Vorschau zur Folge
Lesedauer: 3 Minuten
In dieser Folge erzähle ich von einem Erlebnis, das mich nachhaltig bewegt hat.
Auf einer weihnachtlichen Tanzveranstaltung brach plötzlich ein Mann zusammen. Es war sofort klar: Er musste reanimiert werden.
Während ich mich ganz auf die medizinische Situation konzentrierte, wurde im Hintergrund etwas anderes sichtbar – etwas, das mich mindestens genauso beschäftigt hat wie der Notfall selbst. Die Reaktionen der umstehenden Menschen. Das Ausweichen. Das Schweigen. Die fehlende Resonanz.

Dieses Erlebnis hat in mir viele Fragen ausgelöst:
Was ist aus unserem Mitgefühl geworden?
Warum fällt es uns so schwer, in solchen Momenten innerlich präsent zu bleiben?
Und was bedeutet Empathie eigentlich wirklich – jenseits von Mitleid oder emotionaler Überforderung?
Diese Podcastfolge ist meine Einladung, gemeinsam hinzuschauen.
Kapitelübersicht
00:00 Weihnachtserlebnis und fehlende Empathie
03:17 Mitleid vs. Mitgefühl
07:14 Empathie als Regulationskompetenz
10:25 Folgen fehlender Empathie
12:59 Selbstreflexion und innere Stabilität
Zitate aus der Folge
„Was mich jedoch im Verlauf dieser Minuten – und vor allem in der Zeit danach – tief beschäftigt hat, war nicht die medizinische Situation selbst, sondern das Umfeld.“
„Empathie ist keine emotionale Überflutung. Empathie entsteht aus einer inneren Sicherheit.“
„Mitgefühl ist kein Luxus. Es ist eine Grundlage für menschliche Nähe, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für die eigene seelische Gesundheit.“
Hintergründe zur Folge
In dieser sehr persönlichen Reflexion gehe ich bewusst über das medizinische Ereignis hinaus.
Ich spreche darüber, warum Menschen in Krisensituationen häufig nicht empathielos, sondern überfordert sind – und weshalb ein unreguliertes Nervensystem eher zu Rückzug als zu Mitgefühl führt.
Ich zeige auf, warum Empathie keine moralische Pflicht ist, sondern eine erlernbare innere Kompetenz. Eine Fähigkeit, die uns selbst stabilisiert und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
Diese Folge ist kein Appell und keine Anklage.
Sie ist eine Einladung, Empathie neu zu verstehen – als Haltung, die uns trägt, wenn es schwierig wird.
Vielleicht hilft Dir auch die Herzmeditation, um ins Gefühl für Dich zu kommen!
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Key Takeaways
- In dieser Folge berichte ich von einem Erlebnis bei einer Tanzveranstaltung und den Reaktionen der Menschen darauf.
- Ich hinterfrage, was aus unserem Mitgefühl geworden ist und warum es uns schwerfällt, in Krisen präsent zu bleiben.
- Die Episode behandelt zudem den Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl, sowie die Rolle von Empathie als Regulationskompetenz.
- Ich erkläre, dass Empathie erlernbar ist und sowohl persönliche Stabilität als auch gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert.
- Diese Folge ist eine Einladung, Empathie neu zu verstehen und als wertvolle Haltung zu betrachten.
