Transkript:
Du kippst dir deinen Blutdruck jeden Tag in dein Glas. Ein einziges zuckerhaltiges GetrĂ€nk kann deinen Blutdruck spĂŒrbar erhöhen. Du spĂŒrst es nicht; in dieser Folge sage ich dir warum.
ErfrischungsgetrĂ€nke sind kein alleiniges Gewichtsproblem, und das ist heute unser Thema. NĂ€mlich ErfrischungsgetrĂ€nke, die sind ein Blutdruckproblem. Die meisten Menschen denken klar: Zuckerhaltige GetrĂ€nke, die sind wegen der Kalorien schĂ€dlich, man nimmt zu. Und aber das ist leider nicht das Hauptproblem. Das Hauptproblem ist nĂ€mlich, dass sie ĂŒber einen perfiden Mechanismus die GefĂ€Ăe zerstören. Und zwar: Was passiert, wenn du fruktosehaltige GetrĂ€nke zu dir nimmst? Fruktose ist eine Substanz, die wird auch in der Leber umgebaut, und dieser Umbau geht in der Leber ruckzuck.
Da entsteht aber dann nicht nur der Zucker daraus, sondern da entsteht auf dem Wege auch leider HarnsĂ€ure. Und HarnsĂ€ure ist eine Substanz, ja die wird man normalerweise ĂŒber die Niere ausscheiden, und dann gibt es ja möglicherweise ein paar Nierensteinchen oder manche Leute kriegen einen Gichtanfall. Nein, das ist nicht alles, denn die HarnsĂ€ure macht auch noch was anderes: Die geht nĂ€mlich her und hemmt eine wichtige Substanz, die die GefĂ€Ăweite in deinem Körper reguliert, und zwar das Stickstoffmonoxid. Das Stickstoffmonoxid, also NO, reguliert in deinem Körper die Weite der GefĂ€Ăe, ob die so weit sind, ob die so weit sind. Und wenn du je mehr Stickstoffmonoxid du hast, desto weiter sind die GefĂ€Ăe vor Ort. Das heiĂt: Je mehr Stickstoffmonoxid da ist, desto niedriger ist dein Blut und desto elastischer sind deine GefĂ€Ăe. Das heiĂt: Stickstoffmonoxid entspannt die GefĂ€Ăe, lĂ€sst sie flexibel bleiben und Stickstoffmonoxid reguliert damit den Blutdruck.
Wenn das Stickstoffmonoxid natĂŒrlich jetzt sinkt, indem du sehr viele fruktosehaltige GetrĂ€nke zufĂŒhrst, dann ziehen sich die BlutgefĂ€Ăe zusammen, weil das Stickstoffmonoxid fehlt. Der Blutdruck steigt und der Blutdruck wird fĂŒr der Blutfluss wird weniger effizient. Warum wird der Blutfluss weniger effizient? Weil der Blutfluss einmal aus dem Herzschlag sich zusammensetzt, wenn das Herz so schlĂ€gt. Aber zwischen zwei HerzschlĂ€gen flieĂt das Blut weiter, weil die GefĂ€Ăe elastisch sind und sich dann zusammenziehen und das Blut weiter vorantreiben. Und wenn die GefĂ€Ăe aber steif sind, dann können sie sich nicht mehr zusammenziehen und deswegen ist der Blutfluss in den GefĂ€Ăen dann geringer. Das spĂŒrst du nicht, du hast keinen Effekt davon, du merkst das nicht, weil das Leben geht weiter.
Aber es gibt jemanden, der das spĂŒrt, nĂ€mlich deinen Körper. Wenn der diastolische Blutfluss sinkt, dann ist die Durchblutung nicht mehr gut. Und wenn du ein zuckerhaltiges GetrĂ€nk ab und zu mal trinkst, hat das eine kleine vorĂŒbergehende Wirkung. Also möglich sein, dass dein Blutdruck ganz gering ansteigt. Aber wenn du das tĂ€glich machst, tĂ€glich dein zuckerhaltiges, fruktosehaltiges ErfrischungsgetrĂ€nk zu dir nimmst, dann sendest du an deinen Körper ein konstantes Signal. Und dieses konstante Signal heiĂt: Dein Blutdruck könnte steigen, weil Stickstoffmonoxid durch die entstehende HarnsĂ€ure gehemmt wird. Und im Laufe der Zeit passiert Folgendes: Weil dein Körper stĂ€ndig dieses Signal bekommt, wird die BehĂ€ltersteifigkeit, also das GefĂ€Ăsystem, immer steifer.
