderungen sie für die Definition von „normalem“ Blutdruck mit sich bringen.

03:00 Gefahren zu niedriger Blutdruckwerte

Ich zeige auf, welche Risiken mit sehr niedrigen Blutdruckwerten verbunden sein können und warum diese Aspekte in der öffentlichen Diskussion oft zu wenig Beachtung finden.

07:07 Individueller Zielblutdruck und Messung

Ich verdeutliche, weshalb der Zielblutdruck immer individuell festgelegt werden sollte und welche Rolle eine korrekte und kontextbezogene Messung dabei spielt.

10:09 Bedeutung der Versorgungsforschung

Ich stelle dar, warum Ergebnisse aus der Versorgungsforschung für die tägliche medizinische Praxis unverzichtbar sind und wie sie helfen, Therapieziele realistisch und patientenorientiert zu definieren.

Zentrale Zitate

„Wir leben hier nicht auf dieser Welt, um irgendwelche Normwerte zu erzielen, sondern wir wollen, dass unser Blutdruck möglichst normal ist und wir wollen ein möglichst langes Leben erzielen.“ – Dr. Harald Messner

„Das heißt, je niedriger dein Blutdruck in der Systole ist, kleiner 114 in dieser Gruppe, desto höher ist deine Wahrscheinlichkeit zu sterben.“ – Dr. Harald Messner

„Dein Hausarzt kennt deine Gefäße, kennt deine Situation und kennt deine Lebensführung. Deswegen ist ein Therapieziel von 130 zu 85 oder maximal 135 zu 85 in vielen Fällen sinnvoll.“ – Dr. Harald Messner

Hintergrund zur Geschichte

Die amerikanischen Leitlinien haben die Schwelle für einen als „normal“ geltenden Blutdruck deutlich abgesenkt. Dadurch werden erheblich mehr Menschen als hyperton eingestuft. Ich erläutere, weshalb diese strengen Grenzwerte nicht automatisch im besten Interesse jedes Patienten liegen. Anhand einer Studie zeige ich einen unerwarteten Zusammenhang zwischen einem sehr niedrigen systolischen Blutdruck und einer erhöhten Sterblichkeit bei normotensiven Menschen auf. Diese Ergebnisse stellen die weit verbreitete Annahme infrage, dass ein möglichst niedriger Blutdruck grundsätzlich mit einem besseren gesundheitlichen Ausgang verbunden ist, und unterstreichen die Bedeutung individueller Therapieentscheidungen.

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Transkript:

Ja, immer wieder höre und sehe ich Diskussionen über, wow, ist das jetzt nun mein normaler Blutdruck oder ist der nicht normal, was muss er jetzt tun? Und jetzt sind diese amerikanischen Leitlinien so weit runtergegangen, dass sogar ein Blutdruck systolisch über 120 offensichtlich ein Problem darstellt. Ja, ich will dich mal aufklären, viel Spaß dabei.

Oder ich will dir besser mal meine Meinung zu dem Thema sagen. Erstens, wir leben hier nicht auf dieser Welt, um irgendwelche Normwerte zu erzielen, sondern wir wollen, dass unser Blutdruck möglichst normal ist und wir wollen ein möglichst langes Leben erzielen. Und das ist unser Ziel. Aber wir wollen aber auch ein beschwerdefreies Leben erzielen. Wir wollen bei allen therapeutischen Gesichtspunkten, die man so hat, natürlich auch kein erhöhtes Risiko eingehen, indem man zum Beispiel einen Wert sehr niedrig macht oder einen Wert sehr hoch lässt oder einen Wert niedrig macht und damit sozusagen negative Effekte zum Beispiel von Medikamenten oder anderen Therapien einzugehen. Also wir wollen hier einen Risikofaktor behandeln, wenn der Blutdruck nicht extrem hoch ist und extrem hoch, würde ich jetzt mal ansagen, ist auf die Dauer Ein Blutdruck über 140 zu 95, wenn der morgens bei dir auf der Bettkante gemessen wird, dann muss man darüber nachdenken, irgendetwas zu tun. Und jetzt kommen wir mal zu den niedrigen Blutdruckwerten.

Und zwar die amerikanischen Leitlinien haben jetzt gesagt, und damit sind ganz, ganz viele Menschen plötzlich zu Hypertonikern geworden, dass ein normaler Blutdruck unter 120 zu 80 sein soll und dass ein erhöhter Blutdruck bereits bei 120 bis 129 mm Hg systolisch und bei einem Blutdruck größer gleich 80 mm Hg ist. Oh, Stein, vor allem kleine 80 mm Hg. Das heißt also, wenn du einen Blutdruck von 125 zu 75 hast, dann hast du nach den amerikanischen Leitlinien schon einen erhöhten Blutdruck. Damit werden ein Haufen von Amerikanern plötzlich zu Hypertonikern. Das wird vor allen Dingen die Pharmaindustrie interessieren. Und das bedeutet für dich und für die Pharmaindustrie, wow, essentiell bin ich gesund, wenn ich 120 zu 75 habe und ich muss jetzt bald Medikamente nehmen. Und da freut sich die Pharmaindustrie.

Aber jetzt wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Diese Normwerte sind nahezu meines Erachtens nicht vernünftig zu interpretieren und auch gar nicht zu vertreten. Denn es gibt eine sehr schöne Untersuchung. Die haben sich nämlich mal die Aufgabe gemacht, die Menschen, die nach den alten Leitlinien Normwert Blutdruckwerte, Menschen waren das nämlich alle die, die kleiner 140 zu 90 Blutdruck hatten. Und da haben sie insgesamt, lass mich schauen, in der englischen Biobank

Menschen insgesamt gefunden, die eben halt nicht hypertone waren, also die einen dauerhaften Blutdruck kleiner 140 zu 90 mm AG haben. Und die haben sie dann untersucht und haben sie über 13,7 Jahre nachverfolgt und in dieser Zeit gab es 2553 Todesfälle. Und jetzt findet man ja einen linearen Zusammenhang zwischen dem diastolischen Blutdruck und der Mortalität. Das bedeutet, je höher der diastolische Blutdruck war in dieser Gruppe der noch Normotensiven, desto größer war deren Chance an der Gruppe der 2553 Toten beteiligt gewesen zu sein. Aber in Bezug auf den systolischen Blutdruck gab es eine ganz andere Nachricht, und zwar die, die den niedrigsten systolischen Blutdruckwert hatten. Und das war die Gruppe, die einen systolischen Blutdruck dauerhaft unter 114 hatten, war mit einer 16-prozentig höheren Wahrscheinlichkeit zu versterben gekennzeichnet. Das heißt, je niedriger dein Blutdruck in der systole ist, kleiner 114 in dieser Gruppe, desto höher ist deine Wahrscheinlichkeit zu sterben. Und wenn der Blutdruck in dieser systolische Blutdruck in dieser Gruppe größer 120 zu 126 war, dann war bei den Normotensiven auch da die Wahrscheinlichkeit, dass sie versterben auch etwas höher.

Was bedeutet das für diese Normwertdiskussion um den systolischen Blutdruck? Da sage ich mal ganz die Kirche im Dorf lassen. Und zwar muss man sagen, dass offensichtlich Blutdruckwerte bis 135 zu 185 Normwert Blutdruckwerte gemessen sind, wenn sie Plaque Praxis Blutdruckwerte sind. Das heißt also, wenn du in deinen Hausarzt gehst und dort deinen Blutdruck messen lässt, dann ist das einfach ein Praxisblutdruck Und der sollte 135 zu 85 nicht überschreiten. Und dann gibt es hier eine Situation, wo das vergleichbar ist, nämlich auch bei der Langzeitblutdruckmessung sagt man, dass der Tagesblutdruck nicht über 135 zu 85 sein sollte, und zwar der mittlere Tagesblutdruck und nicht kleiner 120 zu 80 und deswegen bitte lasst eure Blutdruckwerte nicht zu niedrig senken, denn dann nehmen die Nebenwirkungen zu.

Und es gibt noch eine sehr schöne Studie, die zwar bei Diabetikern gemacht worden ist, und zwar ging es dabei um die Anwendung des Medikamentes Irbisatan und dabei hat man festgestellt, dass diese Gruppe derer, die durch das Irbisartan mit einem sehr niedrigen Blutdruck behaftet waren, eine höhere Mortalität hatten. Diese hatten aber auch das mal auch ganz klar sagen, mehr Beschwerden unter der Blutdrucksenkung. Deswegen kommen wir zu dem Du darfst mit deinem Hausarzt zusammen deinen Zielblutdruck festlegen. Das ist der Blutdruck, bei dem du keine Beschwerden hast, der am besten im Bereich von 135 zu 85 und tiefer liegt, aber der sicherlich nicht unter 120 zu 80 sein wollen, denn wir wollen ja nicht sozusagen, dass die Pharmaindustrie unnötiges Geld verdient für Situationen, die einfach deine Prognose nicht beeinflussen oder sogar deine Prognose verschlechtern.

Ich wiederhole es noch Deine Blutdrucktherapie darfst du mit deinem Hausarzt festlegen unter den Kriterien, die du mit deinem Hausarzt vereinbart hast. Dein Hausarzt kenn deine Gefäße und kennt deine Situation und der kennt deine Lebensführung und deswegen ist da insgesamt ein Therapieziel von 130 zu 85 oder maximal 135 zu 85 sicher sinnvoll. Solltest du älter sein, auch da gibt es immer noch Leitlinien, die ganz klar sagen, dass dann der Blutdruck systolisch etwas höher sein darf. Auf keinen Fall sollte aber dein Blutdruck dauerhaft unter 100 mm Hg gesenkt werden. Oder sogar nach dieser Studie der Normotensiven unter 114 mm Hg, denn dann wird deine Prognose nach dieser Untersuchung bei einer großen Patienten oder Probandenzahl offensichtlich deutlich schlechter, also hin zu deinem Hausarzt, diskutiere das mit ihm und dann wird bei dir der Ruheblutdruck gemessen und du sollst den Wirklich in Ruhe messen.

Das ist der morgendliche Blutdruck auf der Bett. Ich wiederhole es, ich weiß das, Aber dieser Blutdruck ist so entscheidend für deine Prognose, weil da bist du nämlich dann nicht mehr nervös, da bist du nicht beunruhigt und da sind deine endogenen Substanzen, die eben halt deinen Blutdruck aus dir selbst heraus am höchsten. Und das ist eben halt Adrenalin, Noradrenalin und das Cortisol und andere Faktoren, die dann den Blutdruck im Laufe des Tages erhöhen, sind am Morgen am höchsten. Und deswegen solltest du deinen Ruheblutdruck morgens auf der Bettkante messen. Und wenn du zu deinem Hausarzt gehst und dich schon sorgst beim Blutdruckmessen durch die Helferin oder durch den Hausarzt selber, dann kannst du davon ausgehen, dass dein Blutdruck auf jeden Fall höher ist, als er normalerweise ist.

