Dein Blutdruck entgleist – was tun?

Wenn der Blutdruck plötzlich explodiert – und was du dann wirklich tun solltest

Es passiert schneller, als man denkt.

Du misst deinen Blutdruck – und plötzlich steht da eine Zahl wie 180 zu 110.

In diesem Moment sehe ich bei vielen meiner Patientinnen und Patienten dasselbe: Angst. Alarm. Gedanklich schon im Rettungswagen.

Aber hier beginnt meine wichtigste Botschaft:

Nicht jeder hohe Blutdruck ist ein Notfall.

Die Hypertensive Entgleisung

Die erste Situation: Hoch, aber ohne Beschwerden

Wenn dein Blutdruck bei 180 liegt, du aber klar denken kannst, keine Luftnot hast, keine Brustschmerzen, keine Lähmungen – dann sprechen wir von einer hypertensiven Entgleisung.

Das bedeutet: Der Wert ist hoch. Sehr hoch. Aber dein Körper zeigt keine akute Organschädigung.

Und genau hier kannst du selbst aktiv werden.

Ich empfehle dir:

Setz dich ruhig hin. Nicht hinlegen. Aufrecht sitzen.

Atme langsam ein – etwa vier Sekunden.

Halte kurz inne.

Atme länger aus – mindestens sechs Sekunden.

Nach wenigen Minuten beginnt dein Nervensystem umzuschalten.

Adrenalin sinkt. Der Blutdruck folgt.

In der Praxis sehe ich häufig, dass allein diese Maßnahme 5–10 mmHg bringt. Und oft noch mehr.

Handgelenksmessung

Wichtig ist auch: korrekt messen.

Handgelenksmessgerät auf Herzhöhe. Oberarmmanschette in Oberarmmitte angelegt.

Messfehler sind einer der häufigsten Gründe für falsch hohe Blutdruckmessungen und Panik.

Wenn nach 15–30 Minuten Ruhe der Blutdruck weiterhin hoch bleibt, kannst du – sofern ärztlich besprochen – eine zusätzliche Tablette einnehmen und deinen Hausarzt kontaktieren.

Die zweite Situation: Der hypertensive Notfall

Jetzt wird es ernst.

Wenn zusätzlich zum hohen Blutdruck Symptome auftreten wie:

  • Luftnot
  • Brustschmerz mit Ausstrahlung
  • Sprachstörung
  • Lähmung
  • Sehstörung
  • Bewusstseinsveränderung
  • heftigste Oberbauchschmerzen

Dann sprechen wir von einem hypertensiven Notfall.

Hier liegt möglicherweise eine akute Organschädigung vor – am Gehirn, Herzen, an der Lunge oder der Hauptschlagader.

Und dann gilt:

110 wählen. Sofort.

Während du wartest:

Oberkörper erhöht lagern. Ruhe bewahren. Nicht herumlaufen. Keine zusätzlichen Medikamente „auf Verdacht“.

Ein zu schneller Blutdruckabfall kann die Situation verschlechtern – insbesondere bei neurologischen Ereignissen.

Sicherheit statt Angst

Mir ist wichtig: Diese Folge soll dir keine Angst machen.

Sie soll dir Handlungssicherheit geben.

Denn wenn du weißt, was zu tun ist, verschwindet ein großer Teil der Panik.

Und genau das ist mein Ziel mit diesem Podcast:

Wissen, das beruhigt.

Medizin, die verständlich ist.

Handlungsschritte, die du umsetzen kannst.

📌 FAQ – Häufige Fragen zum plötzlich hohen Blutdruck


❓ Was bedeutet ein Blutdruck von 180 zu 110?

Ein Blutdruck von 180 zu 110 mmHg gilt als stark erhöht und wird als hypertensive Entgleisung bezeichnet. Wenn keine Beschwerden wie Luftnot, Brustschmerz oder neurologische Symptome auftreten, liegt meist noch kein Notfall vor. Wichtig ist zunächst Ruhe, korrektes Nachmessen und gegebenenfalls ärztliche Rücksprache.