Das heiĂt: Das GefĂ€Ăsystem ist nicht mehr in der Lage, sich sozusagen zu entspannen und wieder zusammenzuziehen. Was steigt an? Der Blutdruck steigt kontinuierlich an und natĂŒrlich wissen wir alle: Das Herz-Kreislauf-Risiko steigt unter steigendem Blutdruck, nicht wegen der Kalorien, sondern weil die entstehende HarnsĂ€ure bei dem Verdauen der Glukose und
fruktosehaltigen GetrĂ€nke entsteht. Und diese HarnsĂ€ure hemmt Stickstoffmonoxid, der Entlaster oder der Entlassfaktor, der Weichmacher deiner GefĂ€Ăe. Und die meisten Menschen sehen: Das hat die Natur natĂŒrlich gedacht, dass wir fĂŒr einen kurzen Zeitraum natĂŒrlich mal schnell Zucker brauchen und dass dann dieser Zucker auch schnell geliefert wird und dass diese Situation als Ausgleich mal da ist. Aber es ist fĂŒr einen Bach geregelt, nicht fĂŒr einen Fluss. Und wenn stĂ€ndig der Fluss von HarnsĂ€ure oder indirekt von fruktosehaltigen GetrĂ€nken da ist, dann ist unser System damit ĂŒberfordert und fĂŒhrt dazu, dass du eben halt einen steigenden Blutdruck hast. Also unsere Biologie selber, die erwartet, dass in einem Bach dann einmal etwas kommt, was dir eben halt Zucker liefert, der wichtig ist fĂŒr deine GefĂ€Ăe oder fĂŒr deine Durchblutung im Gehirn oder die Funktion des Gehirns. Aber der kontinuierliche hohe Fluss an sĂŒĂen GetrĂ€nken, der liefert eben halt eine Flut und mit dieser Flut wird dein Körper nicht fertig und ohne – er wird damit fertig – aber ohne darunter zu leiden. Und deswegen brauchst du eigentlich keinen komplexen neuen Plan.
Du brauchst einfach nur Dinge weglassen, nĂ€mlich die zuckerhaltigen GetrĂ€nke. Du brauchst keine NahrungsergĂ€nzungsmittel, um dieses Thema zu regeln, und du brauchst deine ErnĂ€hrung nicht komplett umzustellen, aber du darfst einfach diese zuckerhaltigen GetrĂ€nke durch Tee oder ungezuckertes Wasser ersetzen. Und du hast dann eine ganz einfache Lösung fĂŒr deine FlĂŒssigkeitszufuhr. Und das sind eben halt Angewohnheiten, die man verĂ€ndern kann. Und versuche einfach mal, diese Angewohnheiten zu verĂ€ndern und fĂŒhre einfach mal das Wasser in der als HauptgetrĂ€nk und den Tee als HauptgetrĂ€nk ein, den ungesĂŒĂten Tee, zuckerfreie Zufuhr. Und das fĂŒhrt dazu, dass dein Körper sich entspannen kann.
Du trinkst also nicht nur Kalorien, sondern du sendest deinem Körper immer mit jedem zuckerhaltigen GetrĂ€nk ein Signal an deine BlutgefĂ€Ăe, und mit der Zeit antworten die BlutgefĂ€Ăe. Jedes zuckerhaltige GetrĂ€nk sendet ein Signal an deine BlutgefĂ€Ăe. Die tĂ€gliche Exposition ist es, was den Schaden verursacht. Heb dir das fĂŒrs nĂ€chste Mal auf, wenn dir jemand sagt, ErfrischungsgetrĂ€nke seien nur ein Kalorienproblem. Ich wĂŒnsche dir, dass du auch mal auf Wasser umstellen kannst und dass du nicht jeden Tag deine glukose- oder fruktosehaltigen ErfrischungsgetrĂ€nke zu dir nimmst und damit deinen Blutdruck besser regulieren kannst. Ich danke dir fĂŒrs Zuhören und wĂŒnsche dir noch einen schönen Tag und bin natĂŒrlich begeistert, wenn du einen Kommentar da, wo man es kommentieren kann, bei YouTube, bei Apple Podcasts, bei Spotify hinterlĂ€sst. Dann kommen immer mehr Menschen in die Lage, den Podcast zu hören, und er wird auch hĂ€ufiger gezeigt, und das wĂ€re fĂŒr mich ein Riesengeschenk, fĂŒr das Geschenk, was ich dir mit dem Wissen bereite. Ich wĂŒnsche dir einen schönen Tag.