Und Wenn du eine 24 Stunden Blutdruckmessung machst und kannst die ganze Nacht nicht schlafen, weil das Blutdruckmessgerät dich an deinem Arm stört, dann kann man diese Werte auch nicht benutzen, um einen Blutdruck festzustellen. Das heißt, nur die in Ruhe gemessenen Werte sind die entscheidenden. Und auch so sind die meisten Untersuchungen ausgelegt. Und dann noch vielleicht was Es gibt immer nur Studien mit einzelnen Medikamenten oder Medikamentenkombinationen oder irgendwelchen anderen Geschichten, die isoliert an einer Gruppe von Menschen gemacht worden ist. Aber es gibt leider keine Versorgungsforschung. Was bedeutet Versorgungsforschung? Versorgungsforschung bedeutet, dass man alle Menschen, die sozusagen in der Praxis irgendwo aufschlagen, mit einer gewissen Therapie versieht und schaut, wie diese Situation sich bei den Menschen langfristig ändert. Denn da fallen dann auch die Sachen mit rein, die eben halt ganz bedeutungsvoll sind, Nämlich zum Beispiel lassen manche Menschen die Medikamente einfach weg, holen sie sich die und nehmen die einfach nicht. All diese Dinge oder sie ändern ihre Lebensumstände und all diese Dinge, die sind doch viel auch noch entscheidend für das Ergebnis, für dein subjektives Ergebnis nach 10 oder 20 Jahren Bluthochdruck.

Deswegen halt die, sage ich mal, halt die Waffen still und gehe erstmal in Ruhe zu deinem Hausarzt, bestimm das mit ihm und und dann kannst du über die anderen Dinge der Lebensführung über die ich ja hier auch sehr viel berichte, auch nachdenken, sodass du dann deinen individuellen Normwert sogar mit wenigen oder gar keinen Medikamenten erreichen kannst. Ja gut, nochmal Aufklärung zu den Normwerten, die eben halt, ich glaube, sehr stark in die Diskussion hinein verändert werden müssen.

OK, ich wünsche dir noch einen schönen Tag. Ich danke dir, dass du bis hierher gehört hast. Ich freue mich, Wenn du bei Apple Podcast, bei Spotify oder bei YouTube oder überall da, wo man die Podcasts hören kann, eine positive Bemerkung hinterlässt, wenn diese Podcast Folge dir gefallen hat. Denn dann kommen immer mehr Menschen in die Lage, diese Podcast Podcast zu hören und sich über ihren Blutdruck zu informieren. Und wenn dir was einfällt, was ich unbedingt besprechen soll, dann schick mir eine Mail. Ich freue mich darauf. Bis bald.

2026 Empathie statt Wegsehen

Wie reagierst Du im Notfall?

Lesedauer: 12 Minuten

In dieser Folge erzähle ich von einem Erlebnis, das mich nachhaltig bewegt hat.

Auf einer weihnachtlichen Tanzveranstaltung brach plötzlich ein Mann zusammen. Es war sofort klar: Er musste reanimiert werden.

Während ich mich ganz auf die medizinische Situation konzentrierte, wurde im Hintergrund etwas anderes sichtbar – etwas, das mich mindestens genauso beschäftigt hat wie der Notfall selbst. Die Reaktionen der umstehenden Menschen. Das Ausweichen. Das Schweigen. Die fehlende Resonanz.

Dieses Erlebnis hat in mir viele Fragen ausgelöst:

Was ist aus unserem Mitgefühl geworden?

Warum fällt es uns so schwer, in solchen Momenten innerlich präsent zu bleiben?

Und was bedeutet Empathie eigentlich wirklich – jenseits von Mitleid oder emotionaler Überforderung?

Diese Podcastfolge ist meine Einladung, gemeinsam hinzuschauen.


Kapitelübersicht

00:00 Weihnachtserlebnis und fehlende Empathie

03:17 Mitleid vs. Mitgefühl

07:14 Empathie als Regulationskompetenz

10:25 Folgen fehlender Empathie

12:59 Selbstreflexion und innere Stabilität


Zitate aus der Folge

„Was mich jedoch im Verlauf dieser Minuten – und vor allem in der Zeit danach – tief beschäftigt hat, war nicht die medizinische Situation selbst, sondern das Umfeld.“

„Empathie ist keine emotionale Überflutung. Empathie entsteht aus einer inneren Sicherheit.“

„Mitgefühl ist kein Luxus. Es ist eine Grundlage für menschliche Nähe, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für die eigene seelische Gesundheit.“


Hintergründe zur Folge

In dieser sehr persönlichen Reflexion gehe ich bewusst über das medizinische Ereignis hinaus.

Ich spreche darüber, warum Menschen in Krisensituationen häufig nicht empathielos, sondern überfordert sind – und weshalb ein unreguliertes Nervensystem eher zu Rückzug als zu Mitgefühl führt.

Ich zeige auf, warum Empathie keine moralische Pflicht ist, sondern eine erlernbare innere Kompetenz. Eine Fähigkeit, die uns selbst stabilisiert und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.

Diese Folge ist kein Appell und keine Anklage.

Sie ist eine Einladung, Empathie neu zu verstehen – als Haltung, die uns trägt, wenn es schwierig wird.

Vielleicht hilft Dir auch die Herzmeditation, um ins Gefühl für Dich zu kommen!


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Key Takeaways

  • In dieser Folge berichte ich von einem Erlebnis bei einer Tanzveranstaltung und den Reaktionen der Menschen darauf.
  • Ich hinterfrage, was aus unserem Mitgefühl geworden ist und warum es uns schwerfällt, in Krisen präsent zu bleiben.
  • Die Episode behandelt zudem den Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl, sowie die Rolle von Empathie als Regulationskompetenz.
  • Ich erkläre, dass Empathie erlernbar ist und sowohl persönliche Stabilität als auch gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert.
  • Diese Folge ist eine Einladung, Empathie neu zu verstehen und als wertvolle Haltung zu betrachten.

Transkript:

Keine Weihnachtsgeschichte, aber bei der ersten Folge Der Reihe Runter mit dem Blutdruck DE im neuen Jahr 2026 möchte ich dir trotzdem erzählen, was ich Weihnachten 2025 erlebt habe.

Ja, willkommen im neuen Jahr und willkommen zu dieser neuen Podcast Folge. Heute möchte ich mal eine persönliche Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die mich beschäftigt hat. Ja, nicht weil sie spektakulär war, sondern weil sie etwas sehr Grundsätzliches sichtbar gemacht hat. Es geht um Empathie, genauer gesagt um das Fehlen von Empathie und darum, was dieses Fehlen mit uns macht, als einzelne, aber auch als Gesellschaft. Diese Folge ist keine Anklage. Das will ich mal voraussagen. Sie ist kein moralischer Appell. Sie ist eine Einladung zur Wahrnehmung. Ja, ich will die geschichte erzählen. Am 25. Dezember haben meine Frau und ich nach Ente Wow, jetzt müssen wir uns ein bisschen bewegen und wir fanden eine Tanzveranstaltung. Ich hab Komm, dann gehen wir auf diese Tanzveranstaltung. Wir sind angekommen. Es gab Musik Bewegungen, die Menschen haben sich bewegt nach der Musik und das war sehr angenehm und es war eigentlich eine schöne Atmosphäre. Also wir waren an einem Ort, an dem normalerweise Leichtigkeit, Freude im Vordergrund stehen. Dann kam es zu dem Zwischenfall.

Also neben mir stand ein Mann, den ich schon die ganze Zeit beobachtet habe, aber der plötzlich wie vom Schlag getroffen, umfiel und ja sofort der kardiopulmonalen Reanimation bedürft. Er hatte keinen Puls mehr, nichts mehr. Ich habe ihn aufgefangen sogar, habe ihn hingelegt und habe dann sofort mit der Herzdruckmassage begonnen. Und es war sofort klar hier, dass es sich um eine lebensbedrohliche Situation handelte. Der Körper reagiert in solchen Momenten klar, routiniert und fokussiert, weil ich eben halt solche Situationen in meinem Leben schon häufiger erlebt habe. Alles andere tritt dabei zurück. Du bist nicht in irgendeiner Beurteilungsgeschichte. Du guckst einfach nur was tust du in dem Fall Sinnvolles, um eventuell das Leben dessen, der da jetzt gerade umgefallen ist, zu retten.

Was mich jedoch im Verlauf dieser Minuten tief beschäftigt hat und vor allen Dingen in der Zeit danach, war nicht die medizinische Situation selbst, sondern das Umfeld. Die Menschen standen herum, sie sahen zu, Einige wichen zurück, andere blickten kurz hin und wandten sich wieder ab. Es gab eigentlich kaum Resonanz, kaum ein Mittragen der Situation, keine erkennbare emotionale Beteiligung. Ich will mal sagen, das war nicht aus Böswilligkeit, nicht aus Gleichgültigkeit, so im klassischen Sinn, sondern aus etwas ganz anderem. Was ich in diesem Moment wahrgenommen habe, war keine bewusste Kälte. Nein, es war Überforderung, es war Rückzug und es war innere Abschaltung. Viele Menschen erleben in solchen Situationen keinen massiven inneren Konflikt. Sie sehen Leid und gleichzeitig fehlt die innere Stabilität, um damit in Kontakt zu bleiben. Der Rückzug ist kein moralisches Versagen, sondern eher ein Schutzmechanismus. Das ist ganz, ganz wichtig zu verstehen, denn erst dann, wenn wir das erkennen, können wir überhaupt über Empathie sprechen, ohne Schuldzuweisung.

Das Ganze ist natürlich auch noch mal getriggert worden mit der Frage und den Stimmen, die ich zwischendurch gehört Ich kenne den doch gar nicht, wir können doch jetzt weiter tanzen. Ja, da will ich jetzt aber Schluss machen, weil das sind schon Extremfälle. Aber auch da findet man, es ist ein Rückzug da und es entsteht keine Verbindung zu dem, was da gerade an menschlichem Leid vorliegt.

Ich will kurz ein bisschen über Empathie reden. Wenn wir über Empathie reden, müssen wir sehr, sehr präzise sein. Wir müssen unterscheiden zwischen dem, was Mitleid ist und was Mitgefühl ist. Also Empathie ist nicht gleich Mitleid. Mitleid, der andere leidet. Ich bin froh, dass ich es nicht bin und Mitleid, ich will das Leid nicht an mich ranlassen. Und Mitleid ist insofern eine Sache, die trennt, weil ich selber das Leid nicht haben will. Also Mitleid überfordert, Mitleid zieht Energie ab und es fühlt sich selten so an, dass man sich dann auch quasi abwendet. Man muss sich abwenden. Das geht nicht, kann dieses Leid nicht mehr sehen. Da gibt es einen anderen Parameter, der nennt sich Mitgefühl. Mitgefühl hingegen ist etwas ganz anderes. Mitgefühl, ich nehme wahr, was ist. Ich bleibe innerlich präsent, ohne mich selbst zu verlieren. Ich leide nicht mit, aber ich habe Mitgefühl. Und Mitgefühl ist nicht laut. Mitgefühl ist nicht dramatisch. Es ist ruhig, klar und du behältst die Handlungsfähigkeit.

In der Reanimationssituation war genau das kaum vorhanden, diese ruhige, mitfühlende Präsenz. Empathie ist keine emotionale Überflutung. Empathie ist, entsteht aus einer inneren Sicherheit. Menschen, die innerlich stabil sind, können Leid wahrnehmen, ohne davon überwältigt zu werden. Sie können präsent bleiben und sie müssen sich nicht abspalten. Ich gehöre trotzdem dazu und der, der gerade leidet, ist sich das Mitgefühl des anderen sicher und ich trenne mich nicht von ihm.