❓ Ab wann ist hoher Blutdruck ein Notfall?

Ein hypertensiver Notfall liegt vor, wenn zusätzlich zum hohen Blutdruck akute Beschwerden auftreten – zum Beispiel Brustschmerzen, Luftnot, Lähmungen, Sprachstörungen, Sehstörungen oder Bewusstseinsveränderungen. In diesem Fall muss sofort die 110 gewählt werden.


❓ Was kann ich selbst tun, wenn mein Blutdruck plötzlich hoch ist?

Setzen Sie sich aufrecht hin, atmen Sie langsam ein (ca. 4 Sekunden), halten Sie kurz die Luft an und atmen Sie länger aus (mindestens 6 Sekunden). Wiederholen Sie die Messung nach 5–10 Minuten. Oft sinkt der Blutdruck allein durch Entspannung deutlich.


❓ Soll ich mich bei hohem Blutdruck hinlegen?

Nein. Bei stark erhöhtem Blutdruck ohne Beschwerden ist aufrechtes Sitzen sinnvoller als Liegen. Beim Hinlegen kann der Blutdruck im Kopf ansteigen. Nur bei Kreislaufschwäche oder im Notfall sollte mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden.


❓ Darf ich bei einem hohen Wert zusätzliche Medikamente einnehmen?

Nur wenn dies zuvor mit Ihrem Arzt besprochen wurde. Eine einzelne zusätzliche Tablette (z. B. ein Kalziumantagonist) kann sinnvoll sein. Mehrere Medikamente auf eigene Faust einzunehmen ist nicht ratsam, da ein zu schneller Blutdruckabfall gefährlich sein kann.


❓ Wie unterscheide ich eine Blutdruckentgleisung vom hypertensiven Notfall?

Bei der Blutdruckentgleisung ist der Wert hoch, aber Sie sind beschwerdefrei.

Beim hypertensiven Notfall treten zusätzlich Symptome einer Organschädigung auf – etwa Schlaganfallzeichen, Herzschmerzen oder schwere Atemnot. Dann ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.


❓ Ist hoher Blutdruck in der Schwangerschaft immer ein Notfall?

Ja. Starke Blutdruckerhöhungen in der Schwangerschaft gelten grundsätzlich als Notfallsituation und müssen umgehend ärztlich abgeklärt werden, da Mutter und Kind gefährdet sein können.

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Transkript:

Wenn du deinen Blutdruck misst und er ist plötzlich riesig hoch, dann denkst du immer sofort an eine Blutdruckkrise. Aber was das wirklich ist, das besprechen wir in dieser Podcast-Folge. Und vor allen Dingen, wann du dringend den Notarzt rufen musst, das erzähle ich dir auch.

Früher sprach man immer von der hypertensiven Krise, und das war dann einfach nicht ganz klar definiert, was eigentlich dabei stattfinden sollte. Und deswegen haben wir jetzt auch für dich greifbar zwei unterschiedliche Situationen, die mit der Blutdruckentgleisung deines Blutdruckes verbunden sein können und die ganz, ganz unterschiedliche Vorgehensweisen mit sich bringen. Und deswegen möchte ich mit dir gemeinsam über diese beiden Situationen sprechen.

Und zwar gibt’s zuerst die Bluthochdruckentgleisung oder wie es im Fachchinesisch heißt: hypertensive Entgleisung sprechen. Und zwar diese ist definiert, dass du deinen Blutdruck misst und der ist über oder gleich 180 zu 110 oder 120 diastolisch oder höher. Das ist primär erstmal ein stark erhöhter Blutdruck, darüber sind wir uns komplett einig. Und das macht dich auch ein bisschen nervös und unruhig: „Wow, jetzt müssen wir irgendwas tun.“ Aber sonst fühlst du dich wohl, es gibt keine Schmerzen, du hast keine Luftnot und du hast sonst überhaupt keine Beschwerden, kannst klar denken, hast keine Sehstörung und hast so auch nichts, was dich körperlich irgendwie beeinträchtigt, außer vielleicht diese innere Unruhe. Also hier ist lediglich einfach plötzlich der Blutdruck zu hoch.

Was machst du in dieser Situation? Zuerstmal gehst du her und setzt dich in Ruhe hin. Und zwar du legst dich nicht hin, sondern du bleibst bitte sitzen, weil wenn du dich hinlegst, würde ja der Blutdruck, der im Kopf beim Sitzen immer niedriger ist als in der Brust, der Blutdruck im Kopf weiter ansteigen. Und das wäre keine kluge Idee. Außerdem ist dann sozusagen ein Teil deines Blutes auch in den Beinen, so dass man sagen kann: „Hier ist das Hinsetzen und das ruhige Hinsetzen schon eine schöne Maßnahme, wie du dich sozusagen in der Situation verhalten darfst.“

Wenn du jetzt hingehst und erstmal in Ruhe tief ein- und tief ausatmest und versuchst, deine Beine und deinen Körper zu entspannen, dann wird der Blutdruck weiter sinken. Das Atmen, das sollte dann aber nicht so sein, dass du ganz schnell ein- und ausatmest, sondern dass du dir 4 Sekunden Zeit nimmst zum Einatmen, dann 4-5 Sekunden die Luft anhältst und dann möglichst lange mindestens 6 Sekunden ausatmest. Und das machst du in der Folge ganz langsam und in der Ruhe. Und dann gehst du her und misst den Blutdruck nach 3 bis 4 Minuten noch einmal. Und wenn du diese Maßnahmen, die beruhigenden Maßnahmen, sozusagen 15 bis 30 Minuten durchziehst, dann wirst du merken, dann wird dein Blutdruck langsam sinken.

Denn die erste Messung ist meistens die, die stressbedingt natürlich noch erhöht sind. Es gab ja vielleicht einen Auslöser, der diesen hohen Blutdruck bewirkt hat. Also gehst du her und wiederholst die Messung nach 5 bis 10 Minuten nochmal. Und dann wirst du merken, dass in den meisten Fällen dein Blutdruck nach unten geht. Vor allen Dingen beachte, dass du eben halt auch Messfehler begehen kannst. Da habe ich dir ganz klar gesagt: Das Handgelenksmessgerät muss auf der Herzhöhe sein. Da habe ich auch gute Beschreibungen in meiner Webseite, aber auch in den Podcast gegeben. Also das Handgelenksgerät auf der Herzhöhe und die Oberarmmanschette bitte Mitte des Oberarms, sonst ist sie nicht auf der Herzhöhe und du misst entweder einen zu hohen Blutdruck, weil du diese Fehler machst.

Also wichtig in der Situation ist für dich erstmal Ruhe zu bewahren und dann beobachtest du, wie nach 5 bis 10 Minuten möglicherweise dein Blutdruck schon sinkt. Klug ist es dann, dass du dann eine ruhige Umgebung hast, du diese Atmung weiterführst und du hast jetzt eine klare Information: „Wow, ich kann in Ruhe das tun, was mir möglich ist, um den Blutdruck zu senken.“ Das bedeutet für dich, du hast eine Sicherheit, weil du hast ja sonst keine Beschwerden, außer dass dieser Wert hoch ist. Und deswegen ist es am besten, wenn du die Angst und quasi die Alarmierung in dir reduzierst, weil das führt dazu, dass dann der Blutdruck gerade wegen des Cortisols, was da ausgeschüttet wird und des Adrenalins und des Noradrenalins weiter hoch bleibt.

Und da möchte ich dich nochmal dran erinnern an diese tiefen Atemtechniken: Langsam einatmen, nur ein länger die Luft anhalten und dann ruhig wieder ausatmen. Wenn du zu viel atmest und zu schnell atmest, dann atmest du sehr viel CO2 ab und das könnte dann zum Kribbeln um den Mund und verkrampfende Hände oder ähnlichem führen. Deswegen achte auf deine Atmung, dass du diese 4, 6 und 8 Sekunden etwas etwa einhältst. Du musst jetzt nicht genau diese Sekunden einhalten, aber du darfst natürlich auch nicht zu viel atmen, damit eben halt diese Verkrampfung in dir nicht entsteht.