Aus neurophysiologischer Sicht bedeutet Ein reguliertes Nervensystem ist die Voraussetzung für Mitgefühl. Ein reguliertes Nervensystem ist das ein Nervensystem, das weiß, was es fühlt. Wenn das Nervensystem in Alarm geht, übernimmt der Schutz. Es entsteht Flucht, Erstarrung und Rückzug. Das ist das, was wir Fight und Flight nennen. Und das ist das, was auch dann hinterher die ganzen Stoffe, Botenstoffe anwirft, wie Adrenalin, Cortisol und so weiter, die dich sozusagen in eine Starre hineinbringen. Und die Empathiefähigkeit ist daher kein moralischer Wert, sondern eine Regulationskompetenz. Das heißt, wenn ich Mitgefühl habe, regelt das meine eigene innere Beschaffenheit und ich muss nicht mit Mitgefühl in den Fight und Flight Modus hineinkommen, sondern ich kann sachlich in aller Ruhe entscheiden, was ist jetzt wichtig, wo kann ich vielleicht helfen, wo kann ich aber auch sozusagen Mitgefühl für den äußern, der gerade dort ein Leid hat.

Also Empathie stabilisiert nicht nur die soziale Situation, sondern sie stabilisiert das eigene innere Erleben. Menschen mit gesunder Empathie, nicht mit der überforderten Mitleid, zeigen langfristig mehr psychische Widerstandsfähigkeit, sie kennen klare Grenzen und sie zeigen, haben auch eine höhere soziale Verbundenheit. Du musst nicht sozusagen der geschulte Arzt sein, um Mitgefühl zu haben, also die Situation nicht zu verlassen, sondern in der Situation zu bleiben und dabei auch selber den Rückzug vermeiden und also nicht in den Fight und Flight Modus hineinzukommen.

Was geschieht denn, wenn Empathie im öffentlichen Raum fehlt? Es entsteht eine stille Entfremdung. Menschen sind physisch anwesend, aber innerlich komplett abgetrennt. Gesellschaftlicher Zusammenhang entsteht nicht durch Regeln und Strukturen allein. Er entsteht dort, wo Menschen bereit sind, innerlich beim anderen zu bleiben, auch wenn es unangenehm wird. Fehlende Empathie führt also nicht zu Chaos. Sie führt schleichend, sie geht schleichend vor und sie untergräbt Vertrauen und sie verstärkt Vereinsamung. Also die fehlende Empathie, das fehlende Mitgefühl führt nicht sofort zum Chaos, aber sie macht dauerhaft Stress. Sie wirkt deswegen schleichend, sie untergräbt das Vertrauen und sie verstärkt die Vereinsamung.

Umgekehrt ist Mitgefühl eine der stärksten stabilisierenden Kräfte einer Gesellschaft, weil wir erkennen, dass in einer Gesellschaft wir nicht losgelöst davon sind, sondern wir integrieren auch den, der leidet. Das heißt, das Mitgefühl ist nicht laut, es ist nicht heroisch, sondern leise, präsent. Und jetzt kommt ein ganz wichtiger Wort. Es ist verbindend. Also ist das Thema, was ihr seht. Wenn du differenzieren kannst für dich ich bin im Mitgefühl, ist es für dich physiologisch, für dein Leben wesentlich besser, als wenn du in die Mitleid Situationen reingehst. Aber wenn du auch in dem Mitgefühl bist, bist du auch in der Gruppe der Menschen sozialisiert, weil alle haben ja das Mitgefühl für jemand anderen und sie sind alle nicht im Leitmodus, sondern sind in einer Situation, wo sie einfach durch Anwesenheit unterstützend tätig sein können.

Ich möchte dich daher zu einer kurzen Selbstreflexion einladen. Vielleicht ist es dir möglich, dass du dich jetzt einmal hinsetzt und die Augen verschließt und in Ruhe ein Moment der Musik lauscht und dabei deinem Atmen folgst. Einatmen und langsam ausatmen. Ja, diese Geschichte, die du gerade gehört hast, ist kein Maßstab, sie ist ein Spiegel.

Vielleicht fragst du dich beim Zuhören, wie reagiere ich, wenn ich Leid sehe? Wende ich mich innerlich ab oder bleibe ich präsent? Und wenn ich mich abwende, was schützt mich dann? Welche Angst liegt dahinter? Welche Überforderung?

Empathie beginnt nicht im Außen. Sie beginnt mit der Fähigkeit, die eigenen inneren Zustände wahrzunehmen und zu regulieren. Niemand muss alles fühlen, niemand muss alles tragen. Aber präsent zu bleiben, das ist auch für dich erlernbar.

Was ich aus dieser Situation mitgenommen habe, ist keine Enttäuschung über andere, sondern ein tieferes Verständnis dafür, wie sehr wir als Gesellschaft innere Stabilität benötigen. Mitgefühl ist kein Luxus. Es ist eine Grundlage für menschliche Nähe, für gesellschaftlichen Zusammenhang und für für die eigene seelische Gesundheit. Mitgefühl bedeutet nicht, alles auf sich zu nehmen. Es bedeutet einfach nur da zu sein, klar, präsent und ohne sich selbst zu verlieren. Und vielleicht beginnt genau dort eine leise Veränderung.

Ich danke dir für dein Zuhören. Und wünsche dir noch einen schönen Tag und vor allen Dingen ein gesundes neues Jahr.

Eigensinn- Dein leiser Weg aus dem Stress

Fühlst du dich manchmal wie der Elefant an der Kette?

Du bist stark, aber glaubst, du kannst dich nicht bewegen? Dein Eigensinn ist der Schlüssel zur Freiheit.

Diese Folge von “Runter mit dem Blutdruck DE” berührt das Herz. Ich zeige, wie alte Glaubenssätze und die Angst vor Konflikten uns fesseln. Erfahre, wie Selbstaufgabe und ständiges Anpassen deinen Körper in Alarmbereitschaft versetzen und deinen Blutdruck in die Höhe treiben. Finde den Mut, dich selbst nicht mehr zu übergehen.

Paar mit Eigensinn

00:00 Eigensinn und seine Bedeutung
02:27 Eigensinn: Kontakt zu sich selbst
04:59 Fremd- vs. Selbstbestimmung
07:28 Selbstaufgabe als Stressor
09:24 Der Elefant an der Kette
12:44 Multitasking und Eigensinn
15:52 Eigensinn als innere Haltung & Meditation
19:42 Eigensinn für ein gesünderes Leben

Entdecke, was Du wirklich willst!

Lass diese Meditation deinen Eigensinn wecken. Spüre, was du wirklich willst, und befreie dich von inneren Ketten. Dein Leben wartet darauf, von dir gelebt zu werden. Finde zur inneren Gelassenheit.

#EigensinnLeben #EmotionaleFreiheit #Bluthochdruck #PersönlicheEntwicklung #MutZurVeränderung

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Transkript:

Mal ganz Hast du heute schon mal etwas getan, das du eigentlich nicht wolltest? Hast du vielleicht Ja gesagt, obwohl innerlich alles Nein gerufen hat? Vielleicht hast du etwas geschluckt, nicht beim Essen, sondern eher bei einer Bemerkung. Und vielleicht steht da irgendwo in deinem Leben ein kleiner Elefant, still und angebunden und völlig überzeugt davon, dass er sich nicht bewegen darf. Genau um diesen Elefanten geht es heute.

Ja. Ich begrüße dich mal wieder bei einer erneuten Folge des Podcasts Runter mit dem Blutdruck DE. Hier geht es nicht um noch mehr Disziplin, sondern es geht um was viel viel Wirksameres, nämlich deine innere Klarheit. Und mal ganz ehrlich, der Begriff Eigensinn ist bei uns in der deutschen Sprache zumindest erheblich negativ belegt. Das Kind ist eigensinnig, aber eigensinnig, da geht es nicht um Ego, da geht es nicht um Sturheit, sondern da geht es um die Fähigkeit, diese leise Fähigkeit, dich selbst ernst zu nehmen. In dieser Folge erfährst du, warum fehlender Eigensinn Stress erzeugt, weshalb Selbstaufgabe deinen Blutdruck beeinflussen kann und warum Multitasking oft das Gegenteil von innerer Ruhe ist. Und du wirst verstehen, was Eigensinn mit Cortisol, Zytokin und deinem Blutdruck zu tun hat.

Und am Ende dieser Folge weißt du, warum der Elefant an der Kette viel stärker ist, als er glaubt und was das Ganze konkret mit deinem Leben zu tun haben kann.

Diesmal geht es nicht um den rosaroten Elefanten, den keiner sehen will, aber um deinen Eigensinn und was Eigensinn eigentlich im positiven Sinn für dich bedeutet. Ich hatte dir schon gesagt, dass im Deutschen ja der Begriff Eigensinn eher mit schwierig verbunden wird. Also das Kind ist eigensinnig, das tut nicht, wat ich will. Das ist die Verbindung, ja, die Verbindung zu Sturheit, Querulanz oder eben halt schwierig. Doch eigentlich psychologisch betrachtet ist Eigensinn, was vollkommen anderes Eigensinn ist, nämlich die Fähigkeit, mit sich selbst in Kontakt zu sein, sich selber einen Sinn zu geben, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und das eigene Leben innerlich zu führen, statt es führen zu lassen. Und ich lade dich jetzt damit ein, mit dieser Folge deinen Eigensinn mal neu zu betrachten, nicht als Abgrenzung gegen andere Wow, ich bin eigensinnig, weil der so und so ist und ich muss mich nach außen abgrenzen. Ne, darum geht es nicht, sondern es geht um die Verbindung mit dir selbst, Nicht als Ego, sondern als innere Orientierung.

Ego will sich durchsetzen. Eigensinn will sich spüren. Du darfst dich spüren. Das Ego Wie wirke ich? Wow, was denken die anderen von mir? Habe ich denn recht? Aber der Eigensinn fragt Was brauche ich?

Was ist für mich stimmig? Und was will ich vor allen Dingen wirklich? Eigensinn bedeutet nicht, andere zu übergehen. Er bedeutet, sich selbst nicht zu übergehen. Es geht um dich und nicht um die Abgrenzung nach anderen. Und in der psychologischen Forschung wird Eigensinn als Grundlage für psychische Stabilität, Stressfähigkeit und Selbstregulation beschrieben. Ja, hier Du darfst dich selber regulieren und wirst nicht von anderen reguliert und bist in dir selbst die eigene Stabilität.

Ja, da stimmt auch was. Da ist nämlich der Unterschied zwischen dem, dass du dich selber bestimmst oder dass du dich fremd bestimmen lässt. Das habe ich einen schönen Satz zusammengefasst. Wer nicht weiß, was er will, der tut, was andere wollen. Ich wiederhole das noch. Wer nicht weiß, was er will, der tut immer, was andere wollen. Fremdbestimmung, das spüren wir manchmal gar nicht.