So und dann wird dein Blutdruck mit Sicherheit schon um 5 bis 10 mmHg sinken, wenn du auch deine Beinmuskeln, deine Pommuskeln und so entspannst. Wenn dann der Blutdruck immer noch hoch ist, dann darfst du dir eins von deinen Tabletten nehmen und zwar eine Tablette, die eben halt ein Kalziumantagonist ist. Da gehen eben halt Nitrendipin, Amlodipin oder ähnliches dazu. Die darfst du dann zusätzlich nehmen, aber nur eine. Und wenn dann der Blutdruck nach einer Dreiviertelstunde immer noch 180-110 ist, dann darfst du sozusagen in Ruhe den Arzt anrufen, den Kassenarzt anrufen und mit ihm besprechen, was du tun kannst. Es ist aber in der Regel sinkt durch diese Maßnahmen dein Blutdruck wieder ab und du kannst dich am nächsten Tag vertrauensvoll an deinen Hausarzt wenden.

All das gilt nur dann, wenn du keine zusätzlichen Beschwerden von Seiten des hohen Blutdrucks hast. Also du bist beschwerdefrei, du hast keine Luftnot, du hast nur den hohen Blutdruck. Und jetzt kommen wir zu der Situation, die wir ganz eben am Anfang schon mal erwähnt haben, nämlich zu dem hypertensiven Notfall.

Bei dem hypertensiven Notfall ist die Situation dadurch kompliziert, dass zusätzlich zu dem hohen Blutdruck, der gar nicht so hoch sein muss, akute Schäden anderer Organe für dich spürbar werden. Zum Beispiel, dass du eben halt Luftnot bekommst, dass du Herzschmerzen, Brustschmerzen mit Ausstrahlung in den linken Arm oder heftigste Oberbauchbeschwerden oder sogar eine Einschränkung deines Gedächtnisses oder sogar eine Lähmung oder eine schwere Sprache oder ähnliche Dinge auftreten, die eben halt zeigen, dass mit dieser Blutdruckerhöhung eine Organschädigung verbunden ist. Also entweder das Gehirn mit einem Schlaganfall oder ähnlichen Symptomen oder eben halt eine Überwässerung in der Lunge durch die Luftnot zu sehen wird und ein Rascheln in der Lunge, dass du Herzschmerzen hast oder dass du heftigste Bauchschmerzen hast, wo dann die Bauchschlagader möglicherweise ein heftiges Symptom macht. Und das ist dann der hypertensive Notfall.

Und weil diese Endorganschädigung dabei ist, da musst du sofort 110 anrufen und den Notarzt anrufen und sofort quasi dich dich um ärztliche Hilfe bemühen. Und das ist ganz, ganz wichtig, denn die Endorganschädigen weisen darauf hin, dass hier mehr ist als nur eine Blutdruckerhöhung. Und diese Art der Blutdruckerhöhung bedarf dann der sofortigen ärztlichen Intervention.

Was aber auch immer wichtig ist: In dieser Situation wirst du ja eine gewisse Zeit auf deinen Notarzt warten müssen. Und da ist auch ganz entscheidend: Erst prima bis dahin setzen, wenn es der Kreislauf erlaubt oder hinlegen und dann mit erhöhtem Oberkörper, dass also der Kopf über der Herzhöhe ist und das Herz über den Beinen ist. Das bedeutet, dass einfach auch wenn du Luftnot hast, dass dann der Kreislauf und das Herz entlastet werden. Deswegen nicht unbedingt hinlegen, wenn es irgend geht. Wenn es aber nicht geht, wirst du dich hinlegen müssen, aber auch dann mit erhöhtem Oberkörper. Und du solltest auf keinen Fall irgendwelche körperlichen Aktivitäten machen und versuchen wieder in Ruhe durchzuatmen.