Die entsteht oft schleichend durch Erwartungen. Ja, du darfst so sein. Wir haben das erwartet, dass du das jetzt tust, dass du so ehrlich bist, dass du so lieb bist und dass du dem allen entsprichst. Ja, da sind wir schon bei dem allen entspricht. Ja, du hast ein Rollenbild, was du bitte übernehmen musst. Oder du hast eine Pflichterfüllung, der du quasi nachkommen musst. Wow, das muss so sein.

Du bist dazu verpflichtet, das so zu tun. Das will die Welt so von dir. Das hast du doch gelernt. Und vor allen Dingen geht es dabei auch im Rahmen der Fremdbestimmung um deine Anpassung aus Angst vor Konflikten. Das heißt, du passt dich selber an, weil du Angst vor dem Konflikt hast. Das ist Fremdbestimmung. Prüf mal in dir selber, was in dir fremdbestimmt ist.

Die Selbstbestimmung dagegen beginnt nicht mit großen Entscheidungen, sondern eher mit kleinen inneren Fragen. Was will ich wirklich? Will ich das wirklich? Ist das mein Weg oder tut mir das überhaupt gut? Eigensinn ist also die Fähigkeit, sich diese Fragen überhaupt stellen zu können und zu dürfen. Und mal ganz Wie häufig stellen wir uns denn die Fragen? Wenn wir uns die Fragen nicht stellen, dann sind wir in der Selbstaufgabe.

Und die Selbstaufgabe ist eine der größten unterschätzten Stressoren. Wer dauerhaft seine eigenen Bedürfnisse zurückstellt und wer dauerhaft Gefühle unterdrückt und wer dauerhaft Grenzen nicht ausspricht, lebt im permanenten inneren Alarmzustand. Denn das Unterbewusstsein hat eine andere Idee von dir und und du lässt aber das nicht raus und das bleibt als Kampf in dir. Und das bedeutet physiologisch. Dein Körper ist ständig in dem Fight oder Flight, also Flucht oder Kampfmodus. Und was bedeutet das? Habe ich schon tausendmal erzählt.

Es ist erhöhtes Cortisol. Es ist Aktivierung von Entzündungssubstanzen in deinem Körper, die berühmten proinflammatorischen Zytokine. Vergiss es wieder. Und eine dauerhafte Übung, Überaktivierung deines gesamten Körpers. Und wozu führt das? Zu Bluthochdruck, Schlafstörungen, Erschöpfung, innerer Unruhe. Und im Extremfall wendet sich diese ganze Kraft gegen dich und du wanderst ab in die Depression.

Eigensinn wirkt hier regulierend. Wenn du dich also Was will ich wirklich? Dann kann er dieser Eigensinn, die eigene Hinterfragung und die Antwort darauf dazu führen, dass der Eigensinn das reguliert, weil er den inneren Stresskreislauf unterbricht. Also wenn du dich selber Will ich das wirklich? Und dann so das auch tust, was du wirklich willst und dich hinterfragst und inneren Überzeugung entwickelst, dann kannst du quasi deinen Stress reduzieren. Viele Menschen haben früh Sei brav, mach keinen Ärger, pass dich an, reiß dich zusammen. Das sind so die Dinge, die man so häufig in der Erziehung, aber auch vor allen Dingen in der Schule hört.

Das musst du lernen, das musst du tun. Du darfst darauf nicht so und so antworten. Und ja, die Freiheit, sich selbstdenkend zu verhalten, wird schon mit der Erziehung eingeschränkt. Aber Eigensinn war in vielen Familien nicht erwünscht und ist leider auch unserer Gesellschaft heute nicht mehr erwünscht.

Anpassung wird belohnt. Du kriegst eine Bockwurst oder eine Bratwurst, wenn du dich impfen lässt. Und Eigenwilligkeit wird sanktioniert. Wenn du selber denkst und sagst will ich nicht, Dann ist das ein Eigensinn, der wird sanktioniert. Die Folge davon Erwachsene Menschen funktionieren einfach. Ja, Man sagt denen Geh dahin, dann gehen die dahin wie die Lemminge, aber sie können sich kaum noch selbst wahrnehmen, weil sie einfach wie die Lemminge hinterherlaufen und genau das tun, was von ihnen erwartet wird. Eigensinnig ist also noch zu entwickeln und das nachzuentwickeln von Eigensinn.

Wenn du früher anders leider erzogen wurdest, dann geh erstmal her und bewerte deine Kindheit nicht, sondern schau auf die Muster, die in dir aktiv sind, wenn du auf Anforderungen reagierst, die du eigentlich nicht machen möchtest und versuche diese Muster zu erkennen und zu lösen. Ein schönes Beispiel ist der Elefant an der Kette. Das habe ich vorher schon in der Einleitung gesagt.

Diese Geschichte ist ganz kurz. Die Geschichte ist so kurz, aber so wirksam. Der junge Elefant, der sozusagen geboren wird, wird an die Kette gelegt und er lernt frü Die Kette hält ihn fest. Wenn er aber erwachsen ist, dann weiß er im oh, die Kette hält mich fest. Und er versucht nicht, sich von der Kette zu lösen. Und das sind genau diese alten Glaubenssätze, die möglicherweise auch in dir da sind. Das da sind das darf man nicht, das gehört sich nicht.

So bin ich eben. Das sind diese Dinge, die in dir dann schlummern aus der Erziehung raus. Und der Elefant, obwohl er körperlich in der Lage wäre, sich von dieser Kette zu lösen, einfach zu machen, weil er eben halt so kräftig ist, lässt es nicht zu, weil er es nicht glaubt, dass er das jedes Mal irgendwann irgendwie schaffen könnte. Das heißt, Eigensinn bedeutet, dich immer innerlich zu prüfen, Gilt das, was ich jetzt mache heute noch oder das, was von mir gefordert wird heute noch? Oder war dies nur früher wahr oder war das nur früher sinnvoll Oder vielleicht war es gar nicht sinnvoll. Und wenn du häufig in einem täglichen Tagesablauf so viele Prozesse nebeneinander laufen lässt, wir nennen das heutzutage ja nicht mehr Prozesse nebeneinander, sondern das heißt so schön neudeutsch Multitasking, dann ist dein Nervensystem ebenfalls im Dauerstress. Der Körper bleibt also im Laufe des Tages durch das Multitasking, E Mail hier, Telefonat da und so weiter, bleibt er im dauerhaften Alarmzustand.

Und das bedeutet auch Cortisol hoch, Zytokine hoch, Blutdruck hoch. Aber wenn du dich entscheidest für deinen Eigensinn, dann bist du in der Lage zu separieren und zu Das ist jetzt für mich wichtig. Und du kommst zu dem eine Sache, zu der Ich setze mir bewusste Prioritäten und ich treffe klare innere Entscheidungen. Und wie reagiert dein Nervensystem darauf? Sinkendes Cortisol, verbesserte Immunregulation, innere Beruhigung und sinkender Blutdruck. Ich möchte dir jetzt hier eine paar zentrale Gedanken oder einen zentralen Gedanken mit auf den Weg geben. Der Wer eigensinnig denkt, stärkt seine Stresskompetenz.

Das heißt, du entscheidest mit eigensinnigem Denken, dass dein Stress mit dir nicht negativ umgeht, sondern dass du deinen Stress managen kannst. Das heißt, Eigensinn bedeutet für dich, Probleme wahrzunehmen, Herausforderungen wahrzunehmen. Du suchst nach Lösungen und du kannst die Verantwortung für das eigene Erleben übernehmen, wenn du nicht im Multitasking bist und wenn du nicht fremdbestimmt bist, sondern wenn du deinen Eigensinn kennst. Das wirkt natürlich messbar, natürlich wieder auf dein Immunsystem, deine Entzündungsprozesse und deine Blutdruckregulation. Und das eigene Leben zu verändern bedeutet nicht Unsicherheit, sondern anders zu sein als die anderen. Und das erfordert Mut. Ja, Mut ist aber der Weg, den du gehen darfst zur Veränderung.

Und diese Veränderung, die ist für dich dann ein Gewinn. Du erwerfst innere Klarheit. Ganz wichtig. Das will ich nicht, das will ich, das will ich nicht, das will ich. Du hast eine psychische Stabilität und du kannst ein Leben nach eigenen Maßstäben leben. Wenn man das mal zusammenfasst, ist das nicht eigen Fühlt der Eigensinn zu einer Haltung im Leben. Und diese Haltung, die gibst du nach außen weiter. Und diese Haltung nach außen weiterzugeben, ist das, was du der Umwelt in anderen Menschen an Stabilität und Verlässlichkeit vermittelst.

Also siehst du, dass Eigensinn kein lauter Protest ist, sondern er ist eine leise, klare, innere Ausrichtung, die dich zu einer klaren Haltung führt und deinen Blutdruck senkt. Ich möchte dich jetzt bitte einladen, in einer einminütigen gemeinsamen Meditation mal zu spüren, wo in dir vielleicht der Eigensinn ist. Du nimmst dir jetzt die Minute Zeit und wenn du magst und nicht gerade über die Autobahn fährst, schließt du einmal kurz die Augen oder senkst einfach den Blick. Du spürst deinen Atem, ganz ohne ihn zu verändern. Du spürst diesen Atem, indem du einatmest

und mit jedem Einatmen kommst du ein kleines Stück bei dir an. Mit jedem Ausatmen lässt du ein wenig äußeren Druck los. Lenke jetzt deine Aufmerksamkeit nach mehreren Atemzügen nach innen und stell dir leise eine einzige Was will ich in diesem Moment?

Was will ich in diesem Moment?

Was will ich in diesem Moment? Du musst jetzt keine Antwort finden, sondern nimm einfach nur wahr, was sich in dir zeigt.

Vielleicht ein Gefühl, vielleicht ein Körperimpuls irgendwo in dir oder vielleicht nur eine innere Ruhe. Erlaube dir, diesem inneren Signal Raum zu geben. Das innere Signal, dem du jetzt Raum gibst, dass du spürst, das ist dein Eigensinn. Still, klar und freundlich dir selbst gegenüber.

Atme noch einmal tief ein und dann langsam aus und dann komm in deinem Tempo, so wie es so gut für dich ist, zurück Mit ein wenig mehr innerer Klarheit und und einem ruhigen Gefühl im Körper. Erinnerst du dich vielleicht an den Elefanten vom Anfang groß, stark und fest davon überzeugt, als eine dünne Kette ihn festhält. Der entscheidende Punkt ist nicht die Kette, es ist die innere Überzeugung. Genauso wirken viele alte Muster in deinem Leben aus der Kindheit, aus der Erziehung, aus Erwartungen von außen. Dein Eigensinn bedeutet nicht, diese Ketten wütend zu sprengen. Eigensinn bedeutet ruhig hinzuschauen und zu erkennen, du könntest dich bewegen. Wenn du eigensinnig lebst, übergehst du dich selbst nicht mehr ständig.

Und genau das reduziert den Stress, das senkt dauerhaft dein Cortisol, das beruhigt dein Nervensystem. Und ja, das bewirkt sich auch messbar auf deinen Blutdruck aus. Dein Blutdruck wird sinken. Vielleicht kannst du aus dieser Folge nur eine einzige Frage Was willst du wirklich? Nicht morgen nicht perfekt, sondern heute ein kleines Stück ehrlicher als bisher. Und wenn dir diese Folge gut getan hat, dann abonniere vielleicht runter mit dem Blutdruck DE und teile sie gern mit anderen Menschen, die sich selbst vielleicht ein wenig zu oft übergehen. Und danke an den Elefanten.

Die Kette war nie das Problem. Und ich wünsche dir bis zur nächsten Folge alles Gute. Bis bald. Und Wenn dir die Podcast Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du bei YouTube oder bei Apple Podcast oder bei Spotify eine positive Bemerkung hinterlässt. Dann sind immer mehr Menschen in der Lage, auch diese Podcast Folge zu hören. Bis bald.

Die Glühbirne und dein Blutdruck

Erfahre, wie das elektrische Licht von Thomas Edison Deinen Blutdruck beeinflusst.

Estimated reading time: 12 Minuten

Diese Folge zeigt Dir, wie eng unsere moderne Lebensweise mit Deiner Gesundheit verbunden ist – und wie Du durch gezielte Entspannung Deinen Blutdruck Schritt für Schritt senken kannst.


In dieser Episode erfährst Du:

Glühbirne

Zeitmarken der Folge

00:00 – Edisons Erfindung und Dein Blutdruck

04:11 – Entschleunigung und Innenschau

07:29 – Vorbereitung auf die Meditation

08:38 – Körperwahrnehmung

12:20 – Herz und Gedanken

15:18 – Rückkehr und Abschluss


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Wenn Dir die Meditation gefallen hat, habe ich hier noch eine geführte Reise durch Deinen Körper für Dich.

#BlutdruckSenken #HaraldMessner #Gesundheit #Entspannung #Meditation

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Transkript:

1879 hat Thomas Alva. Edison sozusagen die Lampe angemacht. Ja, er hat das elektrische Glühlicht erfunden. Und was das mit uns macht, was das an unserem Leben geändert hat, möchte ich gerne jetzt in dieser Podcast Folge mit dir besprechen.

Viel Spaß dabei.

Natürlich fragst du, was diese Lampe mit deinem Blutdruck zu tun haben kann. Ja, da komme ich später noch mal drauf. Die hat sogar ganz viel damit zu tun. Denn was hat das an unserem Leben geändert? Wenn man mal schaut, haben wir ja schon seit urlangen Zeiten diese unterschiedlichen Jahreszeiten, also den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Und da haben wir ganz unterschiedliche Zeiten, an denen wir sozusagen wach sind. Im Sommer, wenn es sehr hell ist, dann sind wir viel, unternehmen wir viel.

Und der Winter hat früher oder die dunkle Jahreszeit hat früher die Menschen in die Ruhe gebracht. Ja, auf den Feldern konnten sie nichts mehr tun, da war alles gemacht. Dann ist man nach innen gegangen und hat die Innenschau genossen. Und wenn es dann ganz dunkel war, dann konnte man allenfalls eine Kerze anmachen und man konnte sich unterhalten oder Gesellschaftsspiel oder ähnliches machen oder hat sich auch mal mit sich selbst beschäftigt, Genauso wie die Natur das tut. Die Natur geht ja auch hin. Im Winter schläft die ja nicht die Natur, sondern im Winter bereitet sie sich auf das vor, was im kommenden Jahr neues alles entwickelt werden soll. Zum Beispiel kümmern sich die Pflanzen, die in der Erde sind, um ihre Wurzeln, um ihre Gründung quasi, um die Voraussetzungen zu schaffen, im nächsten Jahr wieder Blätter hervorbringen zu können oder Blüten wachsen lassen zu können und im Herbst vielleicht sogar Früchte liefern zu können.

Das heißt also, es gibt naturgemäß eine Zeit, die dunkle Jahreszeit, in der wir zur Erholung aufgerufen werden. Und da sind wir jetzt schon wieder bei deinem Blutdruck. Denn mal ganz ehrlich, wir machen jetzt so über das ganze Jahr die Nacht zum Tag. Das Licht ist überall da und es wird gar nicht mehr richtig dunkel. Selbst in den Städten, da wo man eigentlich in der Nacht auch eine Dunkelheit haben möchte, leuchten überall Lichter. Und wenn du mit dem Flugzeug über Städte fliegst, dann sind die knallhell und dann auch so hell, dass du schon die Sterne am Himmel bei klarem Himmel nicht mehr sehen kannst. Also wir gehen her und machen die Nacht zum Tag und damit reduzieren wir das was wir eigentlich dringend für uns brauchen, nämlich die Phasen der Erholung, die Phasen des Rückzuges und auch mal die Phasen des Nichtstuns, wo wir nämlich hergehen können, auch im Schlaf die Dinge zu verarbeiten, die uns das tägliche Leben uns als Ereignisse serviert.

Ja, wir müssen sozusagen in die Einkehr kommen, um das richtig zu verarbeiten und da auch mal den Rückzug wählen. Und nur wissen wir alle, wer regelmäßig schläft, wer ausreichend Ruhe sich gönnt, ja, der ist auch in der Lage, seine Faszination und seine Hochleistung oder seine PS, wie man heute so schön sagt, oder Kilowatt auf die Straße zu bringen. Und dazu möchte ich dich jetzt mal einladen, in dieser Podcast Folge einmal auch zur Ruhe zu kommen, um deinen Blutdruck, deinen Blutdruck zu senken und den inneren Druck zu reduzieren. Und dazu möchte ich dich einladen, mal in die Verlangsamung zu kommen. Du hast eben halt kürzere Tage und bei den kürzeren Tagen hast du eben halt auch nur kürzere Zeiten, in denen du wach oder in denen du maximal aktiv sein kannst, wo Geräusche und Reize auf dich zukommen. Du kannst dich eben halt in den dunklen Tagen, in den dunklen Zeiten zurückziehen und dann ein ruhigeres Tun anlegen, langsamere Abläufe einführen oder bewusste Schritte zu gehen, die dich in die Entschleunigung bringen. Und also ein ganz wichtiger Punkt in dieser Jahreszeit ist die Entschleunigung.

Und zusätzlich zu der Entschleunigung kommt noch die Innenschau hinzu. Ja, wenn das Licht draußen nicht mehr da ist, dann darf man sich also mit dem Licht innen beschäftigen. Du darfst dich Was habe ich eigentlich erlebt? Was ist in mir passiert in der letzten Zeit? Du darfst reflektieren und du darfst dich Was trägt mich? Was belastet belastet mich? Und was bleibt, wenn das Äußere abklingt?

Das ganz Wichtige. Und das führt dich insgesamt, diese Betrachtung, zu einer Regeneration. Und diese Regeneration, die machst du genauso wie die Natur, denn die bereitet sich auch dann vor, wie ich es dir vorhin erzählt habe, im nächsten Jahr wieder Vollgas zu geben und dort mit dieser Regeneration die volle Kraft auf die Straße zu bringen. Und zusätzlich weckt in dieser Jahreszeit dein Verhalten, wenn du dich ein bisschen auf die Bremse trittst, zu mehr Bewusstheit und du erlernst oder erlebst dann, was eigentlich deine wirklichen Bedürfnisse sind. Stille macht feine Signale für dich hörbar. Körperimpulse, Erschöpfung und Überforderung, aber auch manche Sehnsüchte kommen in dir auf und in der Dunkelheit kannst du das deutlicher wahrnehmen, wo deine Energie fehlt und wo du vielleicht noch zusätzliche Energie bereithältst. Also geh mal her und genieß die Ruhe in der Zeit und hetze nicht von einer Weihnachtsfeier zu der anderen.

Und aus diesem Grunde möchte ich dich heute einmal einladen, mit mir eine Meditation zu machen, wo du dich mal in Ruhe irgendwo hinsetzt und dann mit mir gemeinsam in die Stille gehst und in die Selbstbetrachtung gehst. Das solltest du jetzt nicht im Auto am Steuer machen, aber du solltest dir die 10 Minuten mal nehmen und dann vielleicht in dich hinein zu spüren. Also such dir mal ein Plätzchen aus, wo du dich gut hinsetzen oder lesen kannst, wo du in den nächsten 10 Minuten ungestört bist. Und dieser ruhige Ort, da darfst du dich bequem hinsetzen oder bequem legen, was für dich am liebsten ist. Und wenn du auch jetzt hier bei dieser Situation vielleicht einschläfst, ist das gar nicht schlimm. Dein Bewusstsein nimmt oder dein Unterbewusstsein nimmt das, was ich hier sage und was während der Meditation auf dich an akustischen Signalen hinzukommt. Nimm das wahr und du wirst da genauso entspannt raus hervorgehen wie der, der die ganze Zeit wach ist.

Bei der Meditation ist gar nichts stimmen, du musst nichts leisten, darfst einfach nur zur Ruhe kommen. Also du setzt und legst dich hin und gehst her und entspannst deine Schultern, lässt sie sinken, deine Stirn wird weich, deine Hände ruhen. Und wenn du jetzt bereit bist, beginnen wir mit der Meditation. Schließe sanft deine Augen und spüre den Punkt, an dem dein Körper den Boden berührt. Oder wenn du liegst, wie du deine Auflagefläche wahrnimmst, spüre ich, wie die Schwerkraft dich hält. Nichts muss getragen werden. Du darfst einfach auf die Fläche sinken.

Atme ein, ganz natürlich und aus, ganz leicht noch einmal, atme noch mal tief ein, genieße die Weite, wenn dein Oberkörper sich erweitert und atme in Ruhe aus und empfinde das ausatmen als loslassen. Mit jedem Atemzug gleitet ein wenig Anspannung aus dir heraus. Der Brustkorb hebt und senkt sich ganz von allein. Beobachte nicht lenken, nicht bewerten, nur Zeuge sein.

Wandere nun mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Füßen. Spüre Wärme, vielleicht etwas Kühle, vielleicht ein Kribbeln. Nimm wahr einfach wie es ist. Dann weiter zu den Beinen, der Oberschenkel, die Knie, die wadmen. Alles darf weich werden.

Lass das fallen, was du noch an Anspannung spürst. Atme ein und beim Ausatmen sinkt dein Körper tiefer in die Unterlage.

Nun gehe mit deiner Wahrnehmung zum Bauch. Du spürst deinen Atem ganz unmittelbar. Deine Bauchdecke hebt sich mit jedem Atemzug, wenn du einatmest und senkt sich mit der Ausatmung. Erinnerung an Leben, an Rhythmus und an Vertrauen. Vielleicht legst du eine Hand auf deinen Bauch und jetzt spürst du die Wärme unter der Haut. Spür, wie dein Körper dich trägt jeden Tag.

Wandere nun weiter zum Brustraum. Lass ihn sich mit dem Atmen füllen wie ein weiches, stilles Gefäß. Mit jeder Ausatmung fließt Spannung hinaus wie Wasser, das ruhig einen Kiesel umspült. Spüre dein Herz, nicht unbedingt den Schlag, vielleicht nur die Anwesenheit, das Zentrum, das Gefühl, das Gefühl, das Zentrum, das reagiert, das Zentrum, das dich durch dein Leben führt. Sage dir innerlich leise und ohne Ich bin. Da sage Ich fühle, ich bin genug. Lass diese Sätze wie Tropfen in dir nachklingen, sanft, unaufdringlich, aber klar.