Und diese Ruhe-Durchatmung, die senkt genau so, wie das in dem ersten Fall beschrieben ist, deinen Blutdruck. Und diese wiederholte Blutdruckmessung machst du während der Zeit. Du wirst eine Person haben bei dir haben, wenn du Glück hast, die wird dann auch den Notarzt informieren und die muss nichts weiter tun, als bei dir zu bleiben, bis die entsprechende Hilfe kommt. Alle anderen Dinge kannst du in dieser Situation nicht gestalten, denn es ist nicht klug herzugehen, jetzt rasch irgendwelche vielen Medikamente einzuwerfen, denn du weißt dann nicht, ob dein Blutdruck dramatisch nach unten saust und das ist auch nicht sinnvoll. Denn wenn der dramatisch nach unten saust, kann es auch passieren, dass im Falle eines Schlaganfalls deine Situation noch schlechter wird.

Deswegen, wenn du neurologische Schmerzbeschwerden hast, also irgendeine Lähmung oder ähnliches aufgetreten, du hast Brustschmerzen, du hast Luftnot, du hast Sehstörungen oder eine Bewusstseinsveränderung, dann darfst du sofort den Notarzt rufen, aber bleibst trotzdem in Ruhe, denn er kommt und er wird dir helfen und wird dann auf jeden Fall dein Thema in Ruhe ärztlich in den Angriff nehmen. Denn da gibt es klare medizinische Leitlinien, auf die jeder Notarzt quasi ja auf die jeder eben halt hingewiesen ist und der weiß auch, wie er das zu handeln hat.

Eine besondere Situation ist, wenn Beschwerden der Endorganschädigung vortreten, ist der hypertensive Notfall in der Schwangerschaft. Wenn in der Schwangerschaft solch hohe Blutdruckwerte auftauchen, dann ist immer ein hypertensiver Notfall da und da braucht es auch sofort den Kontakt zu einem Krankenhaus oder zu einer Situation, wo die Schwangerschaft untersucht wird und wo eben halt verhindert wird, dass der Schwangerschaft irgendetwas passiert.

Also, du hast jetzt heute gelernt, es gibt zwei unterschiedliche Situationen der Blutdruckentgleisung. Die eine Situation ist die, wo du einfach den Blutdruck misst und der ist hoch und du hast keine Beschwerden. Da kannst du in aller Ruhe erstmal selbst handeln und selbst deinen Blutdruck runterbringen, indem du quasi dich entspannst, dich zurücksetzt, in Ruhe atmest und die Tipps, die ich dir gegeben habe, befolgst. Der zweite Teil ist der hypertensive Notfall, wo eben halt die Endorganschädigung dazukommt, wo eben halt entsprechende Symptome noch dazukommen, die eben halt ähm möglicherweise auf die Schädigung eines Organs, das Gehirn, des Herzens, der Lunge oder der Bauchaorta äh hindeuten. Dann solltest du sofort den Notarzt rufen.

Ich hoffe, ich habe jetzt dir keine Angst gemacht, sondern dir erstmal die Sicherheit gegeben, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun. Denn das ist ganz entscheidend: Wenn du das Richtige tust, kann dir auch richtig sofort geholfen werden und du kannst dir selber richtig helfen, wie ich dir mit den Maßnahmen gezeigt habe. In jeder Situation, auch in der hypertensiven Notfallsituation, ist es einfach so, dass es das Beste ist, Ruhe zu bewahren, den Körper durch Atmung zu entspannen. Denn das ist ein ganz entscheidender Punkt und die anderen Maßnahmen haben wir besprochen und das, was der Notarzt mit dir macht, das weiß er alleine in Abhängigkeit von der Symptomatik.

Wenn dir die Folge gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn du bei Apple Podcasts oder bei Spotify oder überall da, wo man Podcastfolgen beurteilen kann, eine positive Beurteilung hinterlässt. Denn dann kommen immer mehr Menschen in die Lage, diese Podcastfolgen zu hören und die wissen dann auch, was sie im hypertensiven Notfall, aber auch in der hypertensiven Entgleisung tun müssen. Bis bald.