Ich fühle, ich bin genug. Ich fühle, ich bin genug. Nun wandern wir zum Nacken und dann zu deinem Kopf. Der Kiefer wird weich, die Augen ruhen, die Gedanken dürfen langsamer werden. Alles darf sich setzen wie Schnee in der Stille eines Winterabends. Verweile einen Moment in diesem inneren Raum, still, heil und geborgen. Wenn Gedanken auftauchen, nimm sie wahr und lass sie weiterziehen wie Wolken am Dezemberhimmel.

Du musst nichts festhalten, du musst nichts wegschieben, Du beobachtest mehr nicht. Atme in Ruhe ein und aus, ruhig, weit ein, lange aus. Nun lade dein Bewusstsein zurück in deinen Körper. Nimm die Hände wahr, die Füße, den Rücken. Spüre, wie du getragen warst, ganz von dir selbst, von deinem Atem und von diesem Moment. Mit einem letzten tiefen Atemzug bringe dich langsam zurück. Einatmen, Licht und Klarheit, ausatmen, Präsenz und innere Ruhe.

Und wenn du soweit bist, öffne sanft deine Augen langsam, ohne Eile und so, wie es gut für dich ist und fühle, wie du dich langsam ausdehnst und deine Arme streckst und wieder im Hier und Jetzt bist. Ich hoffe, du fühlst dich nach dieser kurzen Ruhephase, die dir die Selbstbetrachtung geschenkt hat, etwas entspannter. Und wenn du diesen Ausflug in dich selbst genossen hast, dann möchte ich dich einladen, das häufiger zu tun, vielleicht ein oder zweimal in der Woche mit einer bewussten Abwesenheit von allem, was außen auf dich einprallt. Und dann kommst du zur Ruhe und du wirst lernen, diese Zeit als wichtigen Stützpunkt für dich zu empfinden, zur Ruhe zu kommen und dir erneute Kraft zu geben. Viele Menschen, also ich gehöre auch dazu, die empfinden eine totale Kräftigung durch diese regelmäßige Anwendung solcher Selbstbegegnungen. Ich würde mich freuen, wenn du mir eine kurze Nachricht hinterlassen würdest, wie dir diese Meditation und die Betrachtung gefallen hat. Ich wünsche dir eine schöne, dunkle Jahreszeit mit vielen Erkenntnissen von dir selber, eine Beruhigung und eine Zeit, in der deine Wurzeln quasi die Energie auf aufnehmen können, damit du im Frühjahr nächsten Jahres wieder voll in deine Kraft kommst.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann würde ich mich sehr freuen, Wenn du bei YouTube, Apple Podcast oder Spotify oder überall da, wo du diese Podcast Folgen hören kannst, eine positive Bewertung hinterlässt. Dann können immer mehr Menschen von diesen Podcast Folgen erfahren und davon profitieren. Und das ist mein größter Lohn. Ich danke dir und wünsche dir eine schöne, dunkle Jahreszeit mit vielen Erkenntnissen und komm zur Ruhe und genieße mal die Ruhe.

Das Nichttun.

Bis bald.

Der rosarote Elefant im Impfzimmer

Wie verhält Du Dich, wenn die Aufforderung zur Impfung kommt?

Krempelst Du sofort Deinen Ärmel hoch, weil Du gelernt hast, dass alle Impfungen gut sind? Die letzten Jahre haben mich veranlasst, noch mal genau zu schauen, welche wissenschaftlichen Studien über die Wirkung und Nebenwirkungen der Impfung vorliegen. Die Ergebnisse der Studiendurchsicht haben mich voran folgende Empfehlungen zu geben.

Was du vor einer Impfung beachten solltest:

  • Wäge bei jeder Impfung den Nutzen und mögliche Risiken für Dich persönlich ab.
  • Informiere Dich über Nebenwirkungen – besonders, wenn nur wenige oder kurze Studien vorliegen.
  • Bleib kritisch, wenn Impfungen als vollständiger Schutz beworben werden, denn oft verhindern sie eher schwere Verläufe als Infektionen selbst.
  • Frag Deinen Arzt konkret nach Wirkung, Nebenwirkungen und Studienlage, bevor Du zustimmst.
  • Bewahre Dir Deine Entscheidungshoheit und lass Dich nicht zu medizinischen Maßnahmen drängen, die sich für Dich nicht stimmig anfühlen.



Kurzüberblick

Neue mRNA-Grippeimpfung

Eine neue Grippeimpfung auf mRNA-Basis steht vor der Zulassung. Sie zeigt zwar eine gute Antikörperbildung, jedoch traten in Studien deutlich mehr Nebenwirkungen auf als bei herkömmlichen Impfstoffen. Die langfristigen Folgen sind nicht geklärt.

Wirksamkeit von Grippeimpfungen

Zur tatsächlichen Schutzwirkung gibt es wenig hochwertige Daten. Viele ältere Studien lassen sich nicht auf heutige Impfstoffe übertragen, da sich deren Zusammensetzung jährlich ändert.

Schutzmechanismus

Aktuelle Impfstoffe stärken vor allem IgG-Antikörper im Blut, jedoch keine IgA-Antikörper auf den Schleimhäuten. Dadurch kannst Du trotz Impfung infiziert sein und Viren weitergeben.

Corona-Impfung und Myokarditis

Besonderes Augenmerk gilt der erhöhten Rate an Herzmuskelentzündungen – vor allem bei jüngeren Männern. Die Langzeitfolgen sind noch unklar.

Wirtschaftliche Aspekte

Künftig hängt ein Teil des Honorars von Hausärzten von der Zahl verabreichter Impfungen ab. Dies kann Entscheidungen beeinflussen und macht eine eigenständige Bewertung durch Dich umso wichtiger.


Der rosarate Elefant
Der rosarate Elefant

Fazit

Triff Deine Impfentscheidung bewusst, informiert und frei von Druck. Stelle Fragen, prüfe die Datenlage und entscheide, was für Deine Gesundheit wirklich sinnvoll ist.

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Transkript:

Ja, Herr Doktor, haben Sie schon die neue Grippeimpfung? Ich muss mich unbedingt dagegen impfen lassen. Ja, im August. Ja, natürlich. Jan Nein, im August habe ich sie natürlich noch nicht.

Ja, so begannen während meiner Praxiszeit häufig die Gespräche mit den Patienten, die sich eben halt um die Impfung, um die Grippeschutzimpfung bei beworben haben. Warum erzähle ich dir das jetzt? Weil es gibt eine neue Grippeschutzimpfung, die ist sozusagen unmittelbar vor der Zulassung, also in der Pipeline oder Pipeline, wie man so schön sagt, der Pharmaindustrie. Und zwar ist diese neue Grippeschutzimpfung, und deswegen erzähle ich euch das auch auf mRNA basiert oder Mod RNA, weil ja das nicht ganz unserer körpereigenen mRNA entspricht. Also diese Grippeschutzimpfung ist seit 2023 sozusagen in der Probephase. Und da hat es eben halt gezeigt, dass eben halt die Menschen, die sich mit der mod RNA Impfung gegen Grippe haben. Immunisieren lassen, eine sehr schöne Antikörperbildung gegen das saisonale Grippevirus bekommen haben.

Herzlichen Glückwunsch bloß. Der Nachteil dabei ist, sie haben sich die doppelte Anzahl von Nebenwirkungen eingekauft und deswegen erzähle ich euch das jetzt, weil ihr nämlich auch mal schauen sollt, hey, was ist der rosarote Elefant bei der Impfung? Grundsätzlich sagt Man natürlich bis 2020 war allen ja, Impfung ist gut, Impfung schützt vor Erkrankungen, Impfung schützt vor Infektion, Impfung schützt vor schweren Verläufen und Impfung schützt vor allen Dingen deinen Nachbarn, weil du dann den Erreger nicht weitergeben kannst. Das ist die Grundlage der gedanken, die bis 2020 da waren. Und nach der Corona Zeit mit der neuen auch Mod RNA Impfung ist da so ein bisschen ein Bewusstsein eingetreten, um mal ein linkes Auge auf den rosaroten Elefanten zu schauen und zu Wow, was macht die Impfung eigentlich wirklich mit mir? Und da möchte ich dir vielleicht ein bisschen mehr Informationen geben, damit du auch darüber nachdenkst, was eine Impfung mit dir macht. Man muss mal grundsätzlich sagen, da muss ich ein paar Gedanken vorausschicken.

Und zwar, wenn man ein Medikament nimmt, wie ein Blutdruckmedikament, da wird man das Medikament sehr gut untersuchen und dann geht man her und gibt das Medikament erstmal Tieren und dann gibt man das Medikament Menschen in der Frühphase und schaut, ob das Medikament erstmal die Wirkung hat, also dass der Blutdruck gesenkt wird, aber auch schaut, was hat das Medikament für Nebenwirkungen. Und da gibt es eben halt Nebenwirkungen, die eben halt auch nicht nur früh in den kurzen Phasen, also ein oder zwei Monate nach Beginn der medikamentösen Therapie auftreten, sondern da gibt es auch Nebenwirkungen, die eben halt erst nach Jahren auftreten. Und da kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Als ich damals junger Arzt im Krankenhaus war, wurde uns das Medikament Muzolimin angeboten. Und dieses Muzolimin war ein ganz tolles Diuretikum, was gerade in der Nephrologie sehr gut gebraucht werden konnte, weil es damals nur Furosemid gab. Dieses Medikament wurde uns angepriesen und Wow, dieses Medikament müsst ihr unbedingt einsetzen, ist total sicher. Und nach einem Jahr stellte sich heraus, dass unglaublich viele Patienten schwere Polyneuropathien auf dieses Medikament bekamen.

Die gingen sogar so weit, dass Menschen sozusagen bis zur Hüfte komplett gefühllos geworden sind. So musste das Medikament vom Markt genommen werden, genauso wie bei dem Cerevastatin auch da wurde so viele Nebenwirkungen mit der Muskelentzündung, die darauf entstanden ist, entdeckt, auch erst in der Langzeitgabe, dass eben halt hier Nebenwirkungen auftreten, die einfach dieses Medikament für den täglichen Gebrauch untauglich machen. Denn entstehen mehr Nebenwirkungen als Wirkung. Und diesen gleichen Parametern sollte man auch oder mit diesen gleichen Parametern sollte man auch auf die Schutzimpfungen zugehen. Das bedeutet, dass man eine Risikoabwägung Welche Nebenwirkungen habe ich von einer Schutzimpfung und welche Wirkung hat die Schutzimpfung und wovor schützt mich diese Impfung besonders? Und da möchte ich eben halt gerade auf diese Impfungen der saisonalen Grippe, aber auch auf natürlich all das, was ich da jetzt erzähle, passt auch so ein bisschen auf die Corona Impfung eingehen. Und zwar wir müssen uns vorstellen, wenn wir uns vor einer Infektion schützen wollen, dann müssen wir nicht nur unser Blut schützen, sondern da müssen wir vor allen Dingen die Eintrittspforten schützen.

Und die Eintrittspforten für dieses Virus, sowohl für das Grippevirus als auch für das Coronavirus, die sind sozusagen diese Häute oder die Epithelien, so nennen wir das, Das sind diese Schleimhäute, die sich im Nasen Rachen Raum aber auch in den Bronchien befinden. Und diese Schleimhäute sind die Eintrittspforten und die müssten eigentlich die Barriere bilden, damit sozusagen die Infektion erst gar nicht stattfinden kann. Und jetzt schauen wir mal, um so diese Barriere zu bilden, brauchen wir ein besonderes Immunglobulin. Also da muss unser Körper ein Immunglobulin bilden, was er an die Zellen draußen dran haftet und das ist das iga. Das heißt also, wenn wir eigentlich gegen Grippe immunisieren wollten, dann müssten wir hergehen und müssten eine Impfung machen, die iga an den Oberflächen der Zellen bildet, damit das iga, also diesen Virus erkennt, was macht denn die saisonale Grippeimpfung, die wir sozusagen als Spritze bekommen? Und die macht nix, die macht nämlich überhaupt kein iga, die macht nur igg. Und igg, das ist das, was im Blut rumschwimmt, das ist der Antikörper gegen das Grippevirus, der quasi durch durch unser Blut schwimmt.

Das bedeutet aber, wenn wir uns jetzt gegen Grippe impfen lassen, dann sind wir vor einer Infektion der Schleimhäute im Rachen und im Bronchien und in der Nase nicht geschützt. Da ist kein iga da. Das bedeutet, wir kriegen die Infektion und diese Infektion, die führt dazu, dass die Zellen in den Bronchien sozusagen sich vermehren können, die Viren. Und die werden dann quasi, wenn wir husten und niesen, obwohl wir geimpft sind, an den Nachbarn weitergeben. Das heißt also, wir werden selber durch die Impfung nicht vor der Infektion geschützt und wir können sogar locker noch mit dem Wow, wir sind ja geschützt gegen die Impfung, auch diesen diese Infektion an unsere Nachbarn weitergeben. Das heißt also, wir sind weiterhin Überträger dieses Virus. Das gilt sowohl für diese Grippeschutzimpfung als auch für die Corona Impfung, als auch für die RSV Impfung, die jetzt sozusagen überall angeboten wird.

Das bedeutet, die Impfungen können allenfalls davor schützen, vor der Phase, wo das Virus in der Lage ist, in das Blut einzugehen und dort einzutauchen. Und dort wird eben halt dann ein Antikörper da sein und möglicherweise den schweren Verlauf einer Grippeerkrankung zu minimieren. Aber auch hier schaut man natürlich dann was macht denn das jetzt in der ganzen Bevölkerung? Wie kann man das genau testen? Und da macht man das genauso wie bei anderen Menschen Medikamenten. Man gibt den Medikamenten Medi Medicamenta, eine Gruppe Menschen, die eben halt an einer Studie teilnehmen. Und diese Studie sieht so aus, dass man sozusagen eine Gruppe richtig gegen das Grippevirus impft und die andere Gruppe eben halt mit einer Substanz behandelt, wo eben halt kein Impfstoff drin ist.

Und sicherweise muss es so sein, dass der Untersucher nicht weiß, welche Person eben halt verum, also das richtige Grippeimpfstoff bekommen hat und welche Person in dieser Gruppe eben halt den Scheinimpfstoff bekommen hat. So, und dann suche ich, dann kann man Wow, ich gehe mal her und guck, wie effektiv diese Grippeschutzimpfung eigentlich wirklich ist. Und dann habe ich nach solchen Studien gesucht und peng. Es gibt überhaupt keine Studie, die die diese hohe Qualifikation an das Ergebnis oder das auswertbare Ergebnis für die Grippeimpfung zulassen. Da gibt es eine Untersuchung, die so aufgebaut ist, die ist aber unter einer ganz anderen Voraussetzung gemacht worden, nämlich es gab die Mär oder das Gefühl unter den Menschen, dass wenn man einen Patienten hat, der gerade einen Myokardinfarkt hatte, dass der ein besseres Outcome hatte, wenn der sozusagen gegen Grippe geimpft wurde. Und da ist man in Schottland hergegangen und hat 2571 Patienten dieser Studie.

Für geführt. Das waren alles Patienten, die waren unmittelbar nach einem Herzinfarkt. Und da hat man in dieser Hochrisikophase diese Menschen mit Grippe geimpft und hat geguckt, ein Jahr lang in Nachbeobachtungszeit, wie die sich sozusagen in ihrer Prognose unterschieden haben. Ja, die Patienten, die gegen Grippeimpfungen sozusagen bekommen hatten, unter den Patienten, die hoch schwer krank waren, da war die Mortalität in Bezug auf die koronare Herzkrankheit oder das Herztod gebessert gegenüber der nicht geimpften Population. Aber in Bezug auf die Grippeinfektion gab es in 7 keinen signifikanten Unterschied. Das bedeutet aber ganz Erstens sagt die nichts aus über eine Wirkung dieser Grippeinfektion in einer normalen, gesunden Bevölkerung Und zweitens war das nicht der primäre Endpunkt, denn der primäre Endpunkt dieser Studie war der kardiovaskulär Tod. Und das ist eben halt für den Beweis der Wirksamkeit eines Grippeimpfstoffs vollkommen untauglich.

Und alle anderen Daten, die eben halt über die Wirksamkeit der Grippeimpfung sozusagen bisher erhoben worden sind, stammen aus viel, viel früheren Zeiten. Die stammen nämlich aus den er Jahren und die sagen überhaupt nichts aus über über den aktuellen Grippeimpfstoff. Natürlich mag man da sagen, man kann ja nicht jedes Jahr diesen aktuellen Grippeimpfstoff auf seine Wirksamkeit prüfen. Doch sollte man, da diese Grippeimpfstoffe auch unterschiedlich zusammengesetzt sind. Und wir wissen, dass eben halt Nebenwirkungen nicht nur durch den Impfstoff selber, sondern auch den anderen Substanzen, die einem Impfstoff zugeordnet sind und die in dem Impfstoff drin sind, hervorgerufen werden können. Das Hey, es gibt keine gute Datenlage zur Sicherheit und zum Ergebnis und zur Protektion oder durch den Daten zur Schutzwirkung gegen die Grippe bei der normalen Grippeschutzimpfung. Das bedeutet, jeder darf für sich selber entscheiden, ist das Bin ich einer Risikogruppe ausgesetzt oder sage ich wow, ich möchte diese Nebenwirkungen einer Grippeschutzimpfung, Das sind eben halt die paar Tage Fieber oder die Schwellung des Arms oder der kurzfristige Ausfall, sind mir das wert im Vergleich zu einer möglicherweise geringen Schutz vor einer Erkrankung und sogar vor einer schweren Erkrankung.

Beobachtungsstudien haben. Wow, da gibt es Hinweise darauf, dass die Grippeschutzimpfung vor dem schweren Verlauf schützt, aber die sind eben halt nicht so in der Qualität dieser Studien, wie wir das eigentlich von einem Impfstoff oder von einem Medikament insgesamt erwarten. Also wenn du zu deinem Arzt gehst, die Schlussfolgerung Ich möchte unbedingt eine Grippeimpfung haben, Denke mit deinem Arzt gemeinsam darüber nach, wie hoch ist mein Gewinn von der Grippeschutzimpfung und wie hoch ist die Anzahl meiner Nebenwirkungen von der Grippeschutzimpfung. Also nicht einfach Wow, ich brauche das. Der rosarote Elefant, der uns verboten hat bisher auf ihn zu schauen. Wir müssen drauf schauen. Alle medizinischen Maßnahmen, die wir mit uns machen, haben Vor und haben Nachteile.

Und diese Vor und Nachteile muss man gegeneinander abwägen und das ist mein rosaroter Elefant. Denn ich glaube, dass die Menschen bis vor fünf Jahren nicht so drauf geachtet haben und jetzt auch noch einige überhaupt nicht darauf geachtet haben, wo ist die Wirkung und wo ist die Nebenwirkung dieser Geschichte? Und da können wir ganz klar möchte ich einen Sprung zur Corona Impfung machen. Die ist natürlich sehr schnell aus dem Boden geklopft worden. Da sind viele Untersuchungen, die wir eigentlich für die Erforderlichkeit einer Zulassung eines Medikamentes benötigen, nicht durchgeführt. Worden, weil alle gesagt Angst Wow, ich möchte nicht an Corona sterben. Dann hat sich aber gezeigt und das ist einfach meine Kritik auch daran, dass eben halt die Todesrate unter Corona gar nicht so hoch ist und dass sie sogar etwas niedriger ist als die bei einer normalen Grippe.

Und wir haben aber trotzdem uns auf diesen Angsttrip begeben und haben eben halt dann alle Menschen durchimpfen wollen. Da kam natürlich für jeden das Gefühl boah, ich muss jetzt machen, weil ich habe Angst vor der Erkrankung oder ich möchte daran betrachten, beteiligt werden. Aber Angst ist nie ein guter Berater. Denn auch für die Corona Impfung galt oder gilt, das kann man jetzt an den Daten, die ich euch oder an den Fakten über das IGA und das IGG sehr schön darstellen, Das, was alle gesagt Wow, die Impfung schützt vor einer Infektion, war schon von vornherein Quatsch, weil ich kann ja kein IGA bilden auf diese Corona Impfung. Das bedeutet, ich werde vor der Infektion nicht geschützt. Und was ist übergeblieben? Ist ja, diese Impfung schützt vielleicht vor den schweren Verläufen.

Das wird auch natürlich von der Pharmaindustrie sehr schön hochgehalten. Warum werden Impfungen so beworben? Da ist natürlich einmal ein Gesundheitsgedanke dahinter Wow, ich möchte gesund sein, ich möchte nicht erkranken. Und das hat also eine positive Wirkung. Aber wir müssen auch mal die finanzielle Seite dieser Impfung betrachten, denn für das Impfen gibt es im Unterschied zu den normalen Medikamenten überhaupt kein Budget. Das heißt also, wenn der Patient sozusagen zum Arzt kommt und will geimpft werden, dann muss der Arzt nicht auf sein Budget achten, sondern er kann, sag ich mal, so lange impfen, bis der Arzt kommt. Und aus diesem Gedanken her ist eben halt für die Pharmaindustrie es sehr, sehr schön, dass eben halt in großen Mengen Impfstoff gemacht werden kann, ohne dass sie sich darüber Gedanken machen müssen, dass es da irgendwelche Behinderungen und Begrenzungen in der Applikation dieser Impfstoffe gibt.

Also hier geht es natürlicherweise um Geld und da muss man drauf achten, denn warum werden plötzlich so Dinge überschritten, die eigentlich nach dem Arzneimittelgesetz verboten sind, nämlich die positive Werbung für Pharmaka in der öffentlichen Presse. Und das ist einfach nach dem Arzneimittelgesetz verboten. Da wurde aber quasi ohne irgendwie auf die entsprechenden Nebenwirkungen hinzuweisen, aber im großen Stil gerade in der Corona Zeit, aber auch jetzt wieder in der Grippeschutzzeit Werbung gemacht und keiner kümmert sich darum, widerspricht aber dramatisch dem Arzneimittelsicherheitsgesetz. Also hier sollte man sehr schön die Augen aufhalten, eben bei allen Impfungen. Frag deinen Wow, ich habe gehört, es gibt Nebenwirkungen davon. Ich möchte wissen, welche Nebenwirkungen ich habe und ich möchte wissen, was eben halt mit mir nach dieser Impfung geschieht. Und dann gibt es diesen blöden Spruch und den finde ich wirklich ganz schlimm.

Und der zeigt auch, dass diese Menschen und die Ärzte, die sie euch da informieren, eben halt keine Erfahrung haben, dass es keine Langzeitnebenwirkungen nach Impfungen gibt. Natürlich gibt es Langzeitnebenwirkungen. Das gilt sowohl für die Masern, Mumps und Rötelnimpfung, das gilt für alle Impfungen, die haben alle Langzeitnebenwirkungen. Wenn man natürlich die Untersuchungen, gerade wie es auch bei der Grippeschutzimpfung bei den Myokardinfarkten Patienten auf die unmittelbaren zwölf Monate nach dem Ereignis nur bezieht, dann wird einfach das langfristige Ereignis überhaupt nicht erfasst. Da hat man die Augen verschlossen vor und hat einfach es nicht getan. Bei Medikamenten tut man das seltsamerweise und nur bei den Impfstoffen nicht. Ja, dann möchte ich vielleicht noch mal zu der Corona Impfung sagen.

Auch hier wird ja wieder Lass dich gegen Corona impfen. Aber hier möchte ich auf eine wirklich bedeutsame Nebenwirkung der Corona Impfung hinweisen. Da darf aber jeder für sich selber entscheiden, ob er es tut. Es gibt gerade bei jungen Menschen, männlichen jungen Menschen erhebliche Nebenwirkungen in Bezug auf die Entwicklung einer Myokarditis, einer Herzmuskelentzündung nach der Impfung. Und zwar, da die Impfung nur vor dem schweren Verlauf schützt, sollte man sich das sehr wohl überlegen. Denn eine Myokarditis ist nicht ohne Risiko. Wenn man die Mortalität oder die Ergebnisse nach der Myokarditis mit einer virusbedingten Myokarditis oder einer Impfmyokarditis vergleicht, ist das Ergebnis der Impfmyokarditis etwas besser.

Aber wir überschauen bloß insgesamt anderthalb Jahre oder zwei Jahre in der längsten Untersuchung, die ich gelesen habe. Diese Nebenwirkungen zeigen, dass die Mortalität dieser Myokarditis offensichtlich geringer ist als bei der Virusmyokarditis. Aber bei allen Untersuchungen bleibt am Ende im Magnetresonanztomogramm des Herzens eine Narbe über und diese Narbe wird immer in der gesamten Literatur der Myokarditis als Hinweis darauf gewertet, dass sich langfristig an dieser Narbe eine Herzrhythmusstörung auch mit tödlichem Ausgang ausbilden kann. Das heißt, die Myokarditis, die heilt mit einer Narbe ab und diese Narbe mag zwar klinisch nicht in Erscheinung treten, kann aber langfristig Rhythmusstörungen machen. Also die Menschen sind dann formal gesehen in einem Zustand nach einem kleinen Herzinfarkt, der zwar nicht sichtbar ist, aber der Myokard Tomographie in der MNR Darstellung eben halt eine Nekrose, ein Zelluntergang mit anschließender Narben beweist. Und das ist keine gute Nachricht. Wir wissen nämlich nicht, was das in den nächsten zehn Jahren mit der Anzahl der Rhythmusstörungen dieser Myokarditiden macht.

Also bitte, hier darf jeder für sich selber entscheiden. Die Risikogruppe für diese Nebenwirkungen bei der Myokarditis ist eben halt der junge Mann oder der junge mann bis Mitte 40, 50 danach soll die Inzidenz, also die Häufigkeit der Myokarditis nach Impfung geringer sein und da soll dann der protektive Schutz in Bezug auf die Entwicklung einer schweren Nebenwirkung der Corona Infektion größer sein. Aber auch das sage ich so ganz vorsichtig, da gibt es keine sicheren, harten Daten drüber. Und es ist erstaunlich, dass gerade solche Gesundheitssysteme, die sehr, sehr stark organisiert sind, wo quasi das National Health System, das nationale Gesundheitssystem, also einen kompletten Überblick über die Inzidenz und die Prognose hat, dass diese Daten eben halt von diesen Systemen nicht veröffentlicht werden. Und das ist besonders schlimm, weil jetzt in England gibt es diese Daten wohl, aber zum Schutz der Bevölkerung hat man diese Daten dann jetzt mal zurückgehalten. Also hier bitte ich Ich bin insgesamt kein nur Impfskeptiker, ich bin ein Skeptiker, der seine Birne einsetzt und das beschaut, was man den Menschen biologisch, chemisch und pharmazeutisch zu tut oder antun möchte und stelle das in Bezug zu der Was ist der Gewinn davon und was ist der Verlust und was ist die Nebenwirkung davon? Und das ist, finde ich, meine primäre ärztliche Aufgabe.

Und aus diesem Grunde habe ich diese Podcast Folge, die sozusagen den rosaroten Elefanten oder den Pink Elephant beschreibt, in Bezug auf die Einschätzung von Impfung und Nebenwirkungen gemacht. Denn hier du darfst hergehen, für dich selber entscheiden, Mache ich das oder mache ich das nicht? Aber betrachte genau die Daten. Lass dich nicht von der Angst leiten, eine mögliche Infektion zu bekommen. Wir haben gesehen, dass das unter der Corona Zeit eben nicht der Fall war, was da berichtet wurde. Und wenn jemand dir Angst machen will, dann darfst du sofort hinterfragen, wo ist das Interesse dahinter, wenn dir jemand Angst macht. Also bitte bei allen Impfungen, aber auch bei allen medizinischen Maßnahmen, Fragt eure Ärzte und was würdet ihr tun, wenn ich so wäre?

Und fragt vor allem, was ist der Gewinn und was ist die Nebenwirkung davon? Und stehen die für mich in einem vernünftigen Verhältnis? Das ist eine Individualentscheidung. Das ist keine Entscheidung, die dein Arzt für dich trifft. Und da möchte ich noch was hinzunehmen. Es gibt eine unsägliche Entwicklung in der Allgemeinmedizin oder bei den Hausärzten, die im nächsten Jahr eintritt. Und zwar, was passiert im nächsten Jahr?

Im nächsten Jahr wird das Honorar der Ärzte davon abhängig sein, wie viel Patienten sie quasi zu einer Impfung überreden können. Das ist jetzt ein bisschen grob formuliert, Ich will es genauer formulieren. Es gibt eine Mindestanzahl von Impfungen festgeschrieben für eine Praxis, die sozusagen eigentlich jede Praxis erreichen kann, wenn sie nicht ein 100 Prozent Impfskeptiker ist. Und wenn diese vorgeschriebene Anzahl von Impfungen, die unterscheidet sich auch von Quartal zu Quartal, also im vierten Quartal ist diese Anzahl etwas höher, dann wird das Honorar gekürzt. Wenn der Arzt also hergeht und diese Anzahl von Impfungen nicht erreicht, dann wird sein Honorar gekürzt, weil er offensichtlich nicht genug Impfungen verabreicht werden. Ich empfinde, das ist ein sehr starker Eingriff in unsere medizinische Freiheit, weil niemand kann vor allen Dingen unter Berücksichtigung dessen, was sozusagen im Dritten Reich passiert ist, gezwungen werden, irgendeine medizinische Maßnahme mit sich machen zu lassen. Und es finde ich auch unethisch, den Erfolg oder den Erfolg und die Güte einer Behandlung eines Arztes davon abhängig zu machen, wie viel Spritzen er setzt, sondern er kann auch gut mit anderen Maßnahmen vielleicht sogar bessere Ergebnisse erzielen.

Und ich finde es ein nicht zumutbarer Eingriff in die Therapiefreiheit der Ärzte, denn sie werden jetzt dadurch quasi unter Spannung Wow, ich habe eine wirtschaftliche Herausforderung, Ich muss sozusagen mein volles Honorar bekommen, damit ich meine Brötchen auch weiter essen kann. Ja, das geht hier nicht darum, ob man seinen Mercedes weiterfahren kann, denn wenn man guckt, die hausärztliche Versorgung ist sozusagen nicht kostendeckend, weil man einfach vernünftige Gespräche nicht führen kann. Das muss man einfach so mal sehen. Nein, es geht darum, dass er eben halt auch seine Angestellten weiter bezahlen kann und muss jetzt aus dieser Situation heraus Verfahren anwenden, die möglicherweise nicht seinem eigenen Erkenntnis und nicht seinem Arztsein entspricht. Dazu auch noch mal Der Arzt ist nicht umsonst als freier Beruf deklariert worden. Viele Leute wissen gar nicht, was ein freier Beruf ist. Ein freier Beruf ist ein Beruf, in dem quasi das Arzt Patienten Verhältnis, also das Verhältnis zwischen Arzt und Patient durch keinen Einfluss von außen sozusagen beeinflusst werden kann.

Das heißt also, da darf nicht hergegangen werden und gesagt Herr Doktor, Sie müssen jetzt so und so viel Impfungen machen, damit eigentlich eben halt du dein Honorar bekommst. Nein, nein, weil das wird ja die Entscheidung des Arztes nicht an dem Patienten orientieren, sondern wird die Entscheidung des Arztes an seinem Portemonnaie orientieren. Und das ist das, was der freie Beruf eigentlich nicht möchte. Und ich plädiere sehr stark für den freien Beruf. Und noch ein freier Beruf ist zum Beispiel der Jurist. Und ihr wollt ja auch nicht, dass euer Anwalt sozusagen für das Gericht entscheidet, sondern das Anwalt soll ja für euch entscheiden. Und deswegen ist auch der Anwalt der Rechtsanwalt ein freier Beruf.

Und ich möchte mal gerne wissen, was die Rechtsanwälte machen würden, wenn man so mit denen umgehen würde. Also hier ist politisch für mich der Rubikon überschritten. Also noch Wenn ihr zum Arzt geht und wollt euch eine Impfung geben lassen, fragt nach den Wirkungen, fragt nach den Nebenwirkungen. Und wenn ihr keine klare Antwort bekommt, dann verzichtet auf die Impfung und fragt oder fragt was ist mein Gefühl? Aber bitte frei von Angst. Angst ist niemals ein guter Parameter, aber man kann mit Angst sozusagen allen Leuten alles verkaufen. Ja, haben wir ja wohl in mehreren historischen Zeiten erlebt.

Also triff deine Entscheidung bezüglich deiner Impfung selbst ständig, indem du dir klare Informationen über Wirkung und Nebenwirkungen holst und deinen persönlichen Gewinn. Denn du bist für deine Gesundheit verantwortlich und nicht dein Arzt. Du kannst deine Gesundheit nicht abgeben. Ist die gehört dir. Ich wünsche dir einen schönen Tag und viele erkenntnisse Vielleicht hast du Lust auch mal mir auf den Podcast zu schreiben und zu gucken, damit ich mal sehen kann, wie du zu dieser Situation stehst und ob das, was ich dir jetzt erzählt habe, etwas in dir geändert hat. Vielen Dank, bis denn